AT143384B - Laufrad und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Laufrad und Verfahren zu seiner Herstellung.

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AT143384B
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Deutsche Roehrenwerke Ag
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

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  Laufrad und Verfahren zu seiner Herstellung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Laufrad, das sieh   hauptsächlich für   die Verwendung an landwirtschaftlichen Maschinen, beispielsweise Mähmaschinen, eignet. Während Räder für diesen Zweck bisher grösstenteils aus Gusseisen hergestellt wurden und die Form von   Speichenrädern   besassen, wird das Rad gemäss der Erfindung aus einer im radialen Schnitt gekrümmt verlaufenden Bleehscheibe, einer 
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 mit Quer-und Längsrippen versehenen Bandage gebildet. Infolge der Scheibenform, insbesondere der Krümmung der Scheibe, besitzt das Rad die genügende Stabilität und Steifigkeit, die für den landwirtschaftlichen Betrieb erforderlich sind und kann trotzdem im Gewicht leicht gehalten werden.

   Die Herstellung der Scheibe ist einfach und billig,   da,   sie mit Hilfe eines Gesenkes in einem einzigen Arbeitsgang, eventuell im kalten Zustand des Bleches, erfolgen kann. Für den Gebrauch ist ferner die Seheibenform auch deshalb vorteilhaft, weil bei der Bewegung der Maschine im tiefen Erdreich das Rad keine mahlende Wirkung ausübt, welche die Fortbewegung hemmt. 



   Die Verwendung einer besonderen, in die Scheibe eingesetzten Nabe ermöglicht die leichte Aus- 
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 Betriebe dem schnellsten Verschleiss unterliegt, so dass er bereits unbrauchbar ist, wenn die übrigen Teile des Radkörpers noch verwendbar sind. 



   Der Laufkran bildete bisher bei derartigen Rädern keinen besonderen Teil, da die Räder meistens aus Gusseisen bestanden. Dabei kam es oft vor, dass Werkstoff an dem Kranz ausbrach. Wurden aber auf der Lauffläche besondere Rippen durch Schrauben, Nieten oder Schweissen befestigt, so ergab sich eine unwirtschaftliche und auch technisch nicht einwandfreie Konstruktion. Gemäss der Erfindung wird die Bandage von einem besonderen ringförmigen Körper gebildet, der z. B. in der üblichen Weise durch Schrumpfen oder in anderer Weise, etwa durch Nieten, Schweissen od. dgl. auf der Felge des Scheibenteiles befestigt werden kann. Zweckmässig besteht die Bandage aus mehreren, in Umfangsrichtung hintereinanderliegenden Teilen, die durch Schweissen miteinander verbunden sind. Die Herstellung dieser Teile geschieht z.

   B. in der Weise, dass Knüppel, Blöcke oder beliebige Walzprofile von geeignetem Querschnitt und entsprechender Länge durch Schlagen im Gesenk das Bandagenprofil mit den Rippen erhalten und dann mit Hilfe eines Gesenkes oder von Biegewalze in die Kreisbogenform gebracht werden, worauf sie zu der Bandage   zusammengeschweisst   werden. Jedoch kann das   Zusammenfügen   der einzelnen Stücke zu der Bandage auch so erfolgen, dass die geraden profilierten   Stücke   erst durch   Schweissen miteinander   verbunden und dann zu der Bandage gebogen werden, deren Enden darauf miteinander   verschweisst   werden. Bei den   Schweissarbeiten   kann jedes der bekannten Verfahren, z. B.

   Lichtbogenschweissung,   Autogenschweissung,     Widerstandsschweissung,   verwendet werden. Die Bandage kann auch einteilig ausgebildet sein und von einem Stab od. dgl. gebildet werden, der durch Walzen das Bandagenprofil erhält und anschliessend in die Form eines geschlossenen Kreises gebogen wird ; die Enden werden dann miteinander verschweisst. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt das neue Rad im Schnitt, während die Fig. 2 und 3 einen der die Bandage bildenden Teile im Schnitt und im Grundriss zeigen. 



   Das Rad besteht aus dem Scheibenteils, der aus einem dünnen Blech gepresst ist und am äussern 
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 Schrumpfen, befestigt. Sie besteht, wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, aus mehreren mit einer Längsrippe 4 und einer Anzahl Querrippen 5 versehenen Teilen, die an ihren Enden stumpf aneinander geschweisst sind. Die Nabe 6, die beispielsweise auf Gusseisen besteht, ist als besonderer Teil ausgebildet und mit Hilfe von Schrauben 7 an dem   scheibenförmigen   Teil 1 auswechselbar befestigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Laufrad, insbesondere für landwirtschaftliche Maschinen, mit einer   Längs-und Querrippen   besitzenden   Lauffläche,   dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Rippen versehene   Lauffläche   als besonderer Teil in Form einer Bandage ausgebildet ist, der auf einer mit dem Scheibenteil aus einem Blech gerpressten   Felge, zweckmässig durch   Pressen oder Schrumpfen, befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandage aus mehreren in Umfangsrichtung hintereinanderliegenden Teilen besteht, die durch Schweissen miteinander verbunden sind. EMI2.1 und zur geschlossenen Bandage gebogen und vereinigt werden oder einzeln in Kreisbogenform gebogen und dann miteinander verschweisst werden, worauf die Befestigung der so gebildeten Bandage auf der Felge vorgenommen wird.
    4. Verfahren zur Herstellung eines Laufrades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorwerkstück von der Länge der abgewickelten Bandage, das durch Schlagen oder Pressen im Gesenk oder durch Walzen das Bandagenprofil erhalten hat, zum geschlossenen Ring gebogen und mit seinen Enden zusammengeschweisst wird, worauf die Befestigung der so gebildeten Bandage auf der Radfelge erfolgt. EMI2.2
AT143384D 1934-05-29 1934-12-31 Laufrad und Verfahren zu seiner Herstellung. AT143384B (de)

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