AT145559B - Lichtsignal für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Lichtsignal für Kraftfahrzeuge.

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AT145559B
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light signal
light
reflector
signal
vehicle
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Robert Ing Pechan
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Robert Ing Pechan
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lichtsignal für Kraftfahrzeuge. 



   Es sind Lichtsignale bekannt, die darin bestehen, dass durch eine am Fahrzeug angebrachte Licht- quelle ein Lichtzeichen vor dem Fahrzeug auf der Fahrbahn erzeugt wird. Dieses Lichtzeichen bewegt sich mit dem Fahrzeug weiter und ändert sich auch allenfalls in seiner Gestalt und Intensität gemäss den
Bodenverschiedenheiten. Es ist aber zumeist nicht so auffällig, dass es allein als zuverlässiges Warnungs- signal dienen kann.

   Die Erfindung bezweckt nun, das Lichtsignal derart auffällig zu machen, dass es bei Nacht auch in beleuchteten Strassen das Hupensignal vollwertig ersetzen kann, und besteht darin, dass dem Lichtzeichen durch Beeinflussung der Lichtquelle eine zu der durch die Fahrbewegung hervorge- rufene Wirkung zusätzliche, periodisch so rasch verlaufende Orts-,   Geschwindigkeits-,   Gestalts-oder
Farbenänderung erteilt wird, dass sie die Wirkung des Signals erhöht. Solche als Warnungssignale vor dem
Kraftfahrzeug erzeugte optische Lichtsignale sind für die Signalempfänger, das sind also Fussgänger und Fahrzeuge wesentlich auffälliger für die Sinnesorgane, also eindrucksvoller, so dass es hiedurch möglich wird, bei einbrechender Dunkelheit die bisherigen akustischen Signale durch optische Signale zu ersetzen. 



   Zu diesem Zwecke wird durch eine mit einem Reflektor versehene Lichtquelle auf die Fahrbahn in einer entsprechenden Entfernung vor dem Fahrzeug ein helles Lichtzeichen, z. B. ein   Lichtstreifen   geworfen und es werden diesem Streifen durch mechanische oder optische Mittel, welche verschiedenster
Art sein können, entsprechende Veränderungen in bezug auf Geschwindigkeit, Ort, Gestalt oder Farbe erteilt. 



   Es kann beispielsweise diesem mit der Geschwindigkeit des Fahrzeuges auf der Fahrbahn sich fortbewegenden Lichtzeichen eine zusätzliche Bewegung in der Richtung der Fahrbahn oder quer zu dieser oder in beiden dieser Richtungen kombiniert, erteilt werden. 



   In gleicher Weise kann diesem Lichtzeichen, beispielsweise durch periodischen Wechsel von Farb- scheiben oder durch Aufleuchtenlassen verschieden gefärbter Lichtquellen in periodischer Reihenfolge eine entsprechende zusätzliche Veränderung erteilt werden. 



   Die Mittel zum Antrieb dieser Veränderungsmechanismen können entweder von der Drehbewegung der   Räder,   des Motors oder auch auf elektrischem bzw. elektromagnetischem Wege unter Benützung der in jedem Fahrzeuge vorhandenen Stromquelle (Akkumulator) in Verbindung mit der Abfederung des Fahrzeuges, durch Saug-oder Druckwirkung des Motors bzw. der Auspuffgase oder auf sonstigem pneumatischen Wege, vom Fahrtwind oder endlich bloss durch die beim Fahren von selbst sich ergebenden
Erschütterungsbewegungen hergeleitet werden. 



   Eine solche nur durch die Erschütterung des Fahrzeuges hervorgerufene zusätzliche Orts-und
Geschwindigkeitsveränderung soll im nachfolgenden als eines der vielen im Rahmen dieser Erfindung möglichen Ausführungen als Beispiel näher beschrieben werden :
In der Zeichnung ist die Einrichtung in Fig. 1 im lotrechten und in Fig. 2 im waagerechten Schnitt dargestellt. Fig. 3 zeigt ein Kraftfahrzeug mit der erfindungsgemässen Einrichtung. 



   Eine Lichtquelle L mit einem Reflektor R wirft durch eine Farbscheibe einen Lichtpunkt oder einen Lichtstreifen bei leichter Neigung der optischen Achse des Systems gegen die Horizontalebene in entsprechender Entfernung vor dem Fahrzeug auf die Fahrbahn. 



   Die Lichtquelle L steht fest und ist mit der äusseren Hülse H fix verbunden. Der Reflektor R ist um die   Horizontalachse a ! i-x s beweglich   angeordnet. Diese Achse geht genau durch den Brennpunkt 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gestatten, frei beweglich. Diese Bewegung wird überdies noch durch die beiden ebenfalls verstellbaren
Federn   81   und   82   beeinflusst. Kleine verstellbare Gewichte G regeln die Einstellung bzw. Verlegung des
Schwerpunktes des beweglichen Reflektors. 



   Bei der Fahrbewegung des Fahrzeuges wird durch die hiebei auftretenden Erschütterungen der
Reflektor   R um   seine durch den Brennpunkt gehende Horizontalachse   a-s schwingen   und, da diese
Schwingungen um die im Brennpunkte des Reflektors angeordnete, feststehende Lichtquelle L erfolgen, wird der Lichtpunkt auf der Fahrbahn vor dem Fahrzeug eine entsprechende   zusätzliche   Bewegung im gleichen oder entgegengesetzten Sinne zu jener Bewegung erhalten, die ihm durch die,   Eigengesehwindig-   keit des Fahrzeuges selbst erteilt wird. 



