AT147135B - Schutzgehäuse für Uhren. - Google Patents

Schutzgehäuse für Uhren.

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AT147135B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schutzgehäuse für Uhren. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein   Schutzgehäuse   für Uhren, dessen Uhrwerk in zwei ineinander liegenden und gegeneinander verdrehbaren Zylindern eingebettet ist. Der das Uhrwerk tragende Innenzylinder des   Schutzgehäuses   legt durch seine Verdrehung in dem   durchbrochenen Aussenzylinder   das Zifferblatt offen. Der Innenzylinder wird einerseits in einem Kugellager, anderseits durch einen mit ihm verbundenen flachgängigen Gewindebolzen in einer Mutter gelagert, wobei eine in axialer Richtung wirkende Druckfeder den Innenzylinder axial fixiert und gleichzeitig in der geschlossenen Stellung hält.

   Diese Druckfeder wird in weiterer Ausbildung der Erfindung einerseits im hohl ausgebildeten, flachgängigen Gewindebolzen, anderseits in einem in eine den Aussen-und Innenzylinder am oberen Ende anschliessende Kappe eingesetzten Zapfen gestützt, wobei letzterer vorteilhaft noch einen Führungsdorn aufweist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Uhrwerk samt Gehäuse teilweise im Schnitt, Fig. 2 den Aussenzylinder und Fig. 3 den Innenzylinder. 



   Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, besitzt die Uhr eine obere Kappe 1 und eine untere Kappe 2. In die Kappen 1 und 2 ist je ein Bolzen 3 und 4 eingelötet. Der in der oberen Kappe 1 eingelötet Bolzen 3 trägt Aussengewinde 5 und ist hohl ausgebildet. Überdies ist in dem Hohlraum des Bolzens 3 ein Dorn 6 angeordnet. Auf den Bolzen 3 wird ein Mutterkörper 7 aufgeschraubt, welcher an seinem unteren Ende 
 EMI1.1 
 axiale Bewegung des Zylinders 10 gegenüber der oberen Kappe 1 zulässt, jedoch eine Verdrehung dadurch verhindert, dass ein   Gleitstück   12', das in dem Schlitz 11 axial gleiten kann, mit einer kleinen in der Kappe 1 eingesetzten Schraube   12   verschraubt ist. Zwecks Aufschraubens des Mutterkörpers 7 auf den Bolzen 3 wir ersterer mit zwei diametral gegenüberliegenden Bohrungen 13 versehen. 



   In dem ringförmigen Hohlraum des Bolzens 3 wird eine kleine Druckfeder 14 eingesetzt, die sich in den Hohlraum   15   des in den Mutterkörper 7 eingeschraubten Flaebgewindebolzens 16 legt und auf   diese Weise den Gewindebolzen 16in axialer Richtung stets nach unten drückt. Der Flachgewindl bolzen16   ist mit dem Uhrwerk 17 fest verbunden, welches in den Innenzylinder 18 eingeschoben wird. wobei die Krone 23 in einem   Längsschlitz   24 des Innenzylinders gleitet und bei Verdrehung des Flachgewindebolzens 16 mit dem Uhrwerk 17 auch zwangsläufig den Innenzylinder 18 mitnimmt. Das Zifferblatt 19 wird nach Einschieben des Uhrgehäuses in dem Fenster 20 des Innenzylinders 18 sichtbar. Am unteren Ende trägt der Innenzylinder 18 ein Kugellager 21.

   Das Gegenlager findet dieses Kugellager 21 in dem in der Kappe 2 eingelöteten Bolzen 4. 



   Der Aussenzylinder 10 ist an seinem unteren Ende zu einem Sprengring ausgebildet,   wätrend   die untere Kappe 2 einen zur Begrenzung der Einführung des Aussenzylinders dienenden Anschlagring 22'mit einem Sprengzapfen 22 trägt, der den   Aussenzylinder 10   etwas aufsprengt und erst das freie Spiel des Innenzylinders 18 in dem Aussenzylinder 10   ermöglicht.   Der Aussenzylinder 10 besitzt beiderseits 
 EMI1.2 
 anschlägt und auf diese Weise die Verdrehung des Innenzylinders 18 und damit auch den Hub der Kappe 1 mit dem Mutterkörper 7 begrenzt. 

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   Die Zusammensetzung der Uhr vollzieht sich auf folgende Weise : Zunächst wird der Aussenzylinder 10 auf den vorspringenden Ring 9 des   Mutterkorpers 7 aufgeschoben,   worauf der letztere auf den Bolzen   J   der oberen Kappe 1 unter Benutzung der Bohrungen   13   des   1'iIutterkörpers   7 vollkommen aufgeschraubt wird. Hierauf wird das Uhrwerk 17 in den Innenzylinder 18 derart eingeschoben, dass das Zifferblatt 19 in dem Fenster 20 des letzteren sichtbar wird, wobei die Aufziehwelle   23'in   dem 
 EMI2.1 
 axiale Bewegung gegenüber dem Aussenzylinder 10 durchführen kann.

   Endlich wird die untere Kappe 2 auf den Aussenzylinder 10 derart aufgeschoben, dass das Kugellager 21 des Zylinders 18 in den Bolzen 4 der unteren Kappe 2 zu liegen kommt und dass der Zapfen 22 der unteren Kappe 2 in den Schlitz des Sprengringes des Aussenzylinders 10 zu liegen kommt. Auf diese Weise wird letzterer etwas geöffnet. 



