AT141911B - Getreideschneidemaschine. - Google Patents

Getreideschneidemaschine.

Info

Publication number
AT141911B
AT141911B AT141911DA AT141911B AT 141911 B AT141911 B AT 141911B AT 141911D A AT141911D A AT 141911DA AT 141911 B AT141911 B AT 141911B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drum
perforated
cutting machine
machine according
grain cutting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wendelin Trapp
Original Assignee
Wendelin Trapp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wendelin Trapp filed Critical Wendelin Trapp
Application granted granted Critical
Publication of AT141911B publication Critical patent/AT141911B/de

Links

Landscapes

  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Getreidesehneidemaschine.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf eine   Maschine,   mit welcher man Getreidekörner in Querrichtung in Scheiben von bestimmter Dicke zerschneiden kann. Dies ist vorteilhafter, als das übliche unreelmässige Zerbrechen der Getreidekörner, da es die Arbeit der Zerkleinerung erleichtert und zugleich ein mehlfreies Schroten   ermöglicht.   



   Die Maschine gemäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch ein vor der Speisevorrichtung vor-   überziehendes gelochtes Blech sowie durch ein aut dessen andern, der bpeisevornchtung entgegen-   gesetzten Seite sich mit grösserer Geschwindigkeit bewegendes und in einem die Dicke der zu schneiden- den Scheibchen bestimmenden Abstand von dem gelochten Blech angeordnetes, mit ihren Schneiden bis zum gelochten Blech reichende Messer tragendes Stützbleeh. 



   Die bisher bekannten, zu demselben Zweck dienenden Maschinen arbeiten ebenfalls mit einem gelochten Blech als Mantel einer Trommel ; diese Trommel hat jedoch eine hohe Umdrehungszahl, wobei die Körner während der raschen Drehbewegung durch die Löcher in die Trommel fallen müssen. Dies hat zur Folge, dass diese Maschinen nur bei Anwendung einer Trommel mit ziemlich grossen Löchern ausgeführt werden können, also nur für grobkörniges Gut, wie z. B. Gerste, verwendbar sind und dass ihre Stundenleistung-aus dem Grunde, dass die Körner durch die Löcher einer sich rasch unter ihnen bewegenden Fläche fallen müssen-eine viel geringere, als die der Maschine gemäss der Erfindung ist. 



   Des weiteren haftet den bekannten Maschinen, da sich das schon in der Trommel befindliche Gut mit derselben mitdrehen muss, auch noch der Nachteil eines unerwünschten Stauben an. 



   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist das   geloehte   Blech ein endloses Band, am vorteilhaftesten in Trommelform, während das Stützblech eine exzentrisch zu diesem gelagerte Trommel bildet, aus welcher die Messer in Richtung der Erzeugenden herausstehen, wobei vor den Messerschneiden je eine Nut zur Aufnahme der Schnittstüeke angeordnet ist. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine beispielsweise Ausführung dieser Lösung in lotrechtem Schnitt. 



  Fig. 2 ist eine Ansicht des gelochten Blechs in grösserem Massstab und Fig. 3 ein Schnitt des gelochten Blechs nach   Linie J- : ;   der Fig. 2 in grösserem Massstab. 



   1 bezeichnet das drehbar angeordnete und trommelwandförmig ausgebildete gelochte Blech, dessen   ring- oder sechseckförmige Öffnungen   (Fig. 2) von solcher Weite sind, dass sie auch die dicksten Getreidekörner durchlassen, jedoch eine Querlage der Körner in ihnen nicht gestatten. Beim Schneiden von Weizenkörnern beträgt ihr Durchmesser-in Anbetracht dessen, dass die Körner bei der üblichen Anfeuchtung   aufquellen-zweckmässigerweise   ungefähr 4-5 mm. Bei   womöglich   dichter Anordnung der Löcher sind die zwischen den Löchern   befindliehen   Rippen an den Eintrittsöffnungen, wie in Fig. 3 ersichtlich, so   zugesehärft,   dass die beim Speisen auf die Trommel geratenden Körner unbedingt in irgendein Loch hineinfallen.

