AT143910B - Einrichtung zur Zerstäubung von schwerflüchtigen Treibstoffen mit im Innern angeordneten Flügelrädern, insbesondere für Brennkraftkolbenmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Zerstäubung von schwerflüchtigen Treibstoffen mit im Innern angeordneten Flügelrädern, insbesondere für Brennkraftkolbenmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 das Organ 59, das gleichzeitig das Zahnrad 43 gegen den Bund 42 presst, sich nicht vom Gewinde 58 ) losdreht. Die Abführungsleitung 28 geht in einen Deckel 64 über, der durch Schrauben 65 unter Zwischen- schaltung einer Dichtungseinlage 66 dicht gegen den Gehäuseteil 19 des Zerstäubers gepresst wird. Mit 50 ist eine Hilfsdüse bezeichnet. 67 und 68 sind Hebel, durch welche eine Verdrehung der Organe 25 und 27 bewirkt werden kann. In Fig. 3 ist 46 der Zahnkranz mit Innenverzahnung, der die dünn gezeichneten Flügel ; 36 des rückwärtigen Zerstäuberrades trägt, 44 sind die fixen um 1200 gegenseitig versetzten Zahnräder, 63 ist die Nabe der Zerstäuberwelle, auf der die stark gezeichneten Flügel 62 des vorderen Rades sitzen. Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäss der Erfindung ist folgende : Zunächst wird der Motor unter Zuhilfenahme von leichtflüchtigen Treibstoffen in Betrieb gesetzt, um ihn auf eine bestimmte Temperatur zu bringen. Zu diesem Zweck wird Benzin aus einem Behälter durch eine in den Zeichnungen der Deutlichkeit halber nicht dargestellte Leitung in das Innere des Zerstäubers geführt. Diese Leitung endet in eine nach Art einer Vergaserdüse ausgebildete feine Düse JO, die durch einen, aus Gründen der Explosionssieherheit weiter entfernt angeordneten Sehwimmermechanismus, der analog jenem eines Vergasers wirkt, gespeist wird. Die Regelung der Luftzufuhr geschieht auch während des Anlassens durch Verdrehen des Organs 25 (Fig. 2). Die Hilfsdüse 50 wird zweckmässig an einer Stelle geringen Querschnittes, z. B. in der Luftzuführungsleitung 24 (Fig. 2), angeordnet, da dort die Geschwindigkeit der strömenden Luft am grössten ist, was die Verdampfung des Benzins günstig beeinflusst. Während der Anlaufperiode können die Zerstäuberräder in Ruhe bleiben ; die Zufuhr des schwerflüchtigen Treib- stoffes bleibt während der Anlassperiode geschlossen. Ist der Auspufftopf so weit erwärmt, dass das Treiböl im Rohrsystem eine bestimmte, am Instrument EMI2.3 hälter von diesem, in das Rohr 32 gelangte, wurde im Rohrsystem öl vorgewärmt. Das vorgewärmte O ! strömt durch das Rohr 26 und das-nun geöffnete Ventil 27 durch die Düse 22 in das Innere des Zerstäubers, wobei es infolge der schlitzförmigen Düsenöffnung mit bandförmigem Strahl austritt. Durch <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Zweck, ein Zusammentreffen des heissen Treibstoffes mit Benzin unmöglich zu machen. Nächst der Düse rotieren die Flügel 56 des einen Zerstäuberrades und bewirken eine Teilung des Brennstoffstrahles in einzelne Teilmengen. die dann von den Flügeln 62 des andern Zerstäuberrades zerstäubt werden. Zufolge des Getriebes J, : 6 dreht sich das erste Zerstäuberrad langsamer und EMI3.2 in der gewünschten Weise eingestellt. Die Drosselklappe 29 dient dabei der Mengenregelung. die Organe67 68 hingegen der Regelung der Verhältnisse von Luft zu Brennstoff. Der fein zerstäubte, mittlerweile verdampfte und mit Luft gemischte Brennstoff gelangt durch die Abführleitung 28 in die Ansaugleitung des Motors, wobei die dargestellte, sich gegen die Ansaugleitung hin verjüngende Form dieser Leitung eine Beschleunigung und Vorverdiehtung des Gemisches bewirkt. Da es sich um die Verwendung schwerflüchtiger Treibstoffe handelt, ist eine möglichst glatte Oberfläche aller mit dem Gemisch in