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Gasregelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasregelvorriehtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer mit einem Regelglied, durch das die zum Brenner strömende Gasmenge konstant gehalten wird. Um die Regelvorrichtung den verschiedenen Verhältnissen (Heizwert, Dichte des Gases) am Gebrauchsort leicht anzupassen und die Gasmenge innerhalb eines gewissen Bereiches einstellen zu können, hat man bereits eine den Mengenregler umgehende Leitung vorgesehen und in dieser Umleitung ein Drosselorgan angeordnet, durch das die durch die Umgangsleitung strömende Gasmenge beliebig geändert werden kann. Bisher hat man diese Umgangsleitung durch Aussparungen, Bohrungen usw. im Reglergehäuse selbst hergestellt.
Dies hat aber den Nachteil, dass das Gehäuse umständlich und schwer herzustellen ist und ein besonderer Aufwand für die Bearbeitung der Begrenzungsflächen des Umleitungskanals nötig ist.
Die Erfindung besteht darin, dass das zum Regeln der Gasmenge dienende Organ, z. B. ein
Schwimmer, in einem Einsatz (Glocke oder Tasse) angeordnet ist, der zusammen mit dem Gehäuse des
Reglers einen Umführungsweg für das Gas begrenzt. Es ist zwar schon bekannt, bei Gasreglern eine
Haube vorzusehen, innerhalb derer das Regelglied sich bewegen kann. Diese bekannte Haube dient aber lediglich dazu, bei Reglern mit absteigender Leitung das Gas unter das Regelorgan zu führen. Eine
Umführung ist hier nicht vorhanden.
Der Einsatz ist nach der weiteren Erfindung mit einem Hals versehen, der als Führung für den
Schwimmer und zweckmässig zur Aufnahme von Teilen eines etwa vom Flüssigkeitsstrom betätigten Ventils, z. B. einer Ventilfeder, dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen mit Gasmengenregler ausgerüsteten Teil einer Armatur für Flüssigkeitserhitzer und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1.
10 ist ein Gehäuse, in welches Gas bei 11 eintritt. In dem Gehäuse sitzt ein Gashahnküken, das durch eine Feder 13 in die Kükenbohrung gedrückt wird. Ein Ventil 14, das von dem zu erhitzenden Flüssigkeitsstrom betätigt wird, beherrscht den Gasdurchgang. Das Gehäuse 10 wird durch einen Deckel 7J abgeschlossen, der einen Gasauslass 16 enthält, an den sieh die zum nicht gezeichneten Brenner führende Gasleitung anschliesst. Zur Regelung der durchfliessenden Gasmenge wird ein Schwimmer 17 benutzt, der in einem Einsatz 18 sitzt. Der Einsatz besteht aus einer mit Gasdurchlassöffnungen 30 versehenen Tasse 19 und einem Hals 20, an dem der Schwimmer 17 geführt wird. Der Hals 20 enthält Öffnungen 21, die von der oberen Kante des Halses 20 mehr oder weniger überdeckt werden.
Der Hals 20 dient gleichzeitig zur Aufnahme einer Belastungsfeder 22 für das flüssigkeitsgesteuerte Ventil 14. Er enthält zu diesem Zwecke eine Zwischenwand 23, gegen die sich das eine Ende der Feder legt. Der Hals 20 des Einsatzes ist in die Auslassbohrung 16 eingeschraubt, so dass der Einsatz leicht ausgewechselt werden kann. Zwischen Hahngehäuse und Einsatz liegt ein Filzring 24, der beide Teile gegeneinander abdichtet.
Der Einsatz 18 begrenzt nun zusammen mit dem Gehäuse 10 und dem Deckel 15 einen Umführungsweg 25, der den Mengenregler umgeht und direkt zu den Auslassöffnungen 21 führt. In dem Umgehungskanal 25 liegt eine Drosselvorrichtung, die aus Einstellscheiben 27 von verschiedener Höhe bestehen. Die Einstellscheiben sind auf einen Bolzen 26 aufgereiht. Je nach Zahl und Grösse der Einstellscheiben wird der Umfuhrungsweg mehr oder weniger gedrosselt und damit die den Mengenregler 17 umgehende Gasmenge kleiner oder grösser gehalten,
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Das über das geöffnete Ventil 14 zufliessende Gas durchströmt den Ringspalt zwischen dem Aussenrand des Schwimmers und dem Einsatz und hält dabei den Schwimmer 17 in der Sehwebe.
Mit seiner oberen Kante drosselt der Schwimmer den durch die Austrittsöffnungen 21 fliessenden Gasstrom soweit ab, bis die unter und über der Scheibe entstehende Druckdifferenz dem Gewicht des Schwimmers das Gleichgewicht hält. Steigender bzw. fallender Vordruck bewirkt ein Heben bzw. Senken des Schwimmers 17 so lange, bis wieder Gleichgewicht zwischen dem Sehwimmergewicht und der diesem entgegenwirkenden Druckdifferenz vorhanden ist. Es wird also auf konstante Druckdifferenz, d. h. konstante Gasmenge geregelt. Gas strömt nun ausser über den Ringspalt auch über den Umgehungkanal 25 zu den Auslassöffnungen 21.
Durch die mehr oder weniger starke Drosselung der Umgehungsleitung 25 mittels einer entsprechenden Zahl von Einstellscheiben 27 kann die Gasmenge entsprechend den am Gebrauchsort vorhandenen Verhältnissen (Heizwert, Dichte des Gases) und je nach der Grösse des Gerätes eingestellt werden. Zum Ausgleich der Ausführungsunterschiede des Gehäuses und der Einbauteile dient eine Voreinstellung durch eine Schraube 28, die nach der Einstellung verschlossen wird, so dass sie von aussen nicht zugänglich ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gasregelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer mit einem die Gasmenge konstant haltenden Regelglied und einer das Regelglied umgehenden Leitung, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Regeln der Gasmenge dienende Organ (Schwimmer 17) in einem Einsatz (18) (Glocke oder Tasse)
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begrenzt.