   Oberhalb der Trommel befindet sieh die Speisevorrichtung   5,   die so ausgebildet ist, dass sie das Getreide auf der durch die Speisevorrichtung bedeckten   Fläche   der Stütztrommel 3 gleichmässig verteilt. Die Speisung geschieht zweckmässig auf der in der Drehrichtung ansteigenden Seite der Drehtrommel. Innerhalb der gelochten Trommel 1 ist die sich drehende   Messertrommel-   exzentrisch auf der Welle 2 angeordnet, aus welcher die Messer 6 so weit herausragen, dass ihre Schneiden derjenigen Erzeugenden entlang, mit welcher die   Mantelfläche   der Messertrommel. 3 sich am meisten zur gelochten Trommel   ? nähert,   das gelochte Blech beinahe berühren.

   Der Abstand zwischen Messertrommel 3 und gelochter Trommel 1 dieser Erzeugenden entlang bestimmt die Dicke der zu schneidenden 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Scheibellen.   Zwecks Einstellung dieser Dicke kann die Lagerung der Trommel 1 oder der   Messertrommel J   in radialer Richtung verstellbar sein, so dass die   Exzentrizität   der Messertrommel   J in   der Trommel 1 veränderbar ist. An der Aussenseite der Trommel 1, innerhalb der Speisevorrichtung an dem Punkt, 
 EMI2.1 
 anzuordnen. 



     An der Aussenseite   der gelochten Trommel 1 ist, vor der Speisevorrichtung, ausserhalb des Umfanges der von ihr bedeckten Fläche die Stechwalze 7 drehbar angeordnet, deren Stifte oder Zähne 8 in die Löcher der Trommel 1 stechen. Die in der Zeichnung dargestellte Speisevorrichtung ist solcher Art. dass die durch den Speisetriehter 9 auf die Speisewalze 10 gelangenden Getreidekörner von dieser Walze auf den Grat des   dachförmigen   Verteilers 11 gestreut werden, der den Getreidekörnerstrom in zwei Äste teilt. Der so verzweigte Getreidestrom gelangt entweder unmittelbar auf die gelochte Trommel   I   
 EMI2.2 
 verzweigt.

   Die Trommel 1 dreht. sieh in der Richtung des Pfeiles 1. 3 der Fig. 1, u. zw. mit nicht allzu grosser Geschwindigkeit, so dass die Getreidekörner in stehender Lage in die Löcher der Trommel 1 gleiten können. Bei einem Durchmesser von z. B. 30 ein beträgt die entsprechende Umdrehungszahl der Trommel 1 
 EMI2.3 
 Welle der Messertrommel 2 innerhalb der gelochten Trommel 1 ist so gewählt, dass die Entfernung der Messertrommel von der gelochten Trommel in der Nähe der Speisevorrichtung sehr gering ist. Die in die Löcher der Trommel 1 gleitenden Getreidekörner stützen sich mit ihren Spitzen auf die   Mantelfläche   der Messertrommel   3,   so dass letztere das Durchfallen der Körner durch die Löcher der Trommel 1 hindurch verhindert.

   Die sich rasch bewegenden Messer 6 schneiden die aus den Löchern der gelochten 
 EMI2.4 
 die Löcher der Trommel 1 entfernen. Die in den Löchern etwa steckengebliebenen Getreidekörner werden von den Stiften 8 der   Stechwalze   7 in die Trommel 1 gedruckt, von wo sie dann ebenfalls herausfallen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Getreideschneidemaschine, gekennzeichnet durch ein vor einer Speisevorrichtung   (5)   vorbeigeführtes gelochtes Blech (1), auf dessen anderer, der Speisevorrichtung   (5)   entgegengesetzter Seite sieh in einem der Dicke der zu schneidenden   Getreideseheibchen   entsprechenden Abstand mit grösserer
Geschwindigkeit ein Stützblech    bewegt, welches   Messer   (6)   trägt, die mit ihren Schneiden bio an das gelochte Blech   (1)   reichen.

