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Packung mit verstellbarem Boden.
Es sind Packungen bekannt, bei welchen in bzw. über eine aus schneidbarem Material bestehende Packungshülse ein an ihren Wandungen geführter beweglicher Boden geschoben ist, der ein Schneidwerkzeug trägt, welches beim Verdrehen des Bodens von der Stirnfläche der Hülse einen Span abnimmt, wodurch der Boden vorgeschoben wird. Bei diesen bekannten Ausführungen erfolgt die Führung des Bodens bei seiner Vorwärtsbewegung mittels ineinandergreifender Gewinde, welche entweder sowohl in der Hülse als auch im Bodenteil oder nur im Bodenteil vorgesehen sind, wobei sieh im letzteren Falle das zugehörige Führungsgewinde in der Hülse erst bei Verdrehung und Vorschub des Bodens durch einen Vorsprung oder eine Hervorragung am Bodenteil erzeugt wird.
Erfindungsgemäss wird die Packung so ausgeführt, dass das Sehneidwerkzeug, z. B. Messer, derart schräg gestellt ist, dass es bei Verdrehung des Bodens, nur durch den tangential austretenden Span geführt, in an sich bekannter Weise schraubenförmig in das für diese Zwecke als besonders geeignet gewählte Material der Packungshülse eindringt. Es müssen also bei vorliegender Erfindung weder an der Hülse noch am Bodenteil keinerlei vorbereitende Massnahmen, wie Einschneiden oder Einpressen von Gewinden, vorgenommen werden. Der das Schneidwerkzeug tragende Bodenteil braucht vielmehr nur auf die glatte zylindrische Hülse aufgesetzt zu werden und arbeitet sich bei seinem Verdrehen selbsttätig schraubenförmig vorwärts.
Die Packung gemäss der Erfindung kann für Artikel jeder Art, so für kosmetische Artikel, Rasierseife usw., für Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände jeder Art, deren Verpackung und Aufbewahrung in dieser Weise erwünscht erscheint, verwendet werden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die erste Ausführungsform einer Packung nach der Erfindung im Aehssehnitt, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 in der Draufsicht. Fig. 4 ist eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform, teilweise im Achsschnitt, und Fig. 5 eine Draufsieht auf dieselbe.
In die zylindrische Hülse 1 aus einem Kunststoff, Pappe, Holz oder sonstigem schneidbarem Material ist an einem Ende der bewegliche Boden 2 eingeschoben, dessen Seitenwandung an der Innenwandung der Hülse 1 anliegt und dadurch den Boden bei der Axialverschiebung führt. Der Innendurchmesser der Packungshülse ist innerhalb kleiner Grenzen gewissen Schwankungen unterworfen. Um von diesen Schwankungen unabhängig zu sein, kann man vorteilhaft, um einen Bodenteil für Packungen mit ver- schiedenem Innendurchmesser der Hülse 1 verwenden zu können, den Bodenteil. 3 derart ausbilden, dass er z. B. durch Verwendung von elastischem Material, Federn od. dgl. entweder in seinem Durchmesser veränderlich ist oder aber ausgewechselt und gegen einen andern mit nach Bedarf grösserem oder kleinerem Durchmesser ausgetauscht werden kann.
Im Bodenteil2 ist als spanabnehmendes Werkzeug ein Messer 4 vorgesehen, welches derart schräg gestellt ist, dass es bei Drehung des Bodens spiralförmig in das Material der Hülse 1 eindringt und dabei von der Hülsenstirnfläche einen tangential austretenden Span 5 abnimmt, der das Schneidwerkzeug gleichzeitig führt. Dadurch wird der Boden um den Betrag des abgenommenen Spanes nach vorwärts geschoben und der entweder mit ihm verbundene oder unabhängig von ihm eingelegte Gegenstand 8 gegen die vordere Öffnung 6 der Hülse mitgenommen. Die Öffnung 6 ist durch einen Deckel 7 verschliessbar.
Zwecks Erleichterung der Verdrehung des Bodens.' zum Zwecke des Vorschiebens des Packgutes 8 sind aussen am Boden Flügel 9 vorgesehen.
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gleitet, während seine Aussenfläche 11 zum Zwecke leichterer Verdrehungsmögliehkeit gerändelt ist.
Auch bei dieser Ausführungsform kann der ins Hülseninnere ragende kolbenförmige Bodenteil vorgesehen werden.
Zweckmässig wird bei den beschriebenen Konstruktionen dafür Sorge getragen werden müssen, dass das Schneidwerkzeug nach dem Abreissen des abgenommenen Spanes nicht seine Führung verliert, die es zwischen der Hülse und dem von ihr abgenommenen Span besitzt. Wenn also der Span nicht vorne bei der Schneide des Schneidwerkzeuges, sondern ein wenig hinter derselben abgerissen wird, so dass
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wenn es zurückgedreht wurde, sofort beim Vorwärtsdrehen zwischen der Hülse und dem kurzen von ihr losgetrennten Spanstück wieder seine Führung.
Wie die Ausführung in Fig. 3 zeigt, kann beispielsweise die der Sehneidkante 4 gegenüberliegende Kante bis über die Schneidkante verlegt werden, so dass sie den Teil 12 der Schneide 4 überdeckt. Der Span tritt sodann beim Verdrehen zwischen der Schneide 4 und dem Deckstück J2 heraus und wird an der Kante 13 des letzteren abgerissen, so dass noch das kurze, zwischen der Schneide 4 und der Kante 13 liegende Spanstück verbleibt, das beim neuerlichen Weiterdrehen dem Schneidwerkzeug sofort wieder eine sichere Führung gibt.
Als besonders geeignetes Material für die Tubenhülse hat sieh z. B. Cellon od. dgl. erwiesen, dessen Span nach der Abtrennung eine gewisse Steifigkeit beibehält.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Packung, bei welcher in bzw. über die aus schneidbarem Material bestehende Packungshulse ein an ihren Wandungen geführter, beweglicher Boden geschoben ist, der ein Schneidwerkzeug, z. B.
Messer, trägt, welches beim Verdrehen des Bodens von der Stirnfläche der Hülse einen Span abnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidwerkzeug, z. B. Messer, derart schräg gestellt ist, dass es bei Verdrehung des Bodens, nur durch den tangential austretenden Span geführt, in an sieh bekannter Weise schraubenförmig in das Material der Paekungshülse eindringt.