AT148115B - Verfahren zur Herstellung von metallen Holmen für Leitern, Geländer, Zäune od. dgl. und Befestigung der Sprossen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von metallen Holmen für Leitern, Geländer, Zäune od. dgl. und Befestigung der Sprossen.

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AT148115B
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  Verfahren zur Herstellung von metallenen Holmen für Leitern, Geländer, Zäune od. dgl. und Be- festigung der Sprossen. 



   Holme für Leitern od. dgl. aus einem   geschweissten   Rohr, auch im Querschnitt eines flachgedrückte Sechseckes sind bekannt. Das hiezu benötigte breite, aber dünne Bandeisen, beispielsweise 115 x 1 mm, ist warmgewalzt im Inland nicht erhältlich und muss stärkeres kalt ausgewalzt werden. Hiedurch erhöhen sich die Erzeugungskosten aus   geschweissten   Rohren bestehender Holme wesentlich. Eine weitere Verteuerung verursacht die Herstellung der Löcher zum Einsetzen der Sprossen. Hiezu müssen an der Innenseite die Löcher gebohrt werden, um sodann durch diese hindurch die Löcher auch in der gegenüberliegenden Wand stanzen zu können. 



   Diese Mehrkosten wie auch jene des Rohrschweissens können eingespart werden, wenn gemäss der Erfindung aus Bandeisen od. dgl. zwei in einer zu den Sprossen senkrechten Ebene zusammenstossende Holmhälften durch Ziehen, Walzen oder Pressen profiliert, in diese die Löcher für die Sprossen gestanzt und die beiden Holmhälften durch Verfalzen, Nieten oder Schweissen verbunden werden. 



   Das zum Profilieren der zwei Hälften benötigte, nur 60 mm breite, warmgewalzte Bandeisen ist im Inland erhältlich, so dass ein Kaltwalzen sich erübrigt. Bei der Profilierung der Holmhälften werden allfällige Falzleisten mitgeformt, so dass zwei Holmhälften nur ineinanderzustecken und die Falze nach genauer Gegenüberstellung der   Sprossenlöcher   in einem Gesenke niederzupressen sind. 



   Bei   Punktschweissung   der zwei Holmhälften werden diese in der Schweissmaschine in richtiger Lage zueinander gehalten. 



   Diese Herstellungsart der Holme ermöglicht aber auch, das zu geschweissten, runden Rohrsprossenerforderliche kaltgewalzte Bandeisen zu erübrigen, denn die zweiteiligen Holme gestatten das Durchstanzen beliebig geformter Durchbrechungen in den Holmhälften vor ihrer Zusammensetzung. Damit ist aber die Möglichkeit gegeben, in solche Holme Sprossen aus U-förmigem Profil oder aus einem Rohr von hochkant gestelltem rechteckigem Querschnitt einzusetzen. 



   Dies erfolgt gemäss der Erfindung in einem mit der Holmherstellung verbundenen Verfahren, darin bestehend, dass in den der Sprosse zugekehrten Holmhälften der volle U-oder kantrohrförmige
Querschnitt ausgestanzt, die äusseren Holmhälften dagegen nur für den Steg oder die Flanschen einer im Querschnitt U-förmigen Sprosse oder für zwei gegenüberliegende Wände eines Kantrohres durchbrochen werden. Die Sprossen werden an den Enden für die äusseren Holmdurchbrechungen und den Umbug entflanscht oder entstegt oder in zwei Wänden abgesetzt, in die zusammengesetzten Holme eingeschoben und die über die äusseren Holmflächen vorragenden Sprossenenden umgelegt. 



   Die Zeichnung zeigt drei beispielsweise Querschnitte von nach der Erfindung hergestellten Holmen, in Fig. 1 und 3 verfalzt, in Fig. 2 punktgeschweisst. Fig. 4 veranschaulicht in Seitenansicht die für die
Sprossen nach Fig. 5 und 6 erforderlichen   Holmdurchbrechungen.   



   Die zwei Holmhälften 1 und 2 weisen je einen Bördel 4 und eine Falzleiste 5 auf, die wechselweise ineinandergreifen und durch Umlegen verankert werden. Fig. 1 zeigt oben eine erst zusammengesteckte, unten eine fertigumgelegte Verfalzung. In jeder Holmhälfte werden vor dem Zusammensetzen in genau gleichen Abständen die Löcher 3 für die Sprossen gestanzt. Für die in Fig. 5 und 6 dargestellten Sprossenquerschnitte   11, 12   sind in den inneren   Holmhälften   9 U-förmige oder rechteckige Durchbrechungen in den äusseren Holmhälften 10 das Schlitzpaar 13 oder 14 erforderlich. Die vorragenden Enden 15 und 16 der Sprossen 11 und 12 greifen in das Schlitzpaar 13 oder 14 ein und werden zur Verankerung der Sprossen 

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 in der Holmhälfte umgelegt.

   Zum Vernieten oder Punktschweissen erhalten die zwei Holmhälften 6,7 nach Fig. 2 nur in der Stossebene gelegene Abkantungen 8. Der Holmquerschnitt kann auch ein auf Sprossenbreite abgeflachtes Oval sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von metallenen Holmen für Leitern, Geländer, Zäune od. dgl. im Querschnitt eines flachgedrückte Sechseckes, auf Sprossenbreite abgeflachten Ovals oder Rechtecke, dadurch gekennzeichnet, dass aus Bandeisen od. dgl. zwei in einer zu den Sprossen senkrechten Ebene zusammenstossende Holmhälften (1, 2) durch Ziehen, Walzen oder Pressen profiliert, in diesen die Löcher   (3)   für die Sprossen gestanzt und die beiden Holmhälften durch Verfalzen, Nieten oder Schweissen verbunden werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Befestigung von Sprossen U-oder kantrohrformigen Querschnittes in gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellten Holmen, dadurch gekennzeichnet, dass in den der Sprosse zugekehrten Holmhälften der volle U-oder kantrohrformige Querschnitt ausgestanzt, die äusseren Holmhälften dagegen nur für den Steg oder die Flanschen einer im Querschnitt U-förmigen Sprosse oder für zwei gegenüberliegende Wände eines Kantrohres durchbrochen werden, worauf die an den Enden für die äusseren Holmdurchbrechungen und den Umbug entflanschten oder entstegten oder in zwei Wänden abgesetzten Sprossen in die fertigen Holme eingeschoben und die die äusseren Holmwandungen durchdringenden Steg-, Flanschen-oder Kantrohrenden an die Aussenfläche der Holme umgelegt werden. EMI2.1
AT148115D 1936-03-13 1936-03-13 Verfahren zur Herstellung von metallen Holmen für Leitern, Geländer, Zäune od. dgl. und Befestigung der Sprossen. AT148115B (de)

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