AT146093B - Drehkolbenmaschine oder Pumpe. - Google Patents

Drehkolbenmaschine oder Pumpe.

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AT146093B
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Austria
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piston
chamber
rotating
parts
pump
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Inventor
John Sen Fareso
Original Assignee
John Sen Fareso
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  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description


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  Drehkolbenmaschine oder Pumpe. 



   Die Erfindung betrifft Drehkolbenmaschinen mit einem sich drehenden Kolben, der in einem ringförmigen Raum mit einem   Trennglied   zusammenwirkt, das den Raum während der Drehung des Kolbens so   abschliesst,   dass eine Verbindung zwischen den Auslass-und Einlasskanälen verhindert und die Arbeitskammer gebildet wird. Die Erfindung, die sich in erster Linie auf Kraftmaschine, z. B. Brennkraftmaschine, Dampfmaschinen u. dgl., bezieht, ist jedoch auch anwendbar für Arbeitsmaschinen, wie Pumpen und Kompressoren. 



   Der Zweck der Erfindung ist, eine verbesserte Maschine dieser Art zu schaffen, bei der eine wirksame Abdichtung gegen   Undiehtwerden   vorgesehen ist. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. 



   Es zeigen : Fig. 1 eine Innenseitenansicht einer Ausführungsform einer Maschine gemäss der Erfindung ; Fig. 2 eine Aussenseitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Maschine ; Fig. 3 eine Ansicht im Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 in Richtung der Pfeile gesehen ; Fig. 4 eine Endansicht der Fig. 1, wobei der obere Teil des Gehäuses weggebrochen ist ; Fig. 5 eine Ansicht im Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1 ; Fig. 6 eine Innenansicht einer geänderten Ausführungsform einer Maschine gemäss der Erfindung ; Fig. 7 eine Ansicht im Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 6 ; Fig. 8 eine Innenseitenansicht einer weiteren abgeänderten Ausführungsform ; Fig. 9 eine Ansicht im Schnitt eines Teiles der Maschine ; Fig. 10 eine Aussenseitenansicht einer geänderten Antriebsanordnung. 



   In der Zeichnung ist eine sich drehende Maschine oder Pumpe mit einem sich drehenden Teil 1 dargestellt, der einen im wesentlichen radial angeordneten Flügel oder Kolben 2 hat, der in einer ringförmigen innerhalb des Gehäuses 4 gebildeten Kammer 3 arbeitet und mit einem pendelnden Abschlussglied 5 (Fig. 1-5) zusammenwirkt, das von einer Spindel 6 innerhalb einer Kammer 7 getragen wird. 



   Das Abschlussglied ist mit einem bogenförmigen Teil 5a versehen, der zwecks Bewegung in und aus der ringförmigen Kammer 3 dadurch geführt wird, dass seine entgegengesetzt liegenden Enden in bogenförmige Schlitze 5b (Fig. 4) innerhalb der gegenüberliegenden Seitenwände 3a des Gehäuses eingreifen. Das bogenförmige Abschlussglied ist so angeordnet, dass es sich zwischen die Ein-und Auslasskanäle 10 bzw. 11 innerhalb des Gehäuses   4   bewegt, so dass, wenn das Abschlussglied sich in der geschlossenen Stellung befindet, diese Kanäle voneinander getrennt werden. 



   Der bogenförmige Teil des Abschlussgliedes ist rings um seine unteren und seitlichen Kantenteile, die sich bei der Bewegung des Abschlussgliedes in die ringförmige Kammer 3 erstrecken, mit einer Abdichtplatte 5c versehen, die von U-förmiger Gestalt (Fig. 4) ist und elastisch innerhalb von Aussparungen in den genannten Kanten des Abschlussgliedes durch Federn   5   gehalten werden, die innerhalb der Aussparungen sitzen, so dass sie gegen und hinter der Abdichtplatte liegen. Eine weitere Abdichtplatte 8 kann an der Vorderfläche des bogenförmigen Abschlussgliedes   5   vorgesehen sein, so dass eine Abdichtung gebildet wird zwischen der Fläche des Abschlussgliedes und der benachbarten Seite des innerhalb des Gehäuses vorgesehenen Schlitzes 9, durch den sich das   Abschlussglied   bewegt.

   Diese Abdichtplatte 8 wird ebenfalls innerhalb einer Aussparung der genannten Fläche des Abschlussgliedes gehalten und innerhalb dieser Aussparung elastisch abgestützt. 



