AT143241B - Prüfschalteinrichtung. - Google Patents

Prüfschalteinrichtung.

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AT143241B
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Schiele & Bruchsaler Ind
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Prüfsclmlteinriehtung.   



   Um das Entstehen gefährlicher Berührungsspannungen an den Massen von Verbraucherapparaten zu verhüten, bedient man sich in zunehmendem Masse der sogenannten   Heinisch-Riedl-Schaltung.   Bei dieser Schaltung ist ein Ende einer sogenannten Fehlerstromspule-auch Fehlerspannungsspule genannt, was richtiger ist-an eine Erdung und ihr Gegenende an die Masse des zu schützenden Verbraucherapparates angeschlossen. Beim Auftreten einer unzulässigen Spannung an der Masse des Verbraucher- apparates wird die Fehlerstromspule bzw. Fehlerspannungsspule so stark erregt, dass sie ihren Anker anzieht, dessen Bewegung die Auslösung eines Selbstschalter herbeiführt. Durch die Auslösung des
Selbstschalter wird der zu schützende Verbrauchsapparat vom Netz getrennt, wodurch auch die an seiner Masse vorhanden gewesene unzulässige Berührungsspannung zu bestehen aufhört.

   Von besonderer
Wichtigkeit ist es bei der oben erwähnten Einrichtung zu prüfen, ob die Spule den Anker beim Auftreten einer unzulässigen Berührungsspannung an der Masse des zu   schützenden   Verbraucherapparates tat- sächlich anzieht. Hiezu dient eine besondere Prüfeinrichtung. Diese besteht aus einem Widerstand oder mehreren Widerständen, von denen jeder an eine Phase bzw. einen Sehalterpol angeschlossen ist und die mittels eines Schaltgliedes an die Fehlerstromspule bzw. Fehlerspannungsspule anschliessbar sind. Bei Betätigung des Schaltgliedes wird der Fehlerspannungsspule über die Prüfwiderstände eine
Spannung   aufgedrückt,   die gleich dem niedrigsten als unzulässig erachteten Spannungswert ist. Dieser
Wert beträgt rund 40-60 Volt. 



   Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, anstatt wie bisher eine Vielzahl von Schaltern zu bauen, einen   Einheitsschalter   herzustellen, der durch Ergänzung durch entsprechende Auslöser in einen Überstromschalter, einen Nullspannungssehalter usw. übergeführt werden kann. Solche Standardisierungs- gedanken liegen zwar im Zug der technischen Entwicklung, doch wirkten sie sich bei der   Heinisch- Riedl-  
Schutzschaltung bisher derart aus, dass man sich im Standardschalter die geeignetsten Räume aussuchte, um einerseits den   Fehlerstrom-bzw. Fehlerspannungsausloser   und anderseits den Prüfschalter unter- zubringen.

   Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, den Fehlerspannungsauslöser und den   Prüfschalter   zu einer selbständigen baulichen Einheit zu vereinigen, um hiedureh zusätzliche Leitungsführungen im
Standardschalter entbehrlich zu machen. Das erfindungsgemässe, aus Fehlerspannungsauslöse und Prüf- schalter bestehende Gruppenelement ermöglicht offenbar das gemeinsame Einbauen dieser Teile und ihr Entfernen aus dem Schalter, was eine Erleichterung bei der Montage und Demontage bedeutet. Es ist sogar möglich, das genannte Gruppenelement derart klein auszubilden, dass man es in vielen Fällen in Schaltern unterbringen kann, die nicht von vorneherein zu seiner Aufnahme entworfen worden sind. 



   Bei Luftschaltern jener Dimensionen, die als   Heinisch-Riedl-Schutzsehalter   in Betracht kommen können, ist das Schalterschloss   (Schalterantriebs-und-sperrvorrichtung)   in der Regel seitlich der Schalterpole am Schaltersockel befestigt. Die Fehlerspannungsspule wird aus Gründen unmittelbarer Kraft- übertragung, d. h. zwecks Vermeidung eines Kraftübertragungsgestänges zwischen ihrem Anker und dem Auslöseglied des Schalterschlosses, möglichst schlossnahe angeordnet. Die Prüfwiderstände in
Gestalt kleiner Zylinder aus einem geeigneten Widerstandsmaterial setzt man vorteilhaft mit einer   Zylinderstirnfläehe   unmittelbar auf die Phasensehienen auf.

   Aus diesen Erwägungen ergibt sich als besonders vorteilhaft eine rechtwinklige Anordnung der Teile des Gruppenelementes dergestalt, dass 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser und der Prüfschalter zu einer selbständigen bauliehen Einheit vereinigt sind, so dass sie als Gruppenelement gemeinsam in den Schutzschalter eingebaut und aus ihm entfernt werden können.
    2. Prüfschalteinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine reehtwinkelige Anordnung der Teile des Gruppenelementes dergestalt, dass sich auf einem Schenkel die Kontaktstellen zwischen dem beweglichen Schaltglied des Prüfschalters und den Prüfwiderständen befinden, während auf dem andern Schenkel die Fehlerspannungsspule angeordnet ist.
    3. Prüfschalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der den Prüfwiderständen abgekehrten Seite der Fehlerspannungsspule der Fehlerspannungsspulenanker und an der den Prüfwiderständen zugekehrten Seite der Fehlerspannungsspule ein zur Betätigung des Prüfschalters dienender Druckknopf vorgesehen ist. EMI3.1
AT143241D 1934-12-18 Prüfschalteinrichtung. AT143241B (de)

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AT143241D AT143241B (de) 1934-12-18 Prüfschalteinrichtung.

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