AT144527B - Störbefreiungsschaltung für Radioempfänger. - Google Patents

Störbefreiungsschaltung für Radioempfänger.

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AT144527B
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AT
Austria
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interference
oscillation
signal
modulation
circuit
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Application number
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English (en)
Inventor
Andre Bastide
Leon Duzea
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Sonora Radio S A
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Störbefreiungsschaltung   für Radioempfänger. 



   Abgesehen von einigen Störbefreiungsmethoden, die auf den zwischen den Störungen und Zeichen bestehenden räumlichen Richtungsunterschieden beruhen, und jenen statistischen Methoden, die zeitliche Phasendifferenzen zwischen den   Stör-und Empfangsschwingungen   zur Störbefreiung ausnutzen, bildet die Trennung der   Stör-und Empfangszeichen   mit nachfolgender   Störuntsrdrückung   durch verschiedene Methoden der Gegenschaltung die Grundlage fast der   gesamten Störbefreiungstechnik.   Bei den bekannten Verfahren wird die Trennung der   Stör-und Empfangsschwingungen   entweder durch verschiedenartige Erregung der Resonanzkreis oder durch Ausnutzung der Unterschiede, die die Störund Empfangswellen hinsichtlich der Schwingungsform aufweisen, erreicht. 



   Die vorliegende Erfindung nutzt für die Störbefreiung jene eigentümlichen Unterschiede der
Schwingungsform aus, die bei der Detektion (Gleichrichtung) auftreten. Versuche haben nämlich zu folgendem Ergebnis geführt : Liefert die Detektion eines das Empfangszeichen und die Störungen enthaltenden Schwingungsgemisches ein niederfrequentes   Schwingungsgebilde,   welches die Modulation des Signals kombiniert mit jener der Störzeichen aufweist, so ergibt die Detektion desselben Schwingunggemisches, wenn dieses von der Signalträgerschwingung befreit ist, unter gewissen Bedingungen nur die Störmodulation. 



   Auf diesem Versuchsergebnis beruht die Schaltung nach der Erfindung, gemäss welcher das störungsbehaftete modulierte Schwingungsgemisch auf zwei verschiedenen Empfangswegen weitergeleitet wird, von denen einer im Gemisch die   Signalträgerschwingung   mit ihrer Grundmodulation unter-   drückt,   während der andere das Gemisch unverändert lässt, und die über die beiden Wege nach Detektion gelieferten Modulationsschwingungen zueinander phasenverkehrt zur Interferenz gebracht werden, so dass nur das Empfangssignal, von allen Störungen befreit, übrigbleibt.

   Dies soll im folgenden etwas näher erläutert werden :
Eine modulierte Schwingung beliebiger Form besteht gewöhnlich aus einer   Trägerschwingung   mit ihren Seitenbändern, vermischt mit   Störungsschwingungen   (Fremdzeichen, periodischen Stössen, periodischen Stössen, die von der Wirkung der Störerscheinungen auf die Empfangsschwingungskreise herstammen, usw.). 



   Dieses Gemisch soll, wie nachfolgend erläutert, auf zwei verschiedenen Wegen ("Kanälen") empfangen werden. 



   Auf dem ersten Weg soll der Empfang (Gleichrichtung) in gewöhnlicher Weise erfolgen, so dass den Klemmen eines Niederfrequenzkreises die Modulation S des Signals   (Empfangszeichen),   die Modulationsharmonischen   Sk (Oberschwingungen   der Modulation) desselben Signals, die von störenden Fremdzeichen herrührende Modulation F und alle übrigen Störmodulationen P entnommen werden. 



  Dieser Empfang umfasst also die Summe S + Sh + F + P. 



   Auf dem zweiten Weg soll durch ein beliebiges Verfahren-ein solches ist immer   möglich-die   modulationsfreie   Trägerschwingung   des zu empfangenden Signals zunächst "isoliert", d. h. vom Schwingungsgemisch getrennt oder losgelöst werden und dann nach entsprechender Einstellung ihrer Phase und Amplitude genau in Gegenschaltung zu der im Schwingungsgemisch enthaltenen Trägerschwingung des Signals gebracht werden. Da dadurch die Trägerwelle vernichtet wird, werden auf dem zweiten Empfangsweg die Grundschwingungsglieder S des Signalempfanges (Gleichrichtung) nicht empfangen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 (gleichgerichtet), und es werden nur die harmonischen Glieder      und die Modulationen F und P der Fremdzeichen und anderen   Störungen weiterbestehen.

   Da,   die Fälle, wo die Signalträgerschwingung hinsichtlich der Frequenz, Phase und Amplitude mit den   Fremdzeichen- und Störschwingungen   übereinstimmt, äusserst unwahrscheinlich sind, wird also der zweite Empfangsweg nur die Modulationssumme   Sh   + F + P übriglassen. 



   Bringt man nun mittels einer geeigneten Gegenschaltung bei entsprechender Phasen-und Amplitudeneinstellung die von den beiden Empfangswegen gelieferten Modulationen zueinander zur Interferenz, so bleiben im Wesen nur die   Grundschwingungsgheder     S   der Zeichenmodulation übrig. 