Claims (1)

  1. 2. Getreideschneidemsachine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gelochte Blech (1) in Form eines endlosen Bandes und das Stützblech (. 3) als eine sich drehende Trommel ausgebildet ist, aus welcher die Messer in Richtung der Erzeugenden herausragen.
    3. Getreidesehneidemasehine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der gelochten Trommel (1) eine die Messer (6) tragende Trommel (, 3) exzentrisch so gelagert ist. dass der Abstand zwischen der gelochten Trommel (1) und der Messertrommel innerhalb des Wirkung- bereiches der Speisevorrichtung am kleinsten ist.
    4. Getreideschneidemasehine nach den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch in der Messertrommel (3) vor den Messern (6) angeordnete Nuten (14). die zur Aufnahme der abgeschnittenen Ge- treideseheibchen dienen.
    5. Getreideschneidemasehine nach den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch eine an einem Teil des gelochten Blechs, Bandes oder der gelochten Trommel (1) ausserhalb des Bereiches der Speisevorrichtung (5) und auf der der Messertrommel entgegengesetzten Seite angeordnete Stechwalze (7), deren Zähne oder Stifte (8) in die Löcher der gelochten Trommel (1) eingreifen.
    6. Getreideschneidemaschien nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, gekennzeichnet durch ein feststehendes Messer (4), das an der Aussenseite der gelochten Trommel (1) und an dem in der Bewegungsrichtung der gelochten Trommel liegenden Ende des Wirkungsbereiches der Speisevorrichtung (5) angeordnet ist.
    7. Getreideschneidemaschine nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die zwischen den Löchern der Trommel (1) befindlieben Rippen an der von den sich bewegenden Messern (6) abgewendeten Seite der geloehten Platte (1) zugesehärft sind.
AT141911D 1933-05-02 1934-05-02 Getreideschneidemaschine. AT141911B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU141911X 1933-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141911B true AT141911B (de) 1935-06-11

Family

ID=10977498

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141911D AT141911B (de) 1933-05-02 1934-05-02 Getreideschneidemaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141911B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2443780C2 (de) Vorrichtung zur Verarbeitung von Getreide u.dgl. zu Viehfutter
AT141911B (de) Getreideschneidemaschine.
DE444041C (de) Halte- und Verstelleinrichtung fuer das obere Kreismesser fuer Laengsschneider
DE2847674A1 (de) Vorrichtung zum aufbrechen organischer stoffe
DE612789C (de) Getreideschneidmaschine
DE460600C (de) Zerkleinerungsmaschine, insbesondere fuer Erze und unhaeltiges Gut
DE834463C (de) Zerkleinerungsmaschine, insbesondere fuer landwirtschaftliche Erzeugnisse
DE719800C (de) Zerkleinerungsmaschine fuer vulkanisierten Gummi
DE946098C (de) Strohschneidvorrichtung fuer Breitdreschmaschinen
AT254094B (de) Vorrichtung zum Zerkleinern und Zerschneiden von Feststoffen in Abwässern
DE370812C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Feinmahlen und Mischen von teigigen Massen im ununterbrochenen Betriebe
DE489149C (de) Mahlvorrichtung mit einer zwischen zwei Teile eines Hohlzylinders bildenden Mahlkoerpern umlaufenden Mahlwalze
DE188262C (de)
AT48045B (de) Mahl- und Mischmaschine zur Aufbereitung von grubenfeuchtem Ton und dergl.
AT115668B (de) Speisevorrichtung für Zigarettenhülsenstopfmaschinen.
DE620028C (de) Vorrichtung zum Schneiden von getrockneten gerollten Teeblaettern
AT70720B (de) Ziegelstrangpresse.
DE502289C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern von Getreidekoernern mittels einer oder mehrerer umlaufender Messerwalzen
DE857320C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufschliessen von feucht-plastischem Material
DE2352167C3 (de) Einreihiger Anbau-lVfaiskolbenschroter
DE2245580C2 (de) Kreiselbrecher mit im Gutaufgabebereich angeordneter Gutverteilvorrichtung
CH146524A (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Getreidekörnern.
DE936737C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schaerfen des Schleifbandes von Bandschleifmaschinen
AT384752B (de) Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere fuer futtermittel od.dgl.
DE557580C (de) Einleger fuer Dreschmaschinen