   Durch diese   Orts- und Geschwindigkeitsänderung. des   farbigen Lichtzeichen wird ein wesentlich wirksameres Warnungssignal hervorgerufen, das die Aufmerksamkeit der Fussgänger und anderer Fahr- zeuge in bedeutend höherem Masse erregt, und hiedurch geeignet erscheint, die akustischen Signale bei eintretender Dämmerung vollkommen zu ersetzen. 



   Der Antrieb der schwingenden Bewegung des Reflektors R kann natürlich in einfacher Weise an Stelle der durch die Fahrbewegung sich ergebenden   Erschütterungen   zwangsläufig z. B. durch eine elektromagnetische Einrichtung erreicht werden. 



   Die Betätigung des optischen Warnungssignals kann zweckmässigerweise von dem gleichen Taster erfolgen, mit welchem die Hupe normalerweise in Aktion gesetzt wird oder auch durch einen gesonderten
Taster, welcher in der Nähe des gewöhnlichen Hupentasters gelegen ist. Im ersteren Falle kann durch
Einschalten eines Schalters der die Hupe betätigende Stromkreis ausgeschaltet und hiefür der Stromkreis des optischen Warnungssignals eingeschaltet werden, so dass beim Drücken des normalen Hupentasters nur mehr das optische Warnungssignal betätigt wird. 



   Um ein automatisches Funktionieren bei der Notwendigkeit einer längeren Dauer des optischen Warnungssignals zu gewährleisten, kann in den Stromkreis dieses Warnungssignals in   zweckmässiger   Weise auch ein Zeitschalter bekannter Konstruktion eingebaut werden, der bei Betätigung des Warnungssignals durch den Hupensehalter ausgelöst wird und sich nach einem, bestimmten Zeitablauf wieder von selbst ausschaltet. 



   Endlich kann der Schalter zum Umwechseln des Stromkreises der Hupe auf den Stromkreis des optischen Warnungssignals auch mit jenem Lichtschalter verbunden werden, welcher die Stadtlichter des Scheinwerfers betätigt, und zwar in der Weise, dass beim Aufdrehen der Stadtlichtbeleuchtung des
Scheinwerfers durch das Betätigen des betreffenden Lichtschalters auch die Umschaltung des Hupenstromkreises auf den Stromkreis des optischen Warnungssignals erfolgt, weil ja gerade bei eintretender Dunkelheit, also bei Einschaltung des Stadtlichtes das optische Warnungssignal das Hupensignal ersetzen soll. 



   Statt um eine waagerechte Achse kann der Reflektor R auch um eine lotrechte Achse schwingend angeordnet sein. Es ist auch möglich, den Reflektor feststehend und die Lampe an einer federnden Fassung schwingbar anzuordnen oder Reflektor und Lampe gemeinsam schwingen zu lassen. Im Rahmen der Erfindung kann der Effekt des eine Zusatzbewegung ausführenden Lichtzeichen auch z. B. dadurch erzielt werden, dass in einem feststehenden Reflektor mehrere Lampen so angeordnet sind, dass sie das Lichtzeichen an verschiedenen. Stellen der Fahrbahn erzeugen. Werden nun die Lampen durch einen, z.

   B. auf elektromagnetischem Wege betätigten Schalter abwechselnd eingeschaltet, so gibt dies den Effekt, dass sich das Lichtzeichen scheinbar nach verschiedenen Richtungen bewegt, Es kann auch vor der feststehenden, das Lichtzeichen auf der Fahrbahn erzeugenden Lichtquelle eine bewegliche Blende vorgesehen sein, die entweder derart federnd angeordnet ist, dass sie durch die Fahrterschütterung schwingt oder durch den Fahrtwind mechanisch oder elektrisch in Schwingung oder Drehung versetzt wird. Die Blende kann mit verschiedenfarbigen Fenstern versehen sein. 



    PATENT-ANSPRÜCHE-,  
1. Lichtsignal für Kraftfahrzeuge, durch das mittels einer am Fahrzeug angeordneten Lichtquelle in einer bestimmten Entfernung vor dem Fahrzeug auf der Fahrbahn ein Lichtzeichen, erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem auf die Fahrbahn projizierten Lichtzeichen durch Beeinflussung der Lichtquelle eine zu der durch die Fahrbewegung hervorgerufenen Wirkung   zusätzliche,   periodisch so rasch verlaufende Orts-,   Geschwindigkeits-,   Gestalts-oder Farbänderung erteilt wird, dass sie die Wirkung des Signals erhöht.

Claims (1)

  1. 2. Lichtsignal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle, u. zw. entweder die Lampe oder. der Reflektor allein oder beide gemeinsam beweglich angeordnet sind.
    3. Lichtsignal nach Anspruch 2, mit beweglichem Reflektor, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingachse des Reflektors durch dessen Brennpunkt geht.
    4. Lichtsignal nach den. Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe oder der Reflektor allein oder beide frei sehwingbar angeordnet sind, so dass durch die. mit der Fahrt verbundenen Erschütterungen die zusätzliche Veränderung des Lichtzeichen erfolgt. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Stellschrauben od. dgl. begrenzte Bewegung des schwingenden Teiles durch Veränderung seines Schwerpunktes, durch Federn oder durch beide Mittel beeinflusst wird.
    6. Lichtsignal nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch im Strahlengang der Lichtquelle angeordnete, durch die Fahrterschütterung bewegte Blenden. EMI3.2
AT145559D 1935-03-13 1935-03-13 Lichtsignal für Kraftfahrzeuge. AT145559B (de)

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