AT145390B - Schutzhülle für Elektronenröhren. - Google Patents
Schutzhülle für Elektronenröhren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schutzhülle für Elektronenröhren. Bekanntlich wird der Glasballon von Elektronenröhren zur Beseitigung von elektrischen Störeinflüssen aus der Umgebung häufig mit einer äusseren Metallschutzsehieht versehen, die in verschiedener Art hergestellt sein kann. Üblicherweise wird auf den Glasballon entweder ein Metaüack, z. B. Alu- miniumlaek, aufgetragen oder er wird mit einem dichten Metallüberzug, der nach dem Sehoop-Verfahren aufgespritzt wird, versehen. In jedem Falle wird dieser Überzug mit der Kathode leitend verbunden, also geerdet. Ausserdem ist es bekannt, Elektronenröhren innerhalb eines die Röhre in Abstand umgebenden Metallzylinders bzw. Netzes anzuordnen. Es ist schon vorgeschlagen worden, ein an den Glasballon dicht anliegendes Schutznetz zu verwenden, das jedoch nur einen Teil des Glasballons bedeckte. Während die Verwendung gesonderter Metallzylinder den Nachteil hat, dass diese 1\iIetallzylinder besonderer Auflagereinrichtungen entweder am Röhrensockel oder an einem Teil des Gerätes, in welchem die Röhre verwendet wird, bedürfen, bringt die Verwendung des vorerwähnten, unmittelbar auf den Röhrenballon aufgetragenen Metallüberzugs in der bisher üblichen Ausführung einen andern dübel- stand mit sich, der sich insbesondere bei indirekt geheizten Röhren sehr unangenehm bemerkbar macht. Bei indirekt geheizten und insbesondere bei mit höheren Spannungen, z. B. mit der vollen Netzspannung, indirekt geheizten Röhren hat es sich nämlich gezeigt, dass die durch solche Röhren entwickelte, ziemlich beträchtliche Wärme (einer Heizung von 3 bis 6 Watt'entsprechend) durch den erwähnten Überzug am Abstrahlen verhindert wird, so dass die Röhrenbestandteile, beispielsweise der Sockel und die Metallbestandteile der Röhre, wie Anode, Gitter usw., unvorteilhafterweise mehr als notwendig oder als überhaupt zulässig erhitzt werden. Erfindungsgemäss wird nun eine Schutzhülle verwendet, welche so wie die bisher übliche metallische Überzugsschicht des Glasballons von diesem unmittelbar getragen wird, dabei aber derart ausgebildet ist. dass sie zwar gegen elektrische Störeinflüsse abschirmt, jedoch gleichzeitig ein grosses Wärme durch- lässigkeits-bzw. Abstrahlungsvermögen besitzt. Eine diese Eigenschaften aufweisende Schutzhülle wird beispielsweise durch ein Metallnetz geliefert, welches derart über den Glasballon gezogen ist, dass es überall an diesem anliegt und in der von der metallischen Überzugsschicht her bekannten Weise an einer Stelle mit der Kathode leitend verbunden ist. Ein solches Metallnetz schirmt elektrische Störungen genau so ab wie ein zusammenhängender metallischer Überzug, hat aber den Vorteil, die Kühlung des Glasballons durch Wärmeabstrahlung zuzulassen. Da man dieses Metallnetz beliebig dünnfädig ausführen und auch die Maschenweite verhältnismässig gross halten kann, ohne die Abschirmwirkung zu beeinträchtigen, wird eine gute Kühlung des Glasballons durch die umgebende Luft erreicht. Eine andere Möglichkeit, trotz guter Abschirmung gegen Störeinflüsse die Röhrenbestandteile kühl zu halten, besteht darin, an Stelle des bisher verwendeten metallischen Überzuges von der dem verwendeten Metall entsprechenden hellen Metallfarbe einen geschwärzten Metallbelag auf dem Glaskolben vorzusehen. Diese Schwärzung, welche die Wärmeableitung bzw.-abstrahlung gegenüber dem hellen metalliärbigen Belag weitgehend verbessert, kann auf beliebige Weise, beispielsweise durch Einfärbung oder durch oberflächliche Oxydation, erhalten werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schutzhülle für Elektronenröhren, insbesondere mit indirekter Heizung, die an der Röhre unmittelbar anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle ein die ganze Obertläche des Glaskörpers bedeckendes Metallnetz ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Schutzhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallnetz durch einen geschwärzten Metallbelag ersetzt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT145390B true AT145390B (de) | 1936-04-25 |
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