AT146614B - Repetitionsmechanik nach Wiener System. - Google Patents
Repetitionsmechanik nach Wiener System.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Repetitionsmechanik nach Wiener System. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Repetitionsmechanik, die von der Wiener Mechanik nur die altbewährte Metallkapsel beibehält, im übrigen aber schnellere Aufeinanderfolge des Anschlages auch bei rasehestem Spiel ermöglicht, präzis ohne zu versagen arbeitet und leicht regulierbar ist. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Repetitionsmechanik in Fig. 1. in Seitenansicht und in Fig. 2 in Rückansicht dargestellt. 1 ist der Hammerstiel, an dessen rückwärtigem Ende sich der schiefe, unbelederte Auslauf 1 a befindet ; auf dem Ausloserträger 2 ist eine eventuell ge7ahnte Metallkante 3 fest eingenutet, auf der der Auslöser 4 mit seiner Rille 4 a wippt (balanciert), 4 b ist eine Bohrung durch den Auslöser, in deren vertieft ausgefrästen Rand 4 c eine Spiralfeder 5 ihren Sitz hat. 4 d ist der belederte Auslöserkopf, 6 ist eine Schraube zum Regulieren der Spiralfeder und 7 die Gegenschraube zur Regulierung der Vor-und Rüekwärtsbewegung des Hammers, die gleichzeitig im Verein mit der Spiralfeder 5 zum Andrücken des Auslösers 4 an die Metallkante 3 dient und durch den Schlitz 4 e des Auslösers im Auslöserträger 2 eingeschraubt ist ; 7 a ist die dazugehörige Polsterung. 8 ist das Auslöserärmehen zur Regulierung von Steigung oder Fall des Hammers mittels Regulierungsschräubchen 9, das präzise Einstellung ermöglicht. 11 ist die Pralleiste mit Polster 11 a, 12 die Taste mit Polsterung 12 a und der vom Wiener System übernommenen federnden Metallkapsel 10. 13 ist der Hammerkopf mit seiner Polsterung 13 a, 14 die Schraube zum Befestigen des Auslöserträgers auf dem Klaviaturrahmen 15. Die Wirkung der beschriebenen Mechanik ist folgende : Wird der Hammer durch den Niederdruck auf die Taste an die Spalte emporgeschnellt, so wird der Hammerstiel 1 an den belederten Auslöserkopf 4d gepresst ; dass nun der Hammer nicht zu hoch steigt oder zu früh abfällt, wird das Schräubchen 9, das an der Taste starr befestigt ist und den Anschlag des Hammers genauestens einstellt, solange gedreht, bis durch Druck auf das Ärmchen 8 der Auslöserkopf 4 d freigemacht wird. Der Hammer fällt sodann durch seine eigene Schwere ab, der Auslöserkopf drückt nun auf den schiefen Auslauf 1 a und hebt den Hammerkopf sofort wieder zum weiteren Anschlag bereit in die Höhe. Dadurch erfolgt die vollkommenste Repetition, ohne dass der Finger die Taste verlassen muss. Durch die Metallkante dieser Repetitionsmechanik, die wie ein Scharnier arbeitet, entfällt das Pergament des Auslösers bei der Wiener Mechanik mit ihren ganzen Übelständen, wie Abreissen, umständliche Reparatur usw. Ferner entfällt die am Rücken angebrachte Langfeder am Auslöser, die ebenfalls zu vielen Übelständen Anlass gibt. Die mittels der Schraube 6 leicht regulierbare starke Druckfeder 5 drückt den Auslöser 4 an die Metallkante 3. Durch diese Feder 5 und die Gegenschraube 7 wird der Auslöser an der Metallkante festgehalten. Die Gegenschraube 7 reguliert aber zugleich auch die Vorund Rückwärtsbewegung des Auslöserkopfes. Durch den schiefen Auslauf 1 a des Hammerstieles wird die Reibung zwischen Hammerstiel und Auslöserkopf auf ein Minimum reduziert und dadurch die Belederung geschont. Die geschilderte Mechanik ist einfach und billig herzustellen, von grosser Solidität, leichtmontierbar EMI1.1 und unempfindlich gegen Feuchtigkeit, weiters wird durch die Auslöserkonstruktion der faule Gang vermieden, sie ermöglicht leichtes Ansprechen beim Anschlag und gestattet weiche und leichte Spielart.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Repetitionsmechanik nach Wiener System, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammerstiel mit einem unbelederten schiefen Auslauf (1 a) versehen ist, der mit dem belederten Auslöserkopf (4 d) durch Spiralfederwirkung (5) in stete Wirkungsverbindung tritt, wobei der Auslöser (4) um eine vorstehende, eventuell gezahnte Kante eines in einem Träger (2) eingenuteten Metallstreifen (3) wippt (balancier), dass ferner am Auslöser ein seitlich angebrachter Arm (8) durch dessen Zusammenwirken mit einer an der Taste angeordneten Regulierschraube (9) eine präzise Auslösung des Hammers bewerkstelligt. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT146614T | 1935-07-18 |
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| AT146614B true AT146614B (de) | 1936-07-25 |
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| AT146614D AT146614B (de) | 1935-07-18 | 1935-07-18 | Repetitionsmechanik nach Wiener System. |
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1935
- 1935-07-18 AT AT146614D patent/AT146614B/de active
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