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Österreichische PATENTSCHRIFT N'14626.
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und Ankleideräumen, Schiffskabinen u. dgl. Zweck der Erfindung ist, ein Schloss dieser Art zu schaffen, welches beim Schliessen der Tür von einer Seite selbsttätig sperrt, so dass die Tür von der anderen Seite nicht geöffnet werden kann. Der Erfindung gemäss erhält das Schloss voneinander unabhängige, auf verschiedenen Zapfen sitzende Aussen- und Innenklinken und eine durch die Nuss der einen oder der anderen Klinke auszulösende Zuhaltung.
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tikaler Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 und Fig. 3 ist ein horizontaler Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt der Riegel a unten eine Kerbe a und oben eine Kerbe a2. Er findet seine Führung an den vierkantigen Stiften bl und bzw welche durch einen Schlitz b hindurchtreten. Die Nuss c auf dem Zapfen d der unteren, äusseren Klinke 'trägt einen in die Kerbe al eingreifenden Ansatz cl und steht unter dem Drucke der Blattfeder g. Ihre Bewegung wird einerseits durch eine Nase A'am Stulp h und anderseits
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wird durch den Ansatz cl der Nuss (, zuerst der Schieber ü gehoben, bis der Zuhaltuugs- haken 11 aus der Kerbe n2 in den Schlitz b tritt, worauf der in die Kerbe a1 eingetretene Ansatz c1 den Riegel a zurückzieht.
Um bei der Verschiebung des Riegels zu verhindern, dass der Schieber o weiter durch dfn Ansätze nach oben gedrückt wird, ist der Schieber o
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hält. Die Türe kann une geöffnet werden oder öffnet sich selbsttätig unter dem Einflusse einer entsprechenden Feder.
Wird die Türe nun von innen geschlossen, so muss die innere Klinke l in die laye il horuntorgodreht werden. Hiebei hebt zunächst ein Ansatz k2 der oberen Nuss k den Schieber o mit der Zuha ! tung M, bis diese wieder in den Riegelschlitz b eintritt, indem dieser Ansatz an einem dem unteren Teile des Schiebers o gleichgestalteten oberen
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werden kann.
Durch Zurückdrehen der inneren Klinke aus der Stellung li nach oben in die Stellung 1 wird in analoger. Weise der Riegel a wieder zurückgezogen und die Türe geöffnet und durch Zurückdrehen der äusseren Klinke aus der Stellung f1 nach oben wird die Türe in leicht erklärlicher Weise wieder von aussen geschlossen. Der Zapfen ?'der inneren Klinke trägt auf der Aussenseite der Türe s unter dem Beschlage t der Türe eine sich mit der Klinke drehende Scheibe r1, welche auf die Benützung des abzuschliessenden Raumes bezug-
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Es könnte der Fall eintreten, dass die den abzuschliessenden Raum benutzende Person die Türe absichtlich oder versehentlich nicht von innen schliesst. Wird die Türe nun durch eine zweite Person von aussen geschlossen, so ist die innere Klinke durch den Riegel a in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise gesperrt, so dass die Türe nicht von innen geöffnet werden kann.
Um dies zu ermöglichen trägt der Zapfen d der Aussenklinke f innen noch eine kleine Klinke durch deren Herabdrehen der Riegel a wieder zurlickgczogen werden kann, so dass die innere Klinke l zum Zwecke des Öffnens der'Türe von innen wieder
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Abstand zwischen den beiden Nusszapfen c1 und k1 und ist in Führungen an den Stiften b1 und b2 beweglich, so dass er. wenn nur eine Klinke gedreht wird, durch deren Ansatz. einfach verschoben wird. wenn aber beide Klinken gleichzeitig gedreht werden sollte, sich
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zum. Absperren der Türe mittels Schlüssels dient.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Türschloss four Aborte, Baderäume, Schiffskabinen u. dgl., gekennzeichnet durch einen Riegel, welcher am Ober-und Untorraude je eine Kerbe zum Eingreifen eines Zahnes an der Nuss eines Klinkendornes trägt, wobei die Kerben und Zähne solche wechselseitige Lage haben, dass der durch den einen Zahn herausgeschobene Riegel vom anderen Zahne nicht erfasst werden kann und wobei der eine Klinkendorn nur an der Aussenseite, der andere Klinkendorn nur an der Innenseite der Türe eine Klinke trägt.
H. Eine Ausführungsform des unter 1 angegebenen Schlosses, bei welcher zwischen beiden Nüssen ein Schieber von etwas grösserer Länge als der mögliche kleinste Abstand der Nüsse verschiebbar ist, um gleichzeitiges Drehen beider Klinken zu hindern.
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