AT144876B - Verfahren zur Herstellung von ölgefüllten Hochspannungskabeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ölgefüllten Hochspannungskabeln.

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AT144876B
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  Verfahren zur Herstellung von   ölgeïiillten     Hoehspannungsl : abeln.   
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 wurde vor dem Versand des Kabels aus diesem (bzw. seinem hohlen Leiter) entfernt und erst nach der Verlegung des Kabels wieder eingefüllt. Hiebei zeigte sich aber, dass die vor der Wiederfüllung des verlegten Kabels erforderliche Evakuierung Schwierigkeiten machte. Es sammelte sich   nämlich   an den etwas tiefer gelegenen Stellen des Kabels Öl an, versperrte den Kabelquerschnitt an dieser Stelle und verhinderte   dadurch die Evakuierung der dahinterliegenden Kabelstrecke,   so   dass bei der sich anschliessenden   Füllung des Kabels nicht alle Hohlräume mit Öl ausgefüllt wurden.

   Wegen dieser Schwierigkeiten ging man dazu über, das Öl nach der ersten in der Fabrik vorgenommenen Füllung des Kabels nicht wieder vor dem Versand daraus zu entfernen, sondern man baute in die zum Transport benutzten   Kabeltrommeln,   auf welche die mit Öl gefüllten Kabel aufgewickelt werden sollten, Ölbehälter ein, die mit dem Kabelinnern in Verbindung stehen und unter Druckwirkung für ein vollkommenes Gefüllthalten des Kabels mit Öl sorgten. Auf diese Weise werden zwar die erstgenannten Schwierigkeiten umgangen, aber die Massnahme hat den Nachteil, dass der Transport der Kabeltrommeln infolge des grossen Gewichtes der Ölfüllung erschwert wird und dass ferner, infolge der erforderlichen Unterbringung besonderer Öltanks innerhalb der   Kabeltrommeln,   von der gebräuchlichen einfachen Trommelbauart abgegangen werden muss.

   Den erwähnten Schwierigkeiten kann man auch nicht dadurch aus dem Wege gehen, dass man entsprechend einem Vorschlag das unfertige, in der Fabrik nur vorgetrocknet Kabel ohne vorläufige Ölfüllung versendet und erst nach der   Verlegung-nach abermaliger Evakuierung-mit Isolieröl   füllt ; denn es ist nicht möglich, die hiefür nötigen umfangreichen stationären Einrichtungen jedesmal dort aufzubauen, wo ein Ölkabel verlegt werden soll. 



   Die vorliegende Erfindung gibt einen Vorschlag zur Anfertigung von ölgefüllten Kabeln, der die erwähnten Schwierigkeiten vermeidet, die durch die geforderte elektrische Festigkeit der Kabelisolation bedingt sind. 



   Nach der Erfindung wird zunächst zwecks Anfertigung ölgefüllter Hochspannungskabel in der Fabrik auf den Kabelleiter ein derartiger Isolierstoff in Schichten, vorzugsweise in Bandform, aufgebracht, der mit Rücksicht auf elektrische Festigkeit keine Trocknung unter Anwendung von Wärme und Vakuum erforderlich macht (beispielsweise Polystyrol), sodann wird darüber der Bleimantel aufgepresst und die Bewehrung aufgebracht. Das unfertige Kabel wird dann keiner weiteren Behandlung unterzogen, sondern auf Trommeln gewickelt und an den Verlegungsort versandt.

   Erst nach der Verlegung wird das Kabel evakuiert-was keine grosse Apparatur erforderlich macht und keinerlei Schwierigkeiten bereitet, da in dem Kabel kein flüssiges Isoliermittel enthalten ist und somit der Durchgang nicht versperrt werden   kann-und schliesslich nach   beendeter Evakuierung mit Imprägnieröl gefüllt. 



   Die vorgeschlagene Kabelherstellungsweise hat gegenüber der erstgenannten, bei der die Füllung auch erst am Verlegungsort endgültig vorgenommen wird, einerseits den Vorteil, dass eine   Vorfüllung   mit Öl in der Fabrik mit vorausgehender Isolationsvorbehandlung nicht erforderlich ist und dass anderseits die nach der Verlegung vorgenommene Evakuierung und Ölfüllung die Gewähr für restlose Füllung aller Kabelhohlräume gibt.

   Gegenüber der zweitgenannte Ölkabelausführung, bei der die Kabel mit Ölfüllung transportiert werden, hat die hier vorgeschlagene Anfertigung ölgefüllter Hochspannungkabel den Vorzug, dass gebräuchliche, leichte Kabeltrommeln ohne eingebaute Öltanks verwendet werden können und dass der Transport der Kabel in unfertigem Zustande gegenüber Kabeln, in welche schon
Isolieröl eingefüllt ist, erleichtert wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von ölgefüllten Hochspannungskabeln, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Leiter ein derartiger Isolierstoff in Schichten, vorzugsweise in Bandform, aufgebracht wird, der mit Rücksicht auf elektrische Festigkeit keine Trocknung unter Anwendung von Wärme und Vakuum erforderlich macht (beispielsweise Polystyrol), und dass nach Aufpressen des Bleimantels und Aufbringung der Bewehrung das unfertige Kabel ohne vorläufige Ölfüllung an die Verlegungsstelle transportiert wird und dort erstmalig die Evakuierung und darauffolgende Füllung des Kabels mit Isolierol vorgenommen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT144876D 1934-04-28 1935-03-18 Verfahren zur Herstellung von ölgefüllten Hochspannungskabeln. AT144876B (de)

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