  Während bisher der Aussenzylinder 10 sieh streng an den Innenzylinder 18 angelegt hatte, liegt nunmehr nach dieser Sprengung der Aussenzylinder 10 nur mehr lose auf dem Innenzylinder 18 auf, so dass sich der Innenzylinder 18 leicht im Aussenzylinder 10 drehen kann. In der geschlossenen Stellung liegt die Aufziehwelle 23'in der rechten Rast 26 des   Aussenzylinders. M.   Wird nun die obere Kappe 1 in axialer Richtung abwärts gedrückt, so verdreht sich das Uhrwerk 17 mit dem Innenzylinder 18 infolge Verdrehung des Flachgewindebolzens 16 durch den Mutterkörper 7, bis die Ausziehwelle   2.)   an der linken Rast   25   des Aussenzylinders 10 anschlägt.

   Wird der Druck auf die obere Kappe 1 vermindert, so drückt die Feder 14 letztere wieder in die oberste Stellung zurück, so dass sie mit dem Mutterkörper 7 wieder eine axiale Bewegung   durchführen   und hiebei den   Flachgewindebolzen. M zurückdreht,   bis die geschlossene Stellung der Uhr herbeigeführt ist. Die Feder 14 bewirkt auch, dass in Normallage stets die geschlossene Stellung der Uhr erhalten bleibt. 



   Der Innenzylinder 18 erhält also seine Lagerung einerseits durch sein im Zapfen 4 der Kappe   2   eingelegtes Kugellager, anderseits durch das Muttergewinde des Flachgewindebolzens, wobei die Druckfeder, die sich in den Hohlraum des Flachgewindebolzens einlegt, das Kugellager stets auf seinen Sitz drückt. 



   Die Einrichtung kann auch derart getroffen werden, dass dem Aussenzylinder die Drehung erteilt wird, während der Innenzylinder feststeht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schutzgehäuse für Uhren, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innenzylinder   (18),   in dem das Uhrwerk eingebettet ist, in einem Aussenzylinder   (10) drehbar   angeordnet ist, derart, dass nach dem Verdrehen des einen Zylinders das Zifferblatt in einem Fenster des andern Zylinders sichtbar wird.

Claims (1)

  1. 2. Schutzgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenzylinder (18) mit einem Flachgewindebolzen (16) auf Drehung verbunden ist, der die Lagerung des einen Endes des Innenzylinders (18) in einer am Aussenzylinder (10) längsverschiebbaren Kappe (1) bildet, während die Lagerung des andern Endes des Innenzylinders (18) durch ein Kugellager (21) gebildet wird.
    3. Schutzgehäuse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Innenzylinder (18) das den Flachgewindebolzen (16) tragende Uhrwerk (17) eingebettet ist, dessen Aufziehwelle (23') in einem Längsschlitz (24) des Innenzylinders (18) gleitet und hiebei letzteren auf Verdrehung mitnimmt.
    4. Schutzgehäuse nach den Ansprüchen 1 bis. 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (1) mit einem ein Aussengewinde (5) tragenden Bolzen (3) versehen ist, auf dem ein das Muttergewinde für den Flachgewindebolzen (16) tragenden Mutterkörper (7) aufgeschraubt ist.
    5. Schutzgehäuse nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenzylinder (10) auf einem vorspringenden Ring (9) des Mutterkörpers (7) aufliegt, wodurch seine Bewegung in axialer Richtung begrenzt ist.
    6. Schutzgehäuse nach den Ansprüchen1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenzylinder (10) mit einem Längsschlitz (11) versehen ist, in dem ein Gleitstück (12') sich bewegen kann, das mit der Kappe (1) verbunden ist.
    7. Schutzgehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (. 3) hohl ausgebildet ist und einen Dorn (6) trägt, der zur Führung einer einzusetzenden Druckfeder (14) dient.
    8. Schutzgehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaehgewindebolzen (16) hohl ausgebildet ist, so dass in demselben die Druckfeder (14) eingelegt werden kann.
    9. Schutzgehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kugellager (21) in einer EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>
    10. Schutzgehäuse nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Aussenzylinders (10) als Sprengring ausgebildet ist, der durch einen am oberen Ende der unteren Kappe (2) angeordneten Sprengzapfen (22) aufgebogen wird.
    11. Schutzgehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (14) einerseits gegen den Bolzen (3) der Kappe (1), anderseits gegen den Flachgewindebolzen (16) drückt, so dass die Kappe (1) mit dem Mutterkörper (7) ständig nach aussen gedrückt wird und dabei den Innenzylinder (18) in die geschlossene Stellung dreht.
    12. Schutzgehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufziehwelle (23') die Verdrehung des Innenzylinders (18) und damit auch den Hub der Kappe (1) begrenzt. EMI3.1
AT147135D 1935-08-23 1935-08-23 Schutzgehäuse für Uhren. AT147135B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109826741A (zh) * 2019-02-20 2019-05-31 西安交通大学 一种以废弃隧道或者防空洞作为储能容器的变工况无水坝抽水蓄能系统及方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109826741A (zh) * 2019-02-20 2019-05-31 西安交通大学 一种以废弃隧道或者防空洞作为储能容器的变工况无水坝抽水蓄能系统及方法
CN109826741B (zh) * 2019-02-20 2023-05-16 西安交通大学 一种以废弃隧道或者防空洞作为储能容器的变工况无水坝抽水蓄能系统及方法

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