AT146146B - Verfahren zur Herstellung von kreisrunden Blechscheiben durch Walzen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von kreisrunden Blechscheiben durch Walzen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von kreisrunden Bleehscheiben durch Walzen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 EMI2.3 EMI2.4 EMI2.5 Es ergibt sich die wieder Kreisform aufweisende Scheibe 3 von grösserem Durchmesser und einer der zweimaligen Verdünnung entsprechenden Dicke. Diese Scheibe 3 kann man, wenn weitere Verdünnung und Vergrösserung gewünscht ist, wiederum durch ein Walzenpaar mit engerem Walzschlitz schicken und die so gewonnene elliptische Scheibe wiederum zwischen zwei Walzen von entsprechend nochmals verengtem Schlitz zur Kreisseheibe auswalzen. Beliebige Wiederholungen sind je nach Bedarf möglich. Die Anordnung der Walzenpaare über-oder hintereinander oder auch mit entsprechender Umführung nebeneinander kann beliebig gewählt werden. Es ist praktisch nicht nötig, die kleine Verbreiterung, also die kleine Vergrösserung der Scheibe in der Richtung der Walzenachse, zu berücksichtigen, die übrigens gegenüber der Verlängerung der Scheibe in der Walzrichtung ausserordentlich gering ist. Die Streckung der Ausgangskreisscheibe j ! (Fig. 8) in Achsenrichtung der Walze hat : zur- Folge, dass me Scheibe 2-in der Walzrichtung weniger gestreckt wird, so dass die Scheibe 2 in der Richtung ihrer grossen Achse etwas kleiner und in der Richtung ihrer kleinen Achse etwas grösser'als die theoretisch ohne Berücksichtigung der Streckung in axialer Richtung der Walzen entstehende Form wird. Diese Form wird auch von der Ellipse abweichen. Wird die so geformte Scheibe 2 dann um 900 gedreht, so ergibt sich bei dem Durchgang durch die Walzen im zweiten Stich von selbst eine Berichtigung der Form zur Kreisform, da nun die Scheibe 2 in der Richtung ihrer grossen Achse weniger und in der Richtung ihrer kleinen Achse mehr als bei unberücksichtigt gebliebener Ausdehnung in der Richtung der Walzenachse vergrössert wird. Das Endergebnis ist wieder die Kreisform. Im übrigen kann man aber auch jeder praktischen Abweichung von den theoretischen Form- änderungen durch entsprechende Änderung der Stiche, also entsprechende Bemessung der Walzschlitze, Rechnung tragen. Man kann sich beispielsweise vorstellen, dass beim Warmwalzen im zweiten Stich die Scheibe eine geringere Temperatur und beim Kaltwalzen eine grössere Härte als im ersten Stich hat. Wenn sich hiedurch bei der Endscheibe eine Abweichung von der Kreisform ergeben sollte, so würde sich dies durch eine von der theoretisch errechneten normalen Bemessung der Walzschlitze oder auch nur eines der Walzschlitze ein wenig abweichende Bemessung ausgleichen lassen. Der Regelfall ist, wie bisher besprochen, der, dass von einem kreisrunden Werkstück ausgegangen wird. Man kann aber auch von einem Werkstück ausgehen, das der Zwischenform entspricht, also ohne Berücksichtigung der Ausdehnung in der Richtung der Walzenachse Ellipsenform hat. Ein solches Werkstück würde sich auch durch Zerlegung eines zylindrischen Blockes erzielen lassen, dessen Querschnitt EMI2.6 form hat, die zwischen den beiden um 900 gegeneinander versetzten Walzgängen beim Ausgang von einem kreisrunden Werkstück entsteht. Beim Auswalzen gemäss dem geschilderten Verfahren muss man dann die erste Verdünnung so wählen, dass sich die Kreisform ergibt. Es ist auch nicht unbedingt nötig, dass schon bei jedem zweiten Stich die Kreisform wieder erzielt wird, wenn von einem kreisförmigen Werkstück ausgegangen wird. Man kann unter Umständen die Scheibe in derselben Walzrichtung in zwei oder auch mehr Stichen auswalzen, dann um 900 drehen und wiederum in zwei oder mehreren Stichen auswalzen, sofern nur die Summe der Einzelverdünnungen bei der geänderten Walzrichtung prozentual der Summe der Einzelverdünnungen bei der ursprünglichen Walzrichtung gleich ist. Indessen ist das Wechseln der Walzrichtung, also das Drehen der Scheibe nach jedem Stich, praktisch vorzuziehen. Das Metall des Ausgangswerkstückes und damit der zu erwalzenden Kreisscheibe ist beliebig, vorzugsweise aber Eisen oder Stahl. Das der Erfindung gemäss durchgeführte Verfahren ist einfach und zuverlässig, ergibt keinen Abfall und ist auf normalen Walzenstrassen ausführbar, während alle bekannten Verfahren umständlicher und kostspieliger sind sowie auch den Bau schwieriger Spezialmaschinen erfordern. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung einer kreisrunden Blechscheibe durch Walzen einer dickeren Scheibe von kleinerem Durchmesser, z. B. für die Erzeugung von Kraftwagenradscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe zwischen zylindrischen Walzen nacheinander in rechtwinklig zueinander stehenden Richtungen ausgewalzt wird, wobei die Verdünnung beim weiteren Auswalzen der jeweils von der Kreisform <Desc/Clms Page number 3> abweichenden Zwischenform prozentual der Verdünnung bei dem vorangegangenen Erwalzen dieser Zwischenform aus der Kreisform gleich ist.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer unter Umständen möglichen kleinen Abweichung von der zu erzielenden Kreisform eine Berichtigung durch eine entsprechend abweichende Bemessung der Stiche (Walzschlitze) gegenüber der gemäss Anspruch 1 vorzusehenden theo- retisch normalen Bemessung vorgenommen wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangswerkstück durch Zerlegung eines zylindrischen Blockes in der Weise erzeugt wird, dass zwei schräggestellte Messer gegen- einanderlaufen, den zylindrischen Block in Drehung versetzen und hiebei Scheiben abschneiden.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, mit der Abänderung, dass das Ausgangswerkstück nicht kreisrund ist, sondern der zwischen den Walzen in verschiedener Richtung entstehenden Zwischen- form entspricht, wobei dann auch der zu zerlegende zylindrische Block einen dementsprechenden Quer- schnitt hat. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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1934
- 1934-10-01 AT AT146146D patent/AT146146B/de active
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