AT141789B - Schaltung für elektrische Meßgeräte. - Google Patents

Schaltung für elektrische Meßgeräte.

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AT141789B
AT141789B AT141789DA AT141789B AT 141789 B AT141789 B AT 141789B AT 141789D A AT141789D A AT 141789DA AT 141789 B AT141789 B AT 141789B
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AT
Austria
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circuit
windings
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measuring
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English (en)
Inventor
Erwin Dr Ing Widl
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Siemens Schuckertwerke Wien
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/16Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
    • B28B7/18Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article
    • B28B7/183Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article for building blocks or similar block-shaped objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/24Unitary mould structures with a plurality of moulding spaces, e.g. moulds divided into multiple moulding spaces by integratable partitions, mould part structures providing a number of moulding spaces in mutual co-operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung für   elektrische Messgeräte.   



   Die Erfindung betrifft eine Schaltung für elektrische Messgeräte zur Beseitigung von   Störein-   flüssen. In vielen Fällen wird die Anwendung genauerer   Messverfahren   dadurch beeinträchtigt, dass in der zu untersuchenden Einrichtung oder Anlage oder den Messleitungen Störströme auftreten, die sich gewöhnlich in schwankenden Ausschlägen der Messinstrumente oder in einer Fälschung des Messergebnisses äussern. Derartige Störungen entstehen besonders in Grossstädten, in der Nähe elektrischer Bahnen und in von starken Erdströmen durchsetzten Gebieten und erschweren vorzugsweise Schwachstrommessungen mit Gleichstrom.

   Ein grosses praktisches Bedürfnis nach Beseitigung dieses Nachteiles besteht unter anderm bei Isolationsmessungen an Fernmeldekabeln, bei denen aus Betriebsrücksichten das Auftreten von Fehlern schon im Anfangszustand festgestellt werden soll, was besonders genaue Messungen erfordert. 



   Die Erfindung schafft dadurch Abhilfe, dass für die Messungen ein mit zwei oder mehreren Wicklungen versehenes Messwerk verwendet und an die zu untersuchende Einrichtung oder Anlage derart angeschlossen wird, dass die in den verschiedenen Wicklungen des Messwerkes fliessenden Störströme ihre Wirkungen auf dieses gegenseitig im wesentlichen aufheben. Erfahrungsgemäss stehen bei solchen Messungen in der Regel mehrere gleichartig von Störungen beeinflusste   Einrichtungs-oder   Anlageteile zur Verfügung, deren Störströme zur gegenseitigen Kompensation benutzt werden können, z. B. gleichartig gestörte Adern oder Aderschleifen desselben oder verschiedener Kabel einer Fernmeldeanlage.

   Vorzugsweise werden solche Teile der zu untersuchenden Einrichtung oder Anlage ausgewählt, die einander entgegenwirkende Störströme von gleichartiger Kurvenform in das Messwerk senden. 



   Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schaltbild. 



   Fig. 1 stellt die Schaltung eines Galvanometers   g   zur Messung des Isolationswiderstandes von Kabeladern   1   und 2 dar. Das Galvanometer enthält ähnlich den bekannten Differentialgalvanometern zwei Wicklungen   c   und d, von denen die eine (e) in einer für Isolationsmessungen bekannten Schaltung einerseits an die zu messende Leitungsader 1, anderseits an eine mit dem Gegenpol geerdete Batterie b angeschlossen ist. Die zweite Wicklung (d) ist von der ersten isoliert und neben oder über ihr im Magnetfeld des Galvanometers vollständig gleichartig angeordnet. Sie ist in entgegengesetztem Sinne an eine zweite Ader 2 angeschlossen, die von gleichartigen Störungen wie die erste beeinflusst ist. Es werden also etwa benachbarte Kabeladern ausgewählt und so an die Galvanometerwicklungen angeschlossen, 
 EMI1.1 
 



  Die Galvanometerwicklung d ist über einen einstellbaren Hilfswiderstand r, der den inneren Widerstand der Batterie b nachbildet, unmittelbar an die einen Unterbrechungsschalter s enthaltende Erdleitung angeschlossen. 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 ausschlag   #2)   werden die Kabeladern 1 und 2 bei sonst ungeänderter Schaltung vertauscht, also die Ader 2 an die Wicklung c und die Ader 1 an die Wicklung d angeschlossen.

   Bei einer dritten Messung (Galvano- 
 EMI2.2 
 zur Bestimmung der   Messkonstanten,   sofern diese nicht schon anderweitig bekannt ist, und erfolgt in der Weise, dass die Messleitung anstatt an die Kabeladern 1 und 2 an einen Vergleichswiderstand w 
 EMI2.3 
 Der Isolationswiderstand   Wi1   der Kabelader 1 ist dann gegeben durch den Ausdruck : 
 EMI2.4 
 
Wenn die beiden Galvanometerwicklungen c und d nicht gleichartig sind oder wenn sie im Magnetfeld nicht die gleiche Lage einnehmen, so kann durch geeignete zusätzliche Schaltelemente (Widerstand,   Induktivitäten,   Kapazitäten), die vorzugsweise einstellbar sind, doch die Kraftwirkung der Störströme 81 und 8z in den beiden Galvanometerwicklungen entgegengesetzt gleichgemacht werden.

