AT146556B - Warnsignal für Eisenbahnschranken. - Google Patents

Warnsignal für Eisenbahnschranken.

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AT146556B
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Stefan Goetz U Soehne Kommandi
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  Warnsignal für Eisenbalmschranken. 



   Die Erfindung betrifft   einWarnsignal für Eisenbahnschranken,   bei dem das Schliessen des Schranken durch ein Läutewerk und überdies durch ein optisches Signal angekündigt wird. Bei dieser bekannten Bauart sind farbige Signalscheibe vorgesehen, die unabhängig von den Klöppeln durch ein besonderes Gestänge von einem um die Achse der Kurbelwelle drehbaren Teil nach Art von Winkern in schwingende Bewegung gesetzt werden.

   Diese Bauart hat den Nachteil, dass ausser dem Bewegungsgestänge für die   Glockenklöppel   des Läutewerks noch ein besonderes Gestänge für den Antrieb der Signalscheibe vorgesehen werden muss, so dass die Vorrichtung kompliziert wird und die optische Signaleinrichtung nur mit Schwierigkeit an bereits bestehende Schranken mit Läutewerk angebaut werden   kann.'Da   überdies der Antrieb für die Signalscheibe von einem verhältnismässig knapp über dem Boden liegenden Teil, nämlich dem um die Achse der Kurbelwelle drehbaren Teil, abgeleitet wird, bereitet es Schwierigkeiten, die Signalscheibe in genügender Höhe über dem Boden anzuordnen, was notwendig ist, um sie genügend deutlich und auf eine ausreichende Entfernung sichtbar zu machen.

   Es ist dabei zu beachten, dass nur ein Signal für beide Wegseiten zur Verfügung steht und dass das optische Signal sich deutlich von den aufwärts gerichteten   Abschlussschranken   abheben muss. 



   Die genannten Mängel werden gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass der Antrieb für die Signalscheibe vom Bewegungsgestänge für die   Glockenklöppel   derart abgeleitet wird, dass die Glockenklöppel und Signalseheiben synchrone Bewegungen ausführen. Hiedurch wird es überflüssig, ein besonderes Antriebsgestänge für die Signalscheibe bis zu den um die Achse der Kurbelwelle rotierenden Teilen herunterzuführen, und es kann ein solches Gestänge überhaupt erspart werden, indem die Signalscheiben unmittelbar von den Glockenklöppeln angetrieben werden.

   Da das Läutewerk gewöhnlich ohnehin in erheblicher Höhe über dem Boden angeordnet ist, wird hiedurch gleichzeitig auch die Anordnung der Signalscheibe in   genügender Höhe   über dem Boden ohne Schwierigkeiten ermöglicht, so dass sie durch den schräg nach aufwärts ragenden Schlagbaum von keinem Punkt der Strasse aus gesehen verdeckt werden. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 ist eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, und Fig. 3 zeigt einen Einzelteil. 



   Durch die Betätigung der Handkurbel beim Schliessen des Schranken wird eine aufwärts führende Stange 1 auf beliebige Weise in auf-und abgehende Bewegung versetzt. Ein am oberen Ende der Stange 1 sitzendes Gabelstück 2 ist bei 3 an zwei Winkelstücken 4 angelenkt, die auf der Achse 5 drehbar gelagert sind und je einen   Glockenklöppel   6 mit seinem Gegengewicht 7 verbinden. Die Klöppel 6 arbeiten mit der Glockenschale 8 zusammen. Auf der von den Laschen 9 getragenen Achse 5 sitzen ferner beiderseits der Klöppel 6 je zwei   Winkelhebel M, M',   die an ihren aufrechten Armen farbige   Signalseheiben H   und an ihren seitlichen Armen Gegengewichte 12 tragen. Die seitlichen Arme der inneren Hebel 10 sind nach links (Fig. 1), jene der äusseren Hebel 10'nach rechts gerichtet.

   Zwei Bolzen 13 verbinden einerseits die inneren Hebel   10,   anderseits die äusseren Hebel 10'untereinander. 



   Wie die Zeichnung zeigt, liegen die Bolzen 13 unter der Wirkung der Gegengewichte 12 auf den Gegengewichten 7 der Klöppel 6 auf. Bei Betätigung der Schrankenkurbel werden die Klöppel 6 um die Achse 5 geschwungen, so dass das Läutewerk ertönt. Die auf-und abgehenden Gegengewichte 7 nehmen mittels der Bolzen 13 die   Winkelhebel 10, 10'mit,   so dass die Signalscheibe 11 zu den Bewegungen der Klöppel synchrone Schwingungen ausführen und so das Vorläuten und Schliessen des Schranken nach beiden Seiten der das Geleise querenden Strasse deutlich anzeigen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Warnsignal für Eisenbahnschranken mit Läutewerk und schwingenden Signalscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die Signalscheibe vom Bewegungsgestänge für die Glockenklöppel derart abgeleitet wird, dass die Glockenklöppel und Signalscheibe synchrone Bewegungen ausführen.
    2. Warnsignal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalscheiben unmittelbar von den Glockenklöppeln bzw. von mit letzteren fest verbundenen Teilen angetrieben werden.
    3. Warnsignal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalscheiben auf Winkel- hebeln sitzen, deren im Wesen waagrechte Arme gewichtsbelastet sind und auf einem auf-und abgehenden Gestängeteil lose aufruhen.
    4. Warnsignal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Signalscheiben tragenden Hebel auf dem Drehzapfen für die Glockenklöppel gelagert sind und auf den Gegengewichten der Klöppel aufruhen. EMI2.1
AT146556D 1935-10-29 1935-10-29 Warnsignal für Eisenbahnschranken. AT146556B (de)

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