AT145495B - Kernloser Induktionsofen. - Google Patents

Kernloser Induktionsofen.

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AT145495B
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coils
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Heraeus Vacuumschmelze Ag
Wilhelm Rohn Dr
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/367Coil arrangements for melting furnaces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kernloser Induktionsofen. 



   Im Stammpatent Nr. 141480 ist ein kernloser Induktionsofen beschrieben, dessen schalenförmige
Herd mit stromführenden Tellerspulen derart umgeben ist, dass eine zentrale Symmetrie der Spulen besteht. Als Schutzmassnahme gegen die abstrahlende Wärme des Herdes wird darin die Verlängerung der Spule über den gegebenenfalls benutzten Magnetpol hinweg empfohlen. Die Spule beginnt also nicht erst an der Peripherie der Polschuhfläche, sondern mitten in ihr, wobei jedoch der vor dem Eisen liegende
Teil der Spule stromlos gehalten wird. Es ist im Stammpatent auch schon darauf hingewiesen worden, dass dieser   Wärmeschutz   auch durch besondere stromlose Spulen   durchgeführt   werden kann, die sich vor den   Polschuhflächen   befinden und mit Kühlmittel beschickt werden.

   Die vorgenannten Konstruk- tionen ergeben nicht nur bauliche Schwierigkeiten, sondern ein solcher Ofen ist auch infolge der dabei bisweilen auftretenden übermässig starken Badbewegung für das Abstehen der Charge vor dem Giessen nicht günstig. 



   Der Anwendungsbereich des Ofens gemäss dem Stammpatent Nr. 141480 wird erfindungsgemäss dadurch beträchtlich erweitert, dass eine innere Sonderspule nach Art der Kühlspulen des Stammpatentes nicht nur vor den Eisenpolen, sondern um die gesamte Hemisphäre der Zustellung angeordnet ist. Die innere Spule wird mit Strom höherer Frequenz beschickt, woraus sich wesentliche metallurgische Vorteile durch eine weitergehende Regelbarkeit der Badbewegung, selbst bei dreipoligen Öfen ergeben. Die
Gefahr einer gegenseitigen induktiven Beeinflussung der mit Strömen verschiedener Frequenz gespeisten
Primärspulen wird durch die Kreuzung der Wieklungselemente beseitigt, die möglichst senkrecht auf- einander stehen sollen.

   Dieses Merkmal kann für die Horizontalelemente der Windungen der tellerförmigen Primärspulen nicht erfüllt werden, weshalb diese Elemente möglichst kurz gewählt werden sollen. Zugleich kann die Innenspule als Kühlung für die Primärspulen, gegebenenfalls auch für die
Magnetpole ausgebildet sein. 



   Äusserlich ähnliche Konstruktionen zu andern Zwecken sind in der Literatur bereits bekannt. 



   So hat man z. B. eine zylindrische Spule um einen Tiegel herum unterhalb des Tiegelbodens als Teller- spule fortgeführt, um die möglichst vollständige Umschliessung des Einsatzes mit Windungen zu erzielen.
Bekannt sind weiterhin die Anordnungen mehrerer   Wieklungslagen   sowohl bei Teller-als auch bei
Zylinderspulen, wobei jedoch der Nachteil der gegenseitigen Induktion infolge Fehlens der erfindungs- gemässen Kreuzung auftritt. Schliesslich sind stromlose   Kühlrohrschichten   vorgeschlagen worden, die spiralförmig zwischen Ofenraum und zentrisch-symmetrischen Tellerspulen hochgeführt werden. 



    Die erfindungsgemässe   Anordnung der Innenspule mit höherfrequenter Stromversorgung ist besonders dann vorteilhaft, wenn man für ihre Herstellung gegeneinander isolierte, elektrisch parallel- geschaltete Leiterzweige verwendet. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Ofens mit der erfindungsgemässen Innenspule im Aufriss dargestellt, worin 1 den Herd, 2 die Innenspule mit senkrechter Achse 6, hingegen 3 und 4 die Primärspulen für den Strom niederer Frequenz bedeuten, welche um die Achse 5 gewickelt sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kernloser Induktionsofen nach Patent Nr. 141480, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zentrisch-symmetrischen Tellerspulen (3, 4) und der Zustellung eine Ströme höherer Frequenz führende, um eine senkrechte Achse gewickelte Spule (2) angeordnet ist, um eine weitergehende Regelbarkeit der Badbewegung zu ermöglichen.
    2. Kernloser Induktionsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Spule (2) zugleich als Kühlung für die Primärspulen (3, 4) und gegebenenfalls für die Magnetpole ausgebildet ist.
    3. Kernloser Induktionsofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrischsymmetrischen Tellerspulen möglichst kurze horizontalverlaufende Wicklungsteile haben.
    4. Kernloser Induktionsofen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Spule (2) aus gegeneinander isolierten, parallelgeschalteten Leiterzweigen besteht. EMI2.1
AT145495D 1931-10-28 1935-01-09 Kernloser Induktionsofen. AT145495B (de)

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DE436490X 1934-01-13

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AT141480D AT141480B (de) 1931-10-28 1931-10-28 Kernloser Induktionsofen zum Betrieb mit Drehstrom und Verfahren zum Betrieb desselben.
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GB (1) GB436490A (de)

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AT141480B (de) 1935-04-25
GB436490A (en) 1935-10-11

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