AT142194B - Brennschneidmaschine. - Google Patents

Brennschneidmaschine.

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AT142194B
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Austria
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cutting machine
takes place
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motor
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Inventor
Karl Jun Bartalszky
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Karl Jun Bartalszky
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Description


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   Gegenstand der Erfindung ist eine Brennschneidmaschine mit Pressluft oder Flüssigkeitsantrieb. 



   Diese Maschine gehört zu jener bekannten Art von Maschinen, bei welchen bei   Sehablonenschnitt   der
Antrieb durch einen, die Schablonen ablaufenden Triebkopf erfolgt. In der Zeichnung ist der Erfindungs- gegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die Maschine in groben Umrissen in Ansicht, Fig. 2 stellt eine Bewegungszerlegung dar, Fig. 3 zeigt den Aufriss, Fig. 4 den Kreuzriss der Getriebepumpen für Support und Kreuzwagen, Fig. 5 zeigt den Aufriss, Fig. 6 den Kreuzriss, Fig. 7 den Horizontalschnitt,
Fig. 8 das   Räderschema   des Antriebes eines Triebkopfes, Fig. 9 einen Flüssigkeitsantrieb für einen Trieb- kopf und Fig. 10 ein Antriebsschema mit rotierendem Gehäuse des Antriebsmotors eines Triebkopfes. 



   Die Fig. 11,12, 13 und 14 zeigen die gebräuchlichen Rollenanordnungen. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Maschine aus dem Bett 1, auf welchem der Support 2, welcher den Querarm. 3 trägt, gleitet ; auf diesem bewegt sich der Kreuzwagen 4 rechtwinklig zum Support 2 ; der Kreuzwagen 4 trägt den Brennersupport 5 samt Brenner 6. Auf dem Support beweglich befestigt, befindet sich der Triebkopf 7, welcher bei Schablonensehnitt den Schablonenbord 8 abläuft. Die Be- wegung des Supports 2, Kreuzwagens 4, eventuell Brennersupports J, erfolgt mittels Kolben und
Zylinder, von dem der Antriebskolben 9 samt dazugehörigem Zylinder 10 des   Kreuzwagens     4   in der Zeich- nung ersichtlich ist. Das Druckmittel erhalten diese Organe von einer Pumpe 11, die im Support 2 liegt, welche entweder von einem Elektromotor 12 oder Pressluftmotor angetrieben wird.

   Wie aus Fig. 2 ersiehtlich, kann man jede Bewegung in zwei Komponenten zerlegen, u. zw. in eine   H-Komponente   und in eine   V-Komponente,   die zusammen der Gleichung VH2 +   V2 = R entsprechen müssen.   wobei R die Re- sultierende ist. Nun ist in dieser Maschine für Winkelschnitt ein derartiger Antrieb vorgesehen, dass, wenn ein willkürlich eingestellter Winkel   CI.   bei bestimmter Geschwindigkeit geschnitten werden soll, die Flüssigkeitspumpen nur soviel Druckmittel fördern wie es die H-und V-Komponenten erfordern. 



   Soll nun ein anderer Winkel ss geschnitten werden, so werden bei gleichbleibender Resultierender R, die Leistungen der Pumpen den Geschwindigkeitskomponenten entsprechend, automatisch geändert. 



   In Fig. 3 und 4 sind die Getriebepumpen dargestellt.   j ! J   zeigt uns die Pumpe für den Kreuzwagen 4, 14 die für den Support 2. Es sind jene bekannten Rotationspumpen mit dem die Pumpenflügel 15 tragenden Rotor 16, den beweglich in Nuten 17 geführten Gehäusen   13   und 14. Eine Leistungsänderung erfolgt durch Verstellen der Gehäuse   13   und 14. Die Verstellung erfolgt durch das gemeinsame Hebelgelenk   M,   durch eine empirisch geeichte Skala oder Kurvensteuerung für bestimmte Winkelgrade.

   Die Bewegung des Triebkopfes kann, wie aus dem   Grundrissschnitt   in Fig. 9 ersichtlich, durch ein Ölmotorpaar erfolgen, von dem der eine Motor 19 die entgegengesetzte Drehrichtung hat wie der andere Motor 20, wobei aber bei Kurvenfahrt eine Bewegungsdifferenz keine Schwierigkeiten macht, da bei einer Drehzahlverminderung des einen eine   Erhöhung   der Drehzahl des anderen Motors erfolgt, da die Druckmittelmenge gleichmässig zufliesst und die Pumpen konstante Exzentrizität haben. Es kann aber auch nur ein Ölmotor verwendet werden, der beide Rollen antreibt, dann   muss   aber, um eine Kurvenfahrt zu ermöglichen, ein Differenzialgetriebe oder ein Ölmotor mit rotierendem Gehäuse, wie z. B. Fig. 10 zeigt, verwendet werden.

   Bei den bisher ausgeführten Arten von Triebköpfen waren die Achsen der Treibrollen 22 entweder parallel (Fig. 11) oder konvergent (Fig. 12). Jetzt sind sie, wie aus Fig. 13 ersichtlich ist, als in zwei verschiedenen Ebenen liegende sich kreuzende Gerade21 ausgeführt.   Bei Triebkopfen   mit parallelen Rollenachsen (Fig. 11) konnten wegen des Antriebes der Rollen 22 diese nicht sehr klein gehalten werden, da ein bestimmter Achsabstand zwecks Zahnradantrieb vorhanden sein musste, wodurch kleine Schablonen- 

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 radien ausgeschlossen sind. Sie haben aber den Vorteil, dass ein Einfressen oder zu starkes Klemmen so, wie es bei zum Schablonenbord 8   schrägstehenden   Rollenachsen 21 der Fall ist, nicht auftritt.

