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Wechselstrom-Schienentriebfahrzeug.
Die Erfindung betrifft ein Wechselstrom-Schienentriebfahrzeug. Wie das WechselstromSchienentriebfahrzeug gemäss dem Hauptpatente Nr. 144102 besitzt es wenigstens einen zur Speisung des oder der Trie. bmotoren dienenden Transformator, der in seinem Dach angeordnet ist. Es unterscheidet sich aber dadurch von diesem bekannten Wechselstrom-Schienentriebfahrzeug, dass seitlich des Transformators, der Längsachse des Triebfahrzeuges etwa parallele Luftführungsstückle angeordnet sind, zum Zwecke, bei Fahrt die Luft an den Kühlflächen des Transformators entlang zu fuhren.
Auf der Zeichnung sind zwei beispielsweise. erfindungsgemässe, aus Motorwagen bestehende Ausführungsformen des Wechselstrom-Schienentriebfahrzeuges schematisch veranschaulicht, u. zw. ist : Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht einer ersten Ausführungsform. Fig. 2 eine teilweise Draufsicht derselben, die Fig. 3,4, 5 sind Querschnitte nach den Linien 777-777, IV-IV, V-V der Fig. 1. Die Fig. 6 ist eine teilweise Seitenansicht der zweiten Ausführungsform, Fig. 7 eine teilweise Draufsicht derselben, Fig. 8 ein teilweiser Querschnitt nach der Linie VIII#VIII der Fig. 6.
Die erste Ausführungsform (Fig. 1-5) besitzt einen Wagenkasten c, Drehgestelle n und einen
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der Triebmotoren a1 der letztere ist mit Kühlrohren gl versehen.
Seitlich des Transformators g sind Luftzuführungsbleehe k, p auf dem Dach b angebracht, welche hinten bei p als Tragböeke für die Abstützung des Stromabnehmers 1 ! 1 ausgebildet sind. Die inneren Flächen der Bleche k, p sind lotrecht und stehen zur Wagenlängsaehse parallel, mit Ausnahme ihrer Enden, die bei kl und pi leicht nach aussen ausgebuehtet sind. Um den Luftwiderstand der quer zur Fahrtrichtung liegenden Flächen g2, gÖ des Transformators g zu vermindern, sind Hauben ql'q2 vorgesehen, deren Grundriss etwa trapezförmig mit der kleinen Basis nach vorn bzw. nach hinten ist.
Unter solchen Umständen entstehen zwei Kanäle q, die oben offen, parallel zur Längsachse des Wagens sind und in welche die Kühlrohre gl des Transformators g hineinragen. Dadurch wird bei Fahrt des Wagens eine viel intensivere Kühlung des Transformators g erreicht, als bei der in der Zeichnung des Hauptpatentes dargestellten Ausführungsform dies der Fall ist. Die Hauben'11, 112 dirnen zur Aufnahme von verschiedenen Apparaten x, welche durch Klappen/vom Wageninnern aus bequem zugänglich sind.
Durch den Zusammenbau des Transformators g, des Stromabnehmers und der Apparate n fallen die Verbindungsleitungen zwischen diesen Vorrichtungen ganz kurz aus, was natürlich von Vorteil ist.
Durch den Einbau des die Triebmotoren speisenden Transformators g in den Dachteil b werden folgende Vorteile erreicht : Der Boden des Wagenkastens e bleibt frei von jeder durch das Vorhandensein des Transformators bedingten Kammer oder Zelle. Im Innern des Wagenkastens c sind keine Hochspannungsleitungen vorhanden. Da der transformator über dem Stützpunkt des Wagenkastens auf dem einen Drehgestell und nicht zwischen den Stützpunkten dieses Wagenkastens auf den Drehgestellen angeordnet ist, so können die Längsträger des Wagenrahmens kleinere Abmessungen erhalten.
Die als Tragböcke dienenden Luftführungsblechteile p können als Abstützung von Apparaten dienen, die von einem Stromabnehmer verschieden sind, Widerständen z. B.
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sind oben durch ein Blech z verbunden. Unter solchen Umständen befinden sich die Kühlrohre g1 des Transformators g in zwei sich nach vorn und nach hinten trichterförmig erweiternden, oben geschlossenen Kanälen X, wodurch eine recht wirksame Kühlwirkung erreicht wird.
Das Triebfahrzeug braucht nicht unbedingt ein Motorwagen zu sein. Es kann auch z. B. eine Lokomotive sein.
Es können auch mehrere im Fahrzeugdach angeordnete Transformatoren zur Speisung der Triebmotoren zur Verwendung kommen. Dieselben können auch an ändern Stellen im Dach des Fahrzeuges abgestiitzt werden, als direkt über dem Stützpunkt des Wagenkastens auf dem einen Drehgestell oder auf einem Radsatz.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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