AT147000B - Einrichtung an Übungseinrichtungen zum Kugelschießen aus Maschinengewehren. - Google Patents

Einrichtung an Übungseinrichtungen zum Kugelschießen aus Maschinengewehren.

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AT147000B
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Inventor
Eric Latscher-Latka
Oskar Kozurik
Fritz Beck-Rzikowsky
Original Assignee
Eric Latscher-Latka
Oskar Kozurik
Fritz Beck-Rzikowsky
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  Einrichtung   an Übungseinrichtungen   zum   Kugelschiessen   aus Maschinengewehren. 



    Die bekannten Einrichtungen zum Übungsschiessen mit Kugeln aus Maschinengewehren, sowohl solche mit Druckluft als auch solche, die mit Kapseln od. dgl. betrieben werden, leiden alle an dem Nachteil, dass der beim scharfen Schiessen auftretende Rückstoss nicht entsprechend der Wirklichkeit erzeugt werden kann.

   Um nun bei den Einrichtungen zum Übungsschiessen den Rückstoss sowohl in der Richtung des Stosses als auch in der dem scharfen Schiessen entsprechenden Stärke zu erzeugen, wird gemäss der Erfindung zwischen Maschinengewehr und Ständer ein Gleitstück samt Gleitbett angeordnet, wobei das Gleitstück die zum Aufsetzen des gebräuchlichen Maschinengewehres auf den gebräuchlichen Ständer üblichen Verbindungsteile enthält, also mit diesen starr verbindbar ist, während das Gleitbett die an den gebräuchlichen Maschinengewehren üblichen Befestigungsteile zum Aufsetzen auf den Ständer besitzt, also mit letzterem starr verbindbar ist und Gleitstücke und Gleitbett mit einer beliebig angetriebenen, die beiden Teile gegeneinander stoss-oder schlagartig bewegenden Vorrichtung verbunden sind.

   Es wird auf diese Weise der beim Scharfschiessen auftretende Rückstoss genau in der Richtung des beim scharfen Schiessen auftretenden Rückstosses, nämlich parallel zum Maschinengewehrlauf und zur Befestigungsvorrichtung des Ständers, erzeugt. Auch die Stärke des Stosses kann beliebig genau dem wirklichen Rückstoss angepasst erzeugt werden, weil beide Gleitteile zwischen sich genügend Platz bilden, um eine entsprechend kräftige, beliebig mechanisch, elektrisch oder sonstwie angetriebene Stossvorrichtung einbauen zu können. Das Gleitstück stellt eine mit den üblichen Befestigungsvorrichtungen starr mit dem Maschinengewehr verbundene Gleitschiene dar, welche in einem mit dem Ständer starr verbundenen Gleitbett, zweckmässig in Schwalbenschwanzführungen, geführt ist, welches Bett zugleich das Lager für eine Nockenscheibe od. dgl. trägt.

   Dieses Organ wirkt gegen einen Anschlag der Gleitschiene und erzeugt bei der Umdrehung die Stosswirkung. Die Nockenscheibe kann hiebei direkt den Stoss hervorrufen oder in bekannter Weise eine Feder spannen, welche beim Rücksehnellen den Stoss erzeugt. Statt der von einem Elektromotor, z. B. durch eine biegsame Welle angetriebenen Nockenscheibe kann zwischen Gleitstück und Gleitbett auch ein pneumatisches oder elektrisches Schlaggerät, z. B. nach Art eines pneumatischen oder elektrischen Solenoidhammers angeordnet sein, welches Gerät mit dem einen Teil, z. B. dem Bett, fest verbunden ist und gegen den andere stossend wirkt. Durch Einregulierung des Hubes kann hiebei die Stärke des Stosses beliebig reguliert werden.

   Zweckmässig ist es, den Antrieb der Stossvorrichtung unter Verwendung einer veränderlichen Kupplung, veränderlichen Vorgeleges od. dgl. zu bewirken, um die Frequenz der Stösse regulieren zu können. Mit der Antriebsvorrichtung für die Stosseinrichtung kann auch das Antriebsorgan für den Repetiermechanismus des Maschinengewehres gekuppelt sein, welche Kupplung mechanisch, pneumatisch, elektrisch oder sonstwie erfolgen kann, um die Schusszahl mit den Stössen in Einklang zu bringen.

   Am Bett der Stossvorrichtung kann auch ein kleiner gegebenenfalls mit einem Elektromotor gekuppelter Kompressor (Kolben-oder Fliehkraftluftpumpe) eingebaut sein, welcher die Druckluft zur Betätigung des Repetiermechanismus des Maschinengewehres liefert und auch ein pneumatisches Stossgerät betreiben kann, so dass das Maschinengewehr durch blosses Anstecken an eine Stromleitung (Lichtleitung) zum Übungsschiessen gebrauchsfertig wird. Die geschilderte Einrichtung kann sowohl an Maschinengewehren mit einsetzbarer Übungseinrichtung, an besonderen Übungsmaschinen sowie auch an Attrappen solcher Maschinengewehre Verwendung finden. 



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Einzelheit.   

