AT148079B - Anordnung für elektrische Meßgeräte mit Verstärker. - Google Patents
Anordnung für elektrische Meßgeräte mit Verstärker.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 besonders hochwertige Messungen der Schwachstromtechnik, wie genaue Fehlerortsbestimmungen u. dgl., verwendet, anderseits sind Messungen an gerade in Betrieb stehenden Schwaehstromanlagen durch benachbarte Stromkreise, elektrische Bahnen, Starkstromanlagen und elektrisch versuchte Grossstadt- EMI1.3 Die Erfindung schafft dadurch Abhilfe, dass die Störungskompensation nicht, wie es an sich nahezuliegen scheint, auf der Seite der Störungsquelle, sondern auf der Ausgangsseite des Verstärkers vorgenommen wird. In verstärktem Zustande lassen sich die Störströme wesentlich genauer aufheben. Es wird z. B. für die Messung eine aus zwei oder mehr Verstärkern bestehende Sehaltanordnung an die zu untersuchende Einrichtung oder Anlage und an eine oder mehrere ausser der Iessstromquelle vorgesehenen Hilfsstromquellen derart angeschlossen, dass die in den Anodenkreisen fliessenden verstärkten Stör-und Hilfsströme sich in ihren Wirkungen auf das Messwerk im wesentlichen aufheben. Erfahrungsgemäss stehen bei solchen Messungen in der Regel mehrere. gleichartig von Störungen beeinflusste Einrichtungen oder Anlageteile zur Verfügung, deren Störströme zur gegenseitigen Kompensation benutzt werden können. Es können also Teile der zu untersuchenden Anlage selbst als Hilfsstromquellen im angegebenen Sinne dienen. Die Verstärker werden dann ohne weitere Hilfsstromquellen an die verschiedenen Anlageteile so angeschlossen. dass sieh die Störwirkungen auf das in den Anodenkreisen befindliche Messwerk aufheben. Vorzugsweise werden solche Teile der zu untersuchenden Einrichtung oder Anlage ausgewählt, die einander entgegenwirkende Ströme von gleicher Kurvenform in den Anodenkreisen der Verstärker erzeugen. Die Erfindung eignet sieh besonders zur Bestimmung des Ortes hochohmiger Isolationsfehler in Kabelanlagen, deren Stromkreise durch benachbarte, elektrische Felder Störungen ausgesetzt sind. Ihre