Berührung kommender Teile erwünscht, da sich sonst Brennstofftröpfchen in grösserer Menge an den Wänden niederschlagen. Um den nach Stillsetzung der Maschine sich sammelnden Niederschlag entfernen zu können, ist der Ablasshahn z (Fig. 1) vorgesehen. Als besonders günstig hat sich die in Fig. 3 ersichtliche Ausgestaltung der Zerstäuberräder herausgestellt. Demgemäss sind die Fügel des ersten Rades radial, die Flügel 62 des zweiten Rades hingegen von der Radialen abweichend, d. h. tangential. angeordnet. Handelt es sieh um besonders zähflüssige. schwerfliiehtige Treibstoffe. wie z. B. Palmöl, so können anstatt drei auch mehrere Zerstäuberräder vorgesehen werden, die dann auch noch in das Rohr 28 hineinragen können. Aus Gründen einer besseren Verwirbelung können auch längliche Schlitze in die Flügel der Zerstäuberräder eingestanzt werden. Wichtig ist aber der Umstand, dass von den zur Zerstäubung und Mischung in einem Gehäuse angeordneten Flügelrädern sicii zwei benachbarte Räder immer gegenläufig drehen. Für Blauöl hat sieh die gezeichnete, die Flügelräder eng umschliessende Form der Gehäuseteile 19. 64 als vorteilhaft ergeben. Das Gehäuse weist daher nach einer Seite eine weite, der Abfuhr des Gemisches dienende Öffnung auf, deren günstigste Grösse von der Art des verwendeten Brennstoffes abhängt. Die Anordnung der einzelnen Teile der Einrichtung kann etwa in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise unmittelbar über der Ansaugleitung 5 des Motors erfolgen, um das Gewicht des Gemisches auszunutzen. Indessen ist die auf den Treibstoff ausgeübte Saugwirkung so erheblich, dass im Fall von Platzmangel der Zerstäuber auch unterhalb der Ansaugleitung oder seitlich derselben angeordnet werden kann. Die Vorwärmung des Brennstoffes kann in der aus Fig. 1 ersichtlichen, bereits beschriebenen Weise geschehen. Bekanntlich erwärmt sieh der Auspufftopf eines hier in Betracht zu ziehenden Motors. insbesondere wenn derselbe längere Zeit hindurch unter Vollast läuft. sehr bedeutend. Es könnte dadurch der Fall eintreten, dass der Brennstoff unzulässig hoch vorgewärmt wird. so dass er in der Vorwärmeleitung zu verdampfen beginnt und eventuell in den Brennstoffbehälter zurückgedrückt wird. Um die damit verbundenen Gefahren auszuschalten, kann eine Mischleitung vorgesehen werden, die eine Mischung von stark erwärmtem Treibstoff mit nicht erwärmtem ermöglicht. Auch ist es vorteilhaft, ein Rück- schlagventil vorzusehen, durch welches das Treiböl, bevor es in das Vorwärmesystem eintritt, strömen muss. Dem gleichen Zweck dient die Anordnung von zwei Auspufftöpfen, die jeweils abwechselnd in Betrieb sind. Hat der eine Topf eine unzulässig hohe Temperatur erreicht, so wird der andere Topf in Betrieb genommen ; um dabei zu vermeiden, dass von einem sehr heissen auf einen völlig ausgekühlten Auspufftopf übergegangen wird. wird man zweckmässig immer einen geringen Teil der Auspuffgase durch den nicht in Betrieb befindliehen Topf gehen lassen, wodurch dieser auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden kann. Der Zeitpunkt, zu dem das Umschalten erfolgen muss, wird mittels des Thermometers festgestellt. Zweckmässig wird man aber die Umschaltung von einem Topf auf den andern automatisch durch in Abhängigkeit von der Temperatur des vorgewärmten Treibstoffes wirkende Mittel bewerkstelligen. Für bestimmte Brennstoffe ist es. insbesondere für den Betrieb während der kalten Jahreszeit, zweckmässig, auch die Verbrennungsluft vorzuwärmen. Dies geschieht etwa in an sich bekannter Weise durch Ummantelung der Auspuffleitung und Ansaugen der Verbrennungsluft aus dem so entstandenen Hohlraum. Die der Bedienung der Maschine dienenden Hebel 30 werden