AT143115B - Trockenvorrichtung für Vervielfältigungsmaschinen. - Google Patents

Trockenvorrichtung für Vervielfältigungsmaschinen.

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AT143115B
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Austria
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machine
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labeled
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duplicating machines
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Gertrud Kastner
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Gertrud Kastner
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Trockenvorrichtung fiir Vervielfältigungsmasehinen.   



   Bei den   üblichen     Vervielfältigungsmaschinen. Hektographen u. dgl.   zeigt sieh häufig der Übelstand, dass die Papiere, die mit noch feuchter Beschriftung aus der Maschine kommen, beim Aufeinanderfallen ihre Beschriftung gegenseitig verwisehen. Dies bedeutet einen Verlust an Material (Papier, Farb-   material usw. ) und weiters einen grossen Verlust an Arbeitsaufwand. Zweck der Erfindung ist es, ein   Mittel zu schaffen, durch welches diesem Übelstand tunlichst gesteuert wird. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausfiihrungsbeispiel   der Vorrichtung gemäss der Erfindung   schematisch   dargestellt. 



   Gemäss der Erfindung wird an der Ausgangsseite a der Maschine eine Trockenvorrichtung vorgesehen, welche die feucht aus der Maschine kommenden Papiere ausgiebig und rasch trocknet. Hiezu eignet sich in erster Linie ein Ventilator b, welcher elektrisch oder auch mechanisch angetrieben werden kann. Der von diesem Ventilator erzeugte Luftstrom trifft erfindungsgemäss nahezu senkrecht die Ober-   fläche   der aus der Maschine kommenden Papiere d und trocknet so die noch nassen Schriftziige, worauf die Papiere aufeinander geschichtet werden. Der Luftstrom soll ungefähr senkrecht auf die   Oberfläche   des Papiers gerichtet sein, damit das Papier durch die Ventilatorwirkung nicht davonfliegt. Gegebenenfalls kann der Luftstrom mittels elektrischer Heizspiralen c od. dgl. erhitzt werden, um eine raschere Trocknung zu erzielen. 



   Da die einzelnen Schriftstücke stossweise aus der Maschine kommen, ist nur ein zeitweiliger aber kräftiger Luftstrom notwendig. Es hat sich gezeigt, dass ein solcher intermittierender Luftstrom energischer trocknend wirkt, als ein gleichmässig dahinstreiehender. Zu diesem Zwecke wird erfindunggemäss bei elektrischen Antrieb der den Ventilator antreibende Motor in Abhängigkeit vom Maschinen- 
 EMI1.1 
 erzeugt wird, in dem ein beschriftetes Papierblatt die Maschine verlässt. Bei von Hand aus angetriebenen   Vervielfältigungsmaschinen   kann der Ventilator vorteilhaft so angetrieben werden, dass er durch eine Art Klinkenantrieb immer dann Kraftimpulse erhält, wenn die Antriebskurbel der Maschine über jenem Winkel gedreht wird, der dem Ausstossen der beschrifteten Papiere entspricht.

   Eine mit dem Antriebs-   mechanismus   der Maschine verbundene   Schwungmasse   bewirkt   eine genügende Aufspeicherung von   Energie, so dass für eine richtige Funktion des Ventilators gesorgt ist. 



   Bei Verzieht auf die stossweise Wirkung des Luftstromes kann der Ventilator durch einen einfachen Riementrieb od. dgl. von der Handkurbel aus angetrieben werden, wobei mittels eines geeigneten Übersetzungsgetriebes die notwendige Drehzahl des Ventilators erzielt werden kann. Auch mittels Federwirkung kann der Antrieb bewerkstelligt werden, wobei die Feder durch zeitweisen Anschluss an den Hauptantrieb der Maschine gespannt wird. 



   Die Heizspiralen können in gleicher Weise ein-und ausgeschaltet werden, wie der elektrische   Antriebsmotor. Unter Umständen   wird aber eine dauernde Erhitzung der Heizspiralen günstiger sein. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Trockenvorrichtung an Vervielfältigungsmaschinen, Hektographen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausgangsseite der Maschine mittels eines Ventilators od. dgl. ein Luftstrom erzeugt wird, welcher vorteilhaft mittels elektrischer Heizspiralen od. dgl. erhitzt werden kann und die aus der Maschine kommenden beschrifteten Papiere ungefähr senkrecht zu deren Oberfläche trifft, wodurch die noch feuchte Oberfläche getrocknet wird. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei elektriseh angetriebenem Ventilator der Antriebsmotor mittels eines von der Maschine gesteuerten Schalters selbsttätig dann unter Strom gesetzt wird. wenn ein beschriftetes Papierstück aus der Vervielfältigungsmasehine od. dgl. herauskommt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei der von Hand aus betriebenen Maschine der Ventilator über entsprechende Ubersetzungsmittel von der Handkurbel der Maschine aus angetrieben wird.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator intermittierende Kraftimpulse von der Handkurbel mittels Klinkenantriebes od. dgl. erhält, wobei der Kraft- impuls im Zeitpunkt des Austretens des beschrifteten Papierstüekes aus der Maschine wirksam wird. EMI2.1
AT143115D 1934-06-16 1934-06-16 Trockenvorrichtung für Vervielfältigungsmaschinen. AT143115B (de)

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