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 förmigen Nut 11 (Fig. 2) eines Gleitbettes 12 verschiebbar gelagert, welches Gleitbett mit einer mit der Gelenksnase 2 genau nachgebildeten Gelenksnase 2'und einem dem Kugelfortsatz 3 des Maschinengewehres genau nachgebildeten Kugelfortsatz 31 ausgestattet ist, mit welchen Teilen das Bett in die korrespondierenden Teile des   Maschinengewehrständers   eingesetzt und so mit demselben starr verbunden wird. An dem Bett 12 sind zwei Lager 13 und 14 befestigt, welche eine Welle 15 aufnehmen, die in den 
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 Welle 15 durchsetzt auch das   Stück   8 mit dem Ansatz 9.

   An der Welle 15 ist ferner eine Reibscheibe 18 aufgekeilt, welche von einem Reibrad 19 den Antrieb erhält. Das Reibrad 19 ist in einer Gabel 20 gelagert und durch eine   Schraubenführung   21 radial verschiebbar, so dass das durch die biegsame Welle   22   angetriebene. Reibrad 19 beliebig verschoben und so das Übersetzungsverhältnis zwischen Welle 22 und Welle 15 geändert werden kann. Die Welle 15 trägt mit ihr fest verbunden eine Unrundscheibe   23,   deren Ausnehmung 24 beim Darübergleiten über den rippenförmigen Fortsatz 10 die Gleitschiene 7 im Bett 12 axial verschiebt und so einen schlagartigen Stoss auf den Ansatz 9 und hiedurch auf das Maschinengewehr 1 ausübt. Eine Schraubenfeder 25 bringt die Gleitschiene 7 in die Ruhelage gegenüber dem Bett 12 zurück. 



  Am Bett 12 ist auch der Kompressor 26 gelagert, welcher mit der verlängerten Welle 27 mittels eines als Muffe dienenden Zahnrades 28 gekuppelt ist. Der Antrieb des Repetiermechanismus des Maschinengewehre kann hiebei mittels eines mit dem Zahnrad 28 in Eingriff stehenden Zahnrades 29 erfolgen, es kann aber auch die vom Kompressor 26 gelieferte Druckluft durch ein biegsames   Röhrchen   30 dem Repetiermechanismus des   Maschinengewehres   zur   Betätigung'desselben zugeführt   werden.

   Statt den Antrieb der ganzen Vorrichtung durch die flexible Welle 22 zu bewirken, kann die Luftpumpe 26 auch direkt mit einem nicht gezeichneten Elektromotor verbunden sein, welcher dann die erforderliche motorische Kraft sowohl für den Repetiermeehanismus des Maschinengewehres als für die Einrichtung zur Erzeugung des Rückstosses liefern kann. In diesem Falle kann dann das veränderliche Getriebe   18,   19 in Wegfall kommen und die Regulierung durch Vorschaltwiderstände durch den Elektromotor erfolgen. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : 
1. Einrichtung an Ubungseinrichtungen   zum. Kugelschiessen   aus   Maschinengewehren mittels   Druckluft, Kapseln od. dgl., gekennzeichnet durch ein zwischen   Maschinengewehr   (1) und Ständer   (4')   angeordnetes Gleitstück   (7)   samt Gleitbett   (12),   wobei das Gleitstück die zum Aufsetzen des gebräuchlichen Maschinengewehres auf den gebräuchlichen Ständer üblichen Verbindungsteile   (5   und   6)   enthält, während das Gleitbett die an den gebräuchlichen Maschinengewehren   üblichen   Befestigungsteile   (2   und.

     zu   zum Aufsetzen auf den Ständer besitzt und Gleitstück und Gleitbett mit einer beliebig angetriebenen, diese beiden Teile   gegeneinander stoss-oder schlagartig   bewegenden Vorrichtung verbunden sind, um 
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 können.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem Maschinengewehr verbundene Gleitschiene (7) und ein mit dem Ständer verbundenes Gleitbett (12), an welchem eine Nockenscheibe (23) od. dgl. g elagert ist, welches Organ gegen einen Anschlag (10) der Gleitsehiene wirkt und so bei der Umdrehung die Stosswirkung erzeugt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Gleitbett (12) und Gleitschiene (7) ein Schlaggerät (pneumatiseher Hammer, Solenoidhammer od. dgl. ) angeordnet ist, welches mit dem einen Teil (Bett) fest verbunden ist und gegen den andern Teil (7) stossend wirkt.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan der Stossvorrichtung mit einer veränderlichen Kupplung, veränderlichem Vorgelege od. dgl. (18, 19, 20) versehen ist, um die Frequenz der Stösse regulieren zu können.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Repetiermechanismus des Masehinengewehres mit dem Antriebsorgan der Stossvorrielitung gekuppelt ist (mechanisch, pneumatisch, elektrisch), um die Schusszahl mit den Stössen in Einklang zu bringen.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Bett (1 der Stossvorrichtung der zum Betrieb des Repetiermeehanismus des Maschinengewehres dienende Kompressor (26) eingebaut isr, der gegebenenfalls auch die Druckluft zum Betrieb des Stossgerätes liefern kann.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor (26) mit einem Elektromotor direkt gekuppelt ist, welcher den Antrieb sowohl für den Repetiermechanismus als auch für die Stosseinrichtung liefert, so dass das Maschinengewehr durch blosses Anstecken an eine elektrische Leitung (Lichtleitung) zum Übungsschiessen gebrauchsfertig wird.
AT147000D 1934-09-03 1934-09-03 Einrichtung an Übungseinrichtungen zum Kugelschießen aus Maschinengewehren. AT147000B (de)

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