entweder auf das Armaturenbrett oder auf das Lenkrad des Wagens geleitet. Gegenüber einem gewöhnlichen Automobilmotor kommen lediglich die Betätigung der Kupplung und das Ablesen des Thermometers hinzu. Da ersteres nur bei Inbetriebnahme des Motors in Frage kommt, letzteres aber durch automatisch wirksame Mittel ersetzt werden kann, ist die Handhabung dieser Maschine gegenüber einem normalen Motor für Benzin nicht schwieriger. <Desc/Clms Page number 4> Die Gesamtansehaffungskosten der Einrichtung sind relativ gering und werden durch die grosse Ersparnis an Betriebskosten bald wettgemacht. Durch die Verwendung der Einrichtung nach der Erfindung wird gleichzeitig eine gute Schmierung der von der Kurbelwelle weiter entfernt liegenden Teile, wie Kolbenoberteil, Oberteil der Gleitbahn usw., kurz eine gute Obersehmierung des Motors erzielt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Zerstäubung von schwerilüchtigen Treibstoffen mit im Inneren angeordneten Flügelrädern, insbesondere für Brennkraftkolbenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zerstäubung des Brennstoffes und Mischung desselben mit Luft in einem Gehäuse (19, 64) angeordnete, EMI4.1 benachbarte Räder immer gegenläufig drehen, wobei das Treibstoffzuführungsorgan (22) derart ange- ordnet ist, dass die Flügel (56, 62) der Räder direkt auf den zu zerstäubenden Treibstoffstrahl auftreffen.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (19, 64) die Flügelräder (56, 62) eng umschliesst und nach einer Seite eine weite, der Abfuhr des Gemisches dienende Öffnung aufweist.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerstäubergehäuse einen sich gegen die Ansaugleitung (5) des Motors hin verjüngenden Abführstutzen (28) aufweist.4. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel . 3, 4, vorgesehen sind, die eine verschieden rasche Drehung der die Zerstäubung bewirkenden Flügelräder (. 56, 62) hervorrufen.5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4. dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der gegenläufigen Bewegung der Flügelräder die Welle (17) des Zerstäubers ein Zahnrad (J trägt, das mit einem konzentrisch dazu angeordneten, mit Innenverzahnung versehenen Triebrad (46) eines Zerstäuberrades (56) über an Ort rotierende Wenderäder (44) angetrieben wird.6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel der Zerstäuberräder teils radial, teils tangential angeordnet sind.7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Zerstäuberantrieb (1 , 23J und Zerstäuberwelle (17) eine ein-und ausschaltbare Kupplung jM- angeordnet ist.8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der Vorwärmetemperatur des Treibstoffes ein, vorzugsweise auf elektrischem Weg wirkendes Messinstrument JJ,. vorgesehen ist.9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vorwärmung des Brennstoffes mehrere Auspufftöpfe mit Rohrsystemen vorgesehen sind und die Durchleitung des Brennstoffes je nach dem gewünschten Vorwärmegrad durch je einen Auspufftopf abwechselnd erfolgt.10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die das Umschalten von einem Vorwärmesystem auf das andere selbsttätig durchführen.11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der vom Brennstofibehälter zum Vorwärmesystem führenden Leitung ein Rückschlagventil vorgesehen ist, das ein Rückströmen von vorgewärmtem Brennstoff in den Behälter verhindert.
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| AT143910D AT143910B (de) | 1934-04-20 | 1934-04-20 | Einrichtung zur Zerstäubung von schwerflüchtigen Treibstoffen mit im Innern angeordneten Flügelrädern, insbesondere für Brennkraftkolbenmaschinen. |
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