   Dagegen aber haben konvergierende Rollenachsen (Fig. 12) den Vorteil, dass ein Antrieb durch Zahnräder trotz kleinem Rollendurchmesser möglich ist, sowie ein sicheres Klemmen des Schablonenbordes 8 erfolgt. u. zw. für verschiedene   Blechstärken.   Es ist auch eine Lagerung der Rollen besser möglich. Die Achsen 21 der konvergierenden Rollen sind in ihrer Richtung unter einen Winkel gegen den Schablonenbord 8 gerichtet, bewirken ein Klemmen der Rollen und schneiden sieh in einem Punkt 24, wie eben konvergente 
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 hervorrufen, wodurch, durch das Triebkopfgewicht noch vermehrt, die   Stirnfläche     23   des Triebkopfes (z. B. Fig. 5 und 6) mit starker Reibung auf der Schablone 8 gleitet.

   Um nun diesem Übelstande abzuhelfen, sind wie aus Fig. 13 ersichtlich, zwei, zum Sehablonenquersehnitt parallele, aber, im Seitenriss, Fig. 6, gesehen, sich kreuzende Rollenachsen 21 verwendet worden, von denen die eine infolge ihrer schiefen Lage in ein und derselben Drehrichtung   eineAufwärtsbewegung,   die andere   eine Abwärtsbewegung   versucht, die sich aber gegenseitig das Gleichgewicht halten, so dass nur noch das Triebkopfgewieht nach abwärts allein zur   Wirkung   kommt. Der Antrieb der Treibrollen, welche in offen als Zylinder ausge- 
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 wobei die Lagerböcke durch einen Keil 26, auf den eine Feder 27 wirkt, zusammengepresst werden, erfolgt über Kugel- oder Kreuzgelenk 28 durch ein Stirnradvorgelege 29,. 30, von dem das treibende Rad innenverzahnt ist.

   Es kann nun ein Kegelraddifferenzialgetriebe 31 vorgeschaltet werden oder direkt ein   Öl-oder Pressluitmotor   auf je eine Rolle wirken (Fig. 9). Ist nun eine Kurve zu befahren, so wird der eine Ölmotor 19 schneller, der andere 20 langsamer laufen, wodurch der Ölverbrauch beider Motoren zusammen wieder der gleiche sein wird. Das Druckmittel kann entweder von einer Pumpe des Supports 2 oder auch durch eine separate Pumpe hergestellt werden. Man kann aber auch einen Flüssigkeitsmotor zum Antrieb verwenden, wie er in Fig. 10 ersichtlich ist, u. zw. ohne Dazwischenschaltung eines Differenzialgetriebes   31,   indem die eine Treibrolle durch den Rotor   33,   die andere durch das drehbar gelagerte Gehäuse 32 oder Stator angetrieben wird.

   Das   Gehäuse   32 macht infolge der Reaktion eine entgegengesetzte Drehung, was bei zusammenarbeitenden Treibrollen 22 notwendig ist. Dreht sich nun der Rotor schneller, so wird der Stator 32 langsamer laufen, so dass eben die bei Kurven gewünschte Differenzial-   wirkung zustandekommt.   Derselbe Vorgang würde auch bei Elektromotorantrieb gelten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Brennsehneidmaschine   mit Kreuzschlitten und Schablonensehnitteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Kreuzschlittens und (oder) des Triebkopfes für Schablonenschnitt, hydraulisch oder durch ein unter Druck stehendes Gas erfolgt, wobei auch die zum autogenen Schneiden verwendeten Betriebsstoffe als Treibmittel benützt werden können und auch die das Drucköl erzeugende Ölpumpe direkt mit dem Pressluft-oder Pressgasmotor gekoppelt sein kann.

Claims (1)

  1. 2. Brennschneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische oder Pressgas-oder Pressluftantrieb variabler oder konstanter Teilbewegungen so erfolgt, dass die resultierende Geschwindigkeit derselben immer einen gewollten konstanten Wert ergibt, wobei dieser Vorgang auch automatisch, z. B. auf mechanischem oder elektrischem Wege erfolgen kann.
    3. Brennschneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf je eine Treibrolle der Schablonenschnitteinrichtung direkt ein Flüssigkeits-oder Pressgasmotor wirkt, oder dass der Antrieb der beiden Treibrollen über ein Kegelradumlaufgetriebe durch einen Flüssigkeitsmotor erfolgt, oder dass die Differenzialwirkung durch den sich bewegenden Stator des Öl-oder Pressluftmotors in Wechselbeziehung auf den Rotor sowohl bei gerader oder krummer Bewegungsrichtung erfolgt.
    4. Brennschneidmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe Vorgang mit rotierendem Rotor und Stator durch einen Elektromotor erreicht wird.
    5. Brennschneidmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Treibrollenantrieb über Kugel-oder Kreuzgelenke erfolgt und dass die Treibrollen je in einem nach einer Seite offenen EMI2.3
AT142194D 1933-05-15 1933-05-15 Brennschneidmaschine. AT142194B (de)

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