AT142728B - Radioempfangsschaltung. - Google Patents
Radioempfangsschaltung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Radioempfangssehaltung. Gegenstand der Erfindung ist eine Empfangssehaltung, in welcher drei Schwingungen verschiedener Frequenzen miteinander paarweise in demselben Empfangskreis (Detektorkreis) zur Interferenz gebracht werden. Insbesondere besteht das neue Verfahren darin, dass das Signal mit einer Ortsschwingung zur Interferenz gebracht wird und die sich daraus ergebenden Zwischen-oder Mittelfrequenz mit der Ortsschwingung, zu dem Zwecke, eine Regenerativwirkung auf das Signal auszuüben. Diese Regenerativwirkung ist von den Frequenzen unabhängig. Fig. 1 zeigt das Schaltschema eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, Fig. 2 eine etwas geänderte Ausführungsform dieses Schaltschema. (In diesen Figuren sind die Hochspannungsanschliisse mit HT bezeichnet.) Die Röhre 1 liefert Schwingungen der Frequenz f, die im Schwingungskreis 0 erzeugt werden. Diese Schwingungen werden mittels der Spule B auf die Kathode der Röhre 2 übertragen und rufen im Gitter-Kathodenkreis dieser Röhre Gitterstromschwankungen der Frequenz f hervor. Der auf das Empfangszeichen der Frequenz F abgestimmte Kreis S veranlasst Schwankungen desselben Gitterstromes mit einer Frequenz F. Die durch diese beiden Ströme entstehende Schwebung der Frequenz F-f lässt an den Klemmen des auf die Frequenz Ff abgestimmten, im gleichen Gitterkreis angeordneten Kreises MF eine Spannung der Frequenz F-f auftreten. Umgekehrt ergibt die Schwebung zwischen dem Strom der Frequenz F-f und dem Ortsstrom der Frequenz f einen Strom EMI1.1 wickelt, welche fähig ist, den Kreis S zu entdämpfen. Der Vorteil dieser Rückkopplungsschaltung (Regenerativschaltung) liegt in ihrer Unabhängigkeit von der Frequenz F. In der Tat hängt die Regenerativwirkung nur von den Amplituden der Ortsschwin- gung und der Empfangszeichenschwingung ab. Es kann also die Rückkopplung im Eingangskreis S durch eine bei konstanter Frequenz im Kreis MF stattfindende Rückkopplung geregelt werden, indem die veränderliche Einstellung (Regelung) der beiden Kondensatoren der Kreise 0 und S derart vorgenommen wird, dass die Frequenzdifferenz F-f wie bei einem Superheterodynempfänger konstant bleibt. Diese Rückkopplung geschieht mit Hilfe der Spule B, welche dem Kreis MF einen Spannungs- anteil, der dem Anodenkreis entstammt, wieder zuführt. Diese Regenerativwirkung kann mittels der üblichen Methoden reguliert werden, also z. B. elektrostatisch, elektromagnetisch oder, wie dies Fig. 1 zeigt, durch Regelung der Schirmgitterspannung der Röhre 2 mittels des Potentiometers P. Die auf das Gitter der Röhre 2 einwirkende Spannung der Frequenz F-f wird in dieser Röhre verstärkt und der Anode mittels eines Transformators T entnommen. Sie wird sodann gleichgerichtet und einem Niederfrequenzverstärker zugeführt. Die Vorspannung des Steuergitter der Röhre 2 wird durch den vom Kondensator C überbrückten Widerstand R automatisch derart eingestellt, dass stets ein schwacher Gitterstrom besteht, der zur Erzeugung der Schwebungen dient. Es muss jedoch die Zeitkonstante des Kreises RC sehr gross sein, um eine Gleichrichtung der Schwingungen, welche den Wirkungsgrad der Schaltung herabsetzen würde, zu vermeiden. Bei der in Fig. 2 angedeuteten Abänderung der eben beschriebenen Schaltung wird im Anodenkreis der Röhre 2 nicht die Schwingung der Frequenz F-f, sondern der gleichgerichtete Strom an den Klemmen eines Widerstandes Bi erhalten. In diesem Fall wird zweckmässigerweise das aus einem <Desc/Clms Page number 2> geshunteten Widerstand bestehende Schaltungselement R8 der Fig. l durch ein Schaltungselement, welches eine viel kleinere Zeitkonstante besitzt, ersetzt. Um die Erläuterung der Erfindung zu vereinfachen, wurden in der Zeichnung zwei getrennte EMI2.1 empfehlen, statt der beiden Röhren nur eine einzige Röhre, u. zw. eine Mehrelektrodenröhre, zu verwenden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Radioempfangsschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass im gleichen Empfangskreis (Detektorkreis), vorzugsweise in einem Röhrengitterkreis, drei frequenzverschiedene Schwingungen paarweise zur Interferenz gebracht werden, u. zw. die Empfangszeichenschwingung mit einer Ortsschwingung und die sich hieraus ergebende Zwischenfrequenzschwingung mit der Ortsschwingung, so dass auf die Zeichenschwingung eine frequenzunabhängige Regenerativwirkung (Entdämpfung) ausgeübt wird.
Claims (1)
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entdämpfung des auf die Emp- fangszeichensehwingung abgestimmten Kreises (8) durch Rückkopplung des auf die konstant gehaltene Zwischenfrequenz abgestimmten Kreises (MF) reguliert wird, wobei die Rückkopplung in an sich bekannter Weise auf elektrostatischem und (oder) elektromagnetischem Wege oder bei einer Mehrgitterröhre durch Regelung der Schirmgitterspannung vorgenommen werden kann.3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Röhrengitterkreis ein Schaltungselement (roc) vorgesehen ist, welches dem Gitter eine Vorspannung gibt, die stets einen schwachen, für die Erzeugung der Schwebungen erforderlichen Gitterstrom hervorruft, und vorzugsweise eine zur Vermeidung der Gleichrichtung der Schwingungen genügend-grosse Zeitkonstante besitzt.4. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre, in deren Gitterkreis die Interferenzen stattfinden, als Detektor ausgebildet ist, so dass ihrem Anodenkreis statt der Zwischenfrequenzsehwingungen bereits der gleichgerichtete Strom entnommen werden kann.5. Schaltung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe Röhre, vorzugsweise eine Mehrelektrodenröhre, als Ortsschwingungsgenerator und als Schwe- EMI2.2 EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR142728X | 1934-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT142728B true AT142728B (de) | 1935-09-10 |
Family
ID=8874835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT142728D AT142728B (de) | 1934-10-26 | 1934-10-31 | Radioempfangsschaltung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT142728B (de) |
-
1934
- 1934-10-31 AT AT142728D patent/AT142728B/de active
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