AT141964B - Schaltung zum untersynchronen Bremsen von Dreiphasen-Asynchronmotoren für Hebezeugbetriebe. - Google Patents

Schaltung zum untersynchronen Bremsen von Dreiphasen-Asynchronmotoren für Hebezeugbetriebe.

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AT141964B
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Schaltung zum   untersynchronen Bremsen   von Dreiphasen-Asynchronmotoren für   Hebezeugbetriebe.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zum untersynchronen Bremsen von DreiphasenAsynchronmotoren für Hebezeugbetriebe. Sie besteht darin, dass beim Umschalten vom Motorbetrieb auf untersynchrone Bremsung nur die   Stromriehtung   einer einzigen Ständerphase umgekehrt wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Fig. 1 zeigt die in Dreieck und Fig. 2 die in Stern geschaltete   Ständerwicklung   eines dreiphasigen Hebezeug-Asynchronmotors für a) Heben, b) Kraftsenken und   c)   Senkbremsen. 



   Bei den Schaltungen a) und b) nach Fig. 1 sind die in Dreieck geschalteten   Ständerphasenwick-   lungen   u-x, v-y   und   w-z   in der für Heben bzw. Kraftsenken üblichen Weise an das Drehstromnetz R,   S,   T angeschlossen. Beim Übergang von der Schaltung b) nach der neuen Schaltung c), also vom Kraftsenken zum Senkbremsen, bleiben die Netzanschlüsse R, S, T unverändert. Lediglich die Wicklungs- 
 EMI1.1 
 der Schaltung e) ersetzt. 



   Auch bei der Schaltung nach Fig. 2 wird beim Heben und Kraftsenken [Fall a) und   b)   die   Ständerwicklung   wie üblich an das Netz R, S, T angeschlossen. Beim Übergang auf Senkbremsen dagegen wird lediglich die   Ständerphasenwicklung     z-iv   sowohl vom Netzleiter J als auch vom Stern- 
 EMI1.2 
 im Ständer erhalten bleibt. 



   Es ist nicht unbedingt nötig, dass die Phase z,   w   umgekehrt wird, um eine untersynchrone Brem- 
 EMI1.3 
 werden. Zur Vermeidung von   unsymmetrischen   Netzströmen kann ein Ausgleich dadurch geschaffen werden, dass in die (durch Rechnung ermittelbare) Netzphase, die den höchsten Strom aufnehmen würde, ein einphasiger ohmscher Widerstand (R, Fig. 2) geschaltet wird. Bei entsprechender Bemessung dieses Widerstandes nimmt der Bremsstrom etwa die Grösse des Nennstromes an. 



   Die neue Schaltung eignet sich besonders für Greiferbetriebe, da der leere Greifer in der   Sehwebe   gehalten werden kann und eine Hubverhinderung im Gegensatz zu bekannten   Gegenstromschaltungen   nicht erforderlich ist und da ausserdem alle Lasten bis zur Vollast mit regelbaren untersynehronen Dreh- 
 EMI1.4 
 werke, bei denen eine elektrische Bremsung gefordert wird. 



   Die mit der neuen Schaltung erzielbaren Senkbremskennlinien zeigen einerseits nicht den steilen Verlauf reiner Gegenstrombremskennlinien und lassen anderseits erkennen, dass der Motor auch im Stillstand gebremst wird, im Gegensatz zu bekannten einphasigen Bremsschaltungen, bei denen der Motor im Stillstand nicht gebremst wird und eine Gegenstrombremsstufe vorhanden sein muss, um im Stillstand des Motors ein Absacken mittlerer und schwerer Lasten zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltung zum untersynchronen Bremsen von Dreiphasen-Asynchronmotoren für Hebezeugbetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass beim Umschalten vom Motorbetrieb auf untersynchrone Bremsung die Stromrichtung einer einzigen Ständerphase umgekehrt wird, so dass zur Erhaltung des magnetischen Feldes der Maschine während der Umschaltung von Senkkraft-auf Senkbremsbetrieb, wie an sich bekannt, im Falle der Dreieckschaltung der Motorständerwicklungen sämtliche Netzanschlüsse, im Falle der Sternschaltung der Motorständerwicklungen zwei Netzanschlüsse erhalten bleiben.
    2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftreten von unsymmetrischen Netzströmen nach erfolgter Umschaltung auf Bremsschaltung durch Vorschalten eines einphasigen Widerstandes vor die Ständerphase, die den höchsten Strom aufnehmen würde, vermieden wird. EMI2.1
AT141964D 1932-10-13 1933-10-06 Schaltung zum untersynchronen Bremsen von Dreiphasen-Asynchronmotoren für Hebezeugbetriebe. AT141964B (de)

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