   Die beschriebene Schaltung ist nicht nur für Isolationsmessungen, sondern auch für Kapazitätsmessungen geeignet, 
 EMI2.5 
 kommen. 



   Wird das Galvanometer mit einem   NebenscMusswiderstand     n1   zur Wicklung c ausgestattet, so ist nach Fig. 2 auch bei der Kompensationswicklung d ein Nebenschlusswiderstand n2 anzubringen. 



   Fig.. 3 zeigt eine Brückenschaltung für Fehlerortsbestimmungen in mehradrigen Kabeln. Bei dieser ist die   eine Messwerkswicklung e   an den Galvanometerzweig der an eine Kabeladerschleife angelegten   Messbrücke geschaltet.   Die andere   Messwerkswicklung   ist an eine zweite Kabeladerschleife angelegt, der eine Störspannung entnommen wird, die die Wirkung der in der ersten Schleife induzierten Störspannung auf das   Messwerk kompensiert.   



   Zur Kompensation der   Störwirkung   kann in allen beschriebenen Fällen auch irgendeine andere in der Anlage verfügbare Spannung herangezogen werden, die der Kurvenform nach der eigentlichen Störspannung entspricht. Die im vorstehenden auf Messungen. an Kabeladern bezogenen   Ausführungs-   beispiele sind sinngemäss auch auf Messungen an   ähnlichen   Leitungssystemen anwendbar. 



   Die beschriebenen Messungen sind nicht verwickelter als die bekannten, mit den eingangs erwähnten Nachteilen behafteten   Messverfahren.   Z. B. kann bei Messungen mit der Anordnung nach Fig. 1 die Ablesung des   Galvanometerausschlages   a3 durch geeignete Wahl der kompensierenden Ader erspart werden. Die   Messung beschränkt sich   dann auf die bei Isolationsmessungen übliche Zahl von Ablesungen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.6 
 zeichnet, dass die Wicklungen des mit zwei oder mehr Wicklungen versehen Messwerkes an verschiedene, von gleichartigen Störungen beeinflusste. Teile der zu untersuchenden Einrichtung oder Anlage derart angeschlossen sind, dass sieh die Störwirkungen auf das Messwerk aufheben.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen des Messwerkes an verschiedene Teile der zu untersuchenden Einrichtung oder Anlage angeschlossen sind, die einander entgegenwirkende Störströme von gleichartiger Kurvenform in das Messwerk senden.
    3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Stromkreisen der Messwerkswicklungen zusätzliche vorzugsweise einstellbare Schaltelemente (Widerstände, Induktivitäten, Kapazitäten) verbunden sind, mit denen die entgegengesetzten Störwirkungen auf das Messwerk bis zur vollständigen Aufhebung einander angeglichen werden können.
    - 4. Schaltung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Messwerk zwei im Aufbau und in der Lage im magnetischen Feld vollständig übereinstimmende, von den Störströmen in entgegengesetztem Sinn durchflossene Wicklungen enthält.
    5. Schaltung für Messungen an mehradrigen Kabeln od. ähnl. Leitungssystemen nach Anspruch l oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen des 1Iesswerkes in entgegengesetztem Sinne an zwei gleichartig störstromfiihrende bzw. durch Störfelder induzierte Adern oder Aderschleifen des gleichen Kabels oder an gleichartig beeinflusste Adern oder Aderschleifen verschiedener Kabel angeschlossen sind.
    6. Schaltung für Isolations-oder Kapazitätsmessungen an mehradrigen Kabeln od. ähnl. Leitungssystemen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der an verschiedene Kabeladern angeschlossenen Mess- werkswicklungen über die Messstromquelle, die andere in entgegengesetzter Schaltung über einen regelbaren Widerstand an Erde gelegt ist. <Desc/Clms Page number 3>
    7. Brückenschaltung für Fehlerortsbestimmungen in mehradrigen Kabeln od. ähnl. Leitungssystemen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Messwerkswicklung in den Galvanometerzweig der an eine Kabeladerschleife angelegten Brücke, die andere Messwerkswicklung in eine zweite Kabeladerschleife eingeschaltet ist. EMI3.1
AT141789D 1936-06-26 1933-12-20 Schaltung für elektrische Meßgeräte. AT141789B (de)

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DE153636X 1936-06-26

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AT141789D AT141789B (de) 1936-06-26 1933-12-20 Schaltung für elektrische Meßgeräte.
AT153636D AT153636B (de) 1936-06-26 1937-06-22 Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung in mehradrigen Kabeln od. dgl. mit Hilfe einer Brückenschaltung.

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AT153636B (de) 1938-06-25

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