AT14774B - Vorrichtung zum Regeln des Vorlaufes bei Geschützflüssigkeitsbremsen mit Übertritt der Flüssigkeit von einer auf die andere Kolbenseite. - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Vorlaufes bei Geschützflüssigkeitsbremsen mit Übertritt der Flüssigkeit von einer auf die andere Kolbenseite.

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AT14774B
AT14774B AT14774DA AT14774B AT 14774 B AT14774 B AT 14774B AT 14774D A AT14774D A AT 14774DA AT 14774 B AT14774 B AT 14774B
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Austria
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piston
fluid
advance
regulating
valve
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Fried Krupp
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Krupp Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Österreichische   PATENTSCHRIFT   Ni. 14774.   



   FRIED. KRUPP IN ESSEN (RHEINPREUSZEN). 



  Vorrichtung zum Regeln des Vorlaufes bei Geschützflüssigkeitsbremsen mit Übertritt der   Flüssigkeit   von einer auf die andere Kolbenseite. 
 EMI1.1 
 diejenigen   AusfUhrungsformen   der   geschützten Vorrichtung,   bei denen die Regelung des Rücklaufes durch einen gesteuerten   Drohschieber bewirkt wird.   



     Der Ernndnng gemäss wird   die angestrebte Vereinfachung dadurch erreicht, dass das die Regelung des Vorlaufes bewirkende Klappenventil undrehbar mit der Kolbenstange bezw. dem auf dieser befestigten Kolbenteil verbunden ist. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, bei welchem der Übertritt der Flüssigkeit durch in den Mantel des Kolbens und des Drehschiebers eingeschnittene Nuten erfolgt. 



   Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Bremse und
Fig. 2 der Querschnitt nach der   Linie 2-2   der Fig. 1. 



   Der Bremskolbeu besteht, wie hei den in den Fig. 1-9 des Patentes Nr. 13061 dargestellten Flüssigkeitsbremsen im wesentlichen aus drei Teilen, u. zw. einem mit der Kolbenstange fest verbundenen Kolbenkörper B, einem Drehschieber C und den Ventil- 
 EMI1.2 
 zapfen al der Kolbenstange ist durch einen Schraubstift dl gegen Drehung gesichert, der   liappentriiger ) verschraubt.   Dieser dient als Drehzapfen für den Drehschieber C und verhindert durch einen Absatz d2, welcher sich gegen einen Absatz cl des Drehschiebers legt, eine   Verschiebung   des letzteren in achsialer Richtung. Der Kolbenkörper b und der Drehschieber C besitzen Ansätze, welche, wie im Patent   Nr.   13061 (Fig. 1-9) angegeben ist, in Nuten G bezw. H der Zylinderwand eingreifen.

   An den   Klappenträger   sind die zwei Ventilklappen d von im wesentlichen sektorförmiger Gestalt angelenkt, welche an ihrer breitesten Stelle etwa die Breite der im Kolbenkörper B und im Drehschieber C angebrachten Nuten besitzen. Die Ventilklappen werden durch die freien Enden einer um den Scharnierbolzen der Klappen gewundenen Torsionsfeder E gegen ihren zrm Teil durch den Klappenträger, zum Teil durch den Drehschieber gebildeten, hohlkegelförmigen Sitz   gedrückt.   Der Hub der Ventil klappen wird durch zwei an ihnen angeordnete Anschläge F begrenzt, welche bei geöffneten Ventilklappen mit ihren Stirnfächen gegeneinander stossen. 



   Die Wirkungsweise der vorliegenden Bremse entspricht beim Rücklauf, wahren dessen 
 EMI1.3 
 Patentes Nr. 13061. 



   Ist der Rücklauf beendet und tritt die   Bewegungsumkehr   des Kolbens ein, so legen sich die Ventilklappen d unter dem Druck der Enden der Feder   zu   und der durchströmenden Flüssigkeit an ihren Sitz an und bleiben in dieser angedrtickten Stellung bis zur Beendigung des   Vorlaufes.   Die Winkollage der Klappen in Bezug auf die   Durchfluss   nuten   im Drehschieber   ist nur beispielsweise so   gewählt,'dass   die Klappen den Durchfluss- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 linigen Nut der Zylinderwand geführten   Aat7.   verhindert wird.

   Nach der Einrichtung des
Hauptpatentes werden der Drehschieber und die Ventilklappen unabhängig voneinander verdreht, so dass es   möglich   ist, die Vorlaufbremsung sehr fein abzustufen. Da aber für die meisten Fälle eine derartige Abstufung der Vorlaufbremsung nicht erforderlich ist, so   wird gemäss vorliegender Erfindung   auf diesen Vorteil zugunsten einer wesentlich einfacheren und billigeren Bauart der Bremse verzichtet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mit gesteuertem Drehschieber versehene Ausführungsform der Vorrichtung nach Patent Nr. 13061, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappenventil undrehbar mit der Kolbenstange bezw. dem auf dieser befestigten Kolbenteil verbunden ist. EMI2.2
AT14774D 1902-10-30 1903-05-13 Vorrichtung zum Regeln des Vorlaufes bei Geschützflüssigkeitsbremsen mit Übertritt der Flüssigkeit von einer auf die andere Kolbenseite. AT14774B (de)

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