   Die schematische Zeichnung   erläutert   an einem Beispiel eine Ausführung der Erfindung. Das gewünschte Signal, die Fremdzeichen und   Störschwingungen   werden von der Antenne A aufgenommen und sodann in einer Vorrichtung B in geeigneter Weise verstärkt ; diese Vorrichtung B kann ein   be,   liebiger Frequenzwandler oder ein gewöhnlicher Verstärker sein, der mit Hilfe streng periodischer (die   Störschwingungen   nicht verzerrender) Umwandlungen oder mit Hilfe von Resonatoren arbeitet.

   Die am Ausgang dieser Vorrichtung auftretende Hoch-oder Mittelfrequenz wird auf zwei verschiedenen Empfangswegen weitergeleitet, u. zw. auf dem einen Weg zu einer   gewöhnlichen   Empfangsvorrichtung (Gleichrichter) D'und auf dem andern Weg zu einer Empfangsvorrichtung (Gleichrichter) D2, in welcher die Vernichtung der   Trägerschwingung   des Signals stattfindet. Zu diesem Zweck wird die Hoch-oder Mittelfrequenz einer Vorrichtung 0 zugeführt, die   zur Isolierung"der Trägerschwingung   dient ; diese Vorrichtung C kann z.

   B. ein hochselektive Filter sein oder ein Quarz, der auf die Hochfrequenz des Zeichens abgestimmt ist und nur das sehr schmale Band, das die Trägerwelle enthält,   durchlässt   ; als Vorrichtung C kann auch eine amplitudenbegrenzende Schaltung verwendet werden, welche sich zur vollständigen   Modulationsunterdrückung   eignet und nur eine Schwingung weiterbestehen lässt, welche 
 EMI2.1 
 Aufgabe, die Trägerschwingung im Augenblick des Empfanges (Gleichrichtung) zu unterdrücken. Dieses Verfahren besteht darin, dass alle empfangenen Modulationen S, F, P usw. auf eine Ortsschwingung fester Frequenz   übertragen werden,   so dass Schwingungen dieser Ortsfrequenz die Rolle der Trägerschwingung übernehmen.

   Infolgedessen kann die Vernichtung der   Trägerschwingung   des Zeichens beim Empfang dadurch vollzogen werden, dass man einen Teil der Ortsschwingung, welcher, wie sich von selbst ergibt, mit der als Signalträger wirkenden Ortsschwingung synchron ist, zu letzterer in Gegenschaltung bringt. 



   Auf diese oder andere Weise ermöglicht die Vorrichtung die Vernichtung der Signalträgerschwingung im Empfänger (Gleichrichter) D2. Es werden sodann die von D'und   D2   gelieferten Modulationen beispielsweise mittels der beiden in Differentialschaltung angeordneten Transformatoren T'und T2 oder auf beliebig andere Weise in Gegenwirkung gebracht. Auf diese Weise wird schliesslich das reine Zeichen erhalten, vollständig befreit   von allen Störungen, Fremdzeichen   od. dgl. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung benutzt zwar verschiedene an sich bekannte Schaltungelemente und-teile, aber in   eigentümlicher,   neuer Kombination zur Erreichung eines besonderen Zweckes und besonderer Vorteile. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Störbefreiungsschaltung   für   RÅadioempfänger,   dadurch gekennzeichnet, dass das störungsbehaftete modulierte   Sehwingungsgemisch   auf zwei verschiedenen Empfangswegen weitergeleitet wird, von denen einer im Gemisch die Signalträgerschwingung mit ihrer Grundmodulation   unterdrückt, während   der andere das Gemisch unverändert lässt, und dass die über die beiden-Wege' (nach Detektion) gelieferten Modulationsschwingungen zueinander phasenverkehrt zur Interferenz gebracht werden, so dass nur das Empfangssignal, von allen Störungen befreit, übrigbleibt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdrückung der Signal- EMI2.2 ihm herausgefiltert und sodann mit diesem Gemisch, gegebenenfalls nach entsprechender Phasen-und Amplitudeneinstellung, zur Interferenz. gebracht wird.
    3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdrückung der Signalträgerschwingung unter Anwendung des Verfahrens der "Frequenzumwandlung durch Modulations- übertragung"erfolgt, wobei zur modulierten Schwingung der Ortsfrequenz eine unmodulierte, synchrone Ortsschwingung in Gegenschaltung gebracht wird.
AT144527D 1934-10-16 1934-10-20 Störbefreiungsschaltung für Radioempfänger. AT144527B (de)

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AT144527D AT144527B (de) 1934-10-16 1934-10-20 Störbefreiungsschaltung für Radioempfänger.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137087B (de) * 1959-08-12 1962-09-27 Hansrichard Schulz Dipl Phys D Verfahren zur empfaengerseitigen Trennung eines amplitudenmodulierten Nutzsignals von einem amplitudenmodulierten Stoersignal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137087B (de) * 1959-08-12 1962-09-27 Hansrichard Schulz Dipl Phys D Verfahren zur empfaengerseitigen Trennung eines amplitudenmodulierten Nutzsignals von einem amplitudenmodulierten Stoersignal

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