AT145506B - Verfahren zur Gewinnung eines hochwertigen Magnesits. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung eines hochwertigen Magnesits.

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AT145506B
AT145506B AT145506DA AT145506B AT 145506 B AT145506 B AT 145506B AT 145506D A AT145506D A AT 145506DA AT 145506 B AT145506 B AT 145506B
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sep
magnesite
high quality
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flotation
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Inventor
Johannes Gerhard Dr Gerth
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Xylolith Platten Fabrik Otto S
Deutsches Forschungsinstitut F
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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Gewinnung eines hochwertigen Magnesits. 



   Magnesit kommt auf seinen natürlichen Lagerstätten stets verunreinigt vor mit Glimmer, Kalk, Chloritsehiefer, Serpentin in frischem und zersetztem Zustand, Chaleedon u. a. Diese Verunreinigungen bedingen einen über die zulässige Grenze hohen Kieselsäure-,   Tonerde- und Kalkgehalt.   



   Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, den Magnesit durch eine mittelbare Flotation aufzubereiten dergestalt, dass der Magnesit im Rückstand gewonnen wird, während die Verunreinigungen in den Schaum übergehen. 



   Es ist des ferneren bekannt, dass reine Karbonate, wobei auch Magnesit genannt ist, mittels gesättigter und ungesättigter Fettsäuren flotierbar sind. Es handelt sich dabei aber um rein theoretische Feststellungen, welche über die Reinigungsmöglichkeit verunreinigter Magnesite durch die unmittelbare Flotation nichts aussaugen und die Anwendbarkeit derselben bei solchen Materialien auch nicht nahelegen, da bekanntlich ein stark verunreinigtes Produkt, wie es der   natürliche   Magnesit ist, sich gegenüber Flotationsmitteln durchaus anders verhält als das reine Produkt. 



   Die Erfindung bedient sich zur Reinigung des   natürlichen   Magnesits der unmittelbaren Schwimmaufbereitung und benutzt als Flotationsmittel ein Gemisch von Natriumoleat, Natronwasserglas und einem sauer reagierenden anorganischen Metallsalz, beispielsweise Aluminiumchlorid. 



   Wohl ist es bekannt, ähnlich zusammengesetzte Flotationsmittel bei der Schwimmaufbereitung von Zinnerzen zu verwenden, wobei die Gangart   gedrückt   wird und der metallhaltige Bestandteil in den Schaum übergeht. 



   Im vorliegenden Falle aber handelt es sich um flotationstechnisch gleichartige bzw. gleichartig beeinflussbare erdige Stoffe, nämlich das Magnesit und seine Verunreinigungen, welche vor allem in Tonerde-,   Kalk-und Kieselsäureverbindungen   bestehen. Es war nicht zu erwarten, dass das bei dem Metallbestandteil der Erze wirksame Flotationsmittel eine so überraschend vollkommene Scheidung und Abtrennung des Magnesits im Schaum gestatten würde, während die Verunreinigungen gedrückt werden. 



   Es sei dabei betont, dass bei Anwendung von Natriumoleat und Wasserglas allein die Trennung nicht befriedigend durchführbar ist und dass es vielmehr der beschriebenen Reagentienkombination bedarf, um eine einwandfreie Trennung herbeizuführen, welche qualitativ und quantitativ eine so überraschend hohe Ausbeute an reinem Magnesiumkarbonat verbürgt. 



    Ausführungsbeispiele :   
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Ein <SEP> weisser <SEP> Rohmagnesit <SEP> mit <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> :
<tb> MgO <SEP> : <SEP> 41-03% <SEP> = <SEP> 86-30% <SEP> MgCO,
<tb> CaO <SEP> : <SEP> 1-38%
<tb> Al203 <SEP> + <SEP> Fe203 <SEP> : <SEP> 3-45%
<tb> Si02 <SEP> : <SEP> 8-29%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wurde unter Zusatz von 3   kg/to Na2SiO3, 0#9 kg/to AlCl3   und   2#4   kglto Natriumoleat flotiert mit dem Ergebnis, dass ein Magnesitkonzentrat folgender Zusammensetzung gewonnen werden konnte : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> MgO <SEP> 45#67 <SEP> = <SEP> 95-90% <SEP> MgO3
<tb> CaO <SEP> 0#24%
<tb> Fe, <SEP> 03 <SEP> + <SEP> AI03 <SEP> : <SEP> 0-82%
<tb> Si02 <SEP> 2#97%
<tb> 2. <SEP> Aus <SEP> einem <SEP> Haldenmagnesit <SEP> folgender <SEP> Zusammensetzung <SEP> :
<tb> MgO <SEP> :

   <SEP> 28#39% <SEP> = <SEP> 59#30% <SEP> MgCO3
<tb> Ca, <SEP> 0 <SEP> 1-35%
<tb> Al2O3 <SEP> + <SEP> Fe2O3 <SEP> : <SEP> 8#20%
<tb> SiO2 <SEP> : <SEP> 42#24%
<tb> konnte <SEP> unter <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> 4-8 <SEP> kglto <SEP> Na2SiO3, <SEP> 1#2 <SEP> kg/to <SEP> AlCl3 <SEP> und <SEP> 2-6 <SEP> kglto <SEP> Natriumoleat <SEP> ein <SEP> hochwertiger
<tb> Magnesit <SEP> gewonnen <SEP> werden, <SEP> der <SEP> folgende <SEP> chemische <SEP> Analyse <SEP> zeigt <SEP> :
<tb> MgO <SEP> : <SEP> 42'02% <SEP> = <SEP> 88'2% <SEP> MgC03
<tb> CaO <SEP> : <SEP> 0-65%
<tb> Al2O3 <SEP> + <SEP> Fe2O2 <SEP> : <SEP> 1#82%
<tb> Si02 <SEP> : <SEP> 10-20%.
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung eines hochwertigen Magnesits aus verunreinigtem natürlichem Gestein, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe einer unmittelbaren Flotation mit einem Gemisch von Natriumoleat, Natronwasserglas und einem sauer reagierenden anorganischen Metallsalz unterworfen wird.
AT145506D 1934-11-05 1935-06-28 Verfahren zur Gewinnung eines hochwertigen Magnesits. AT145506B (de)

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