   Damit die Bewegung des Abschlussgliedes in dem richtigen Augenblick erfolgt, können irgend-   welche geeignete Mittel vorgesehen werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird dies durch ein Paar Nocken 12 bewirkt, die auf der den Drehkolben 2 tragenden Welle 15 angebracht sind und gegen   

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 die freien Enden eines Paares Stangen 23 wirken, die zu jeder Seite des Gehäuses 4 angeordnet sind und mit ihren andern Enden mit Gliedern 14 verbunden sind, die an der Spindel 6 angebracht sind. Die Anordnung ist derart, dass während jeder Drehung der Welle 15 die an ihr angebrachten Nocken gegen die Enden der Stange 13 wirken und diese gegen die Wirkung von Federn 16 anheben, um das Abschlussglied zu heben und so den bogenförmigen Teil   5 a   desselben aus der ringförmigen Kammer 3 zu bewegen. 



  Die Öffnungsbewegung des   Abschlussgliedes   findet statt unmittelbar bevor der Kolben 2 in den Weg des bogenförmigen Teiles des   Abschlussgliedes   gelangt. Wenn sich der Kolben an dem Weg des   Abschluss-   gliedes vorbeibewegt hat, so verlassen die Steuernocken die Stangen   13,   und das Abschlussglied schliesst sich sofort durch die Wirkung der Federn 16. 



   Gemäss einer andern Ausführungsform können die unteren Enden der Stangen 13 an ihren entgegengesetzt liegenden Seiten mit einem seitlichen Vorsprung versehen sein. Diese Vorsprünge greifen in steuernde Aussparungen, die in der Innenfläche von auf der Welle    15, befestigten Flanschen   vorgesehen   sind. - -.   



   An Stelle eines pendelnden Abschlussgliedes kann ein sich drehendes Abschlussglied 17 (Fig. 6, 7 und 8) vorgesehen sein, das mit dem sich drehenden Kolben 2 zusammenwirkt. 



   Der Kolbenteil 1 und das sich drehende Abschlussglied 17 können im Mittelteil massiv oder hohl sein zwecks Durchführung von Luft od. dgl. 



   Bei der Konstruktion gemäss Fig. 6 und 7 hat das sich drehende Abschlussglied 17 eine Aussparung   18,   
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 Kegelräder 22 verbunden sein, so dass jeder sich drehende Teil in gleicher Weise angetrieben wird. 



   Bei der Konstruktion nach Fig. 8 ist das sich drehende   Abschlussglied 17 mit einem   radialen Kolben 23 in der Nähe der Aussparung 18 versehen. Dieser Kolben 23 tritt in eine ähnliche Aussparung   dz   die in dem sich drehenden Teil 1 in der Nähe des Kolbens 2 vorgesehene ist. 



   Der Kolben 2 ist mit Mitteln zur Herstellung einer Abdichtung zwischen ihm und den Wänden der Kammer 3 versehen. Diese Abdichtmittel können aus einem Paar Gleitstücken bestehen, die normalerweise, beispielsweise durch Federn 26, in Berührung mit den Wänden der Kammer 3 gedruckt werden. Jedes Gleitstück ist mit einem Teil 25a versehen, der innerhalb einer Nut im   äusseren   Umfangskantenteil des Kolbens liegt und mit einem andern Teil 25b versehen, der in einer Nut der benachbarten Seite des Kolbens liegt. Mit jedem   Gleitstück   snd   Zentrifugalmittel   verbunden, die dazu dienen, den Druck zu verringern, den die Gleitstücke bei erhöhter Drehgeschwindigkeit des sich drehenden Teiles 1 gegen die Wände der ringförmigen Kammer 3 ausüben.

   Die   Fliehkraftmittei   bestehen aus einem Gewicht 27, das innerhalb des sich drehenden Teiles 1 auf der Seite der Achse des Teiles 1 angeordnet ist, die der Seite, wo sich der Kolben 2 befindet, entgegengesetzt liegt. Die Fliehkraftmittel bestehen ferner aus biegsamen Verbindungen 28 zwischen dem genannten Gewicht und den Teilen 25b der    Gleitstüeke. Infolge   
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 Gewichts und dem sich drehenden Teil   1.   angeordnete Feder 29 geregelt werden kann, findet ein Zurückziehen der Gleitstücke von der zylindrischen Wand der ringförmigen   Kammer   3 und eine Verkleinerung der wirksamen Breite des Gleitstückes statt.

   Um zu verhindern, dass sich die   Gleitstücke   nach aussen bewegen, wenn der Kolben in die Aussparung 18 (Fig. 6 und 7) eintritt, können die Teile 25b der Gleit-   stücke   mit seitlichen   Vorsprüngen     25c   versehen sein, die in einem ringförmigen Schlitz 33 der Kammerwände eingreifen. 



   Eine ähnliche, durch Fliehkraft geregelte Abdichtung ist am Kolben 23 der Fig. 8 vorgesehen.
Um eine Abdichtung zwischen den Seitenwänden des sich drehenden Teiles 1 und den benachbarten Wänden der Kammer 3 zu bilden, kann die letztere mit ringförmigen Platten 30 versehen sein, die auf Federn 31 innerhalb ringförmiger Aussparungen der genannten Kammerwände sitzen. Ein ähnlicher Dichtungsring liegt gegen die   Seitenwände   des sich drehenden Abschlussgliedes 17. 



   Bei der Konstruktion gemäss den Fig. 6 und 7 ist eine Dichtungsplatte 34 innerhalb einer Aussparung in den Teilen des Gehäuses, wo sich das drehende   Absehlussglied 17   dreht, vorgesehen. Die Dichtungsplatte ist elastisch innerhalb der Aussparung gelagert und dient dazu, eine dichte Verbindung zwischen der zylindrischen Wand des   Abschlussgliedes   und dem Gehäuse herzustellen. 



   Um zu verhindern, dass sich der Druck innerhalb der   ringförmigen   Kammer 3 unterhalb des   atmosphärischen   Druckes verringert, kann die Kammer mit einem Saugventil 32 versehen sein, das sich öffnet, wenn der Druck unter den atmosphärischen Druck fällt. Zu demselben Zweck können auch eine oder mehrere Aussparungen in den Wänden der ringförmigen Kammer in geeigneter Entfernung von dem Abschlussglied vorgesehen sein. 



   Die Zuleitung des Antriebsmittels zur Arbeitskammer kann durch den Kolben erfolgen, indem dieser mit einer oder mehreren Öffnungen versehen wird, die mit einer oder mehreren im Gehäuse vorgesehenen Öffnungen in Verbindung stehen. 



   Eine Mehrzahl der oben beschriebenen Maschinen kann in Kombination miteinander benutzt werden, indem sie miteinander in demselben oder in getrennten Gehäusen in geeigneter Weise gekuppelt 

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 und so eingestellt sind, dass sie in geeigneter Weise arbeiten. Beispielweise kann die eine Maschine das Arbeitsmittel komprimieren und es einer zweiten Maschine, in der die Explosion stattfindet, entweder unmittelbar oder über eine Reservekammer zuführen. 



   Eine Anzahl der Maschinen kann bei einer Dampflokomotive an Stelle der Räder benutzt und so angeordnet werden, dass sich das Gehäuse jeder Maschine dreht, während die Hauptwelle und der Kolben derselben stillsteht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drehkolbenmaschine oder Pumpe mit einem sich drehenden Kolben, welcher in einem ringförmigen Raum mit einem sich drehenden Abschlussglied (Widerlager) zusammenwirkt, welches den Raum während der Drehung des Kolbens   abschliesst,   gekennzeichnet durch nachgiebige, mit Abschrägungen 
 EMI3.1 
 sowie einem Dichtungsglied   (25)   am Kolben   (2)   des Rotationsgliedes (1), welches mit der Masse (27) verbunden ist, welche, wegen der bei erhöhten Drehgeschwindigkeiten des Teiles   (1)   erzeugten Zentrifugalkräfte, gegen die Wände der Arbeitskammer   (3)   wirkt, um die Reibung dieser Glieder (25) zu verringern, und einem Ventil   (32),   welches sich öffnet, wenn der Druck in der Kammer   (3)

     unter den atmosphärischen Druck fällt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsglied (25) aus zwei Teilen besteht, was ihm die seitliche Ausdehnung ermöglicht, um den Kontakt der Seiten (25b) dieser Teile mit den kreisförmigen Wänden der Kammer (3) sicherzustellen.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (27) mit den Teilen (25) nahe den äusseren Seitenkanten derselben verbunden ist, so dass sowohl ein Zurückziehen der Teile von der zylindrischen Wand Kammer (3) als auch eine Verminderung der wirksamen Breite des vollständigen Gleitstückes bei höheren Rotationsgeschwindigkeiten bewerkstelligt wird. EMI3.2
AT146093D 1933-07-20 1934-07-20 Drehkolbenmaschine oder Pumpe. AT146093B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT146093D AT146093B (de) 1933-07-20 1934-07-20 Drehkolbenmaschine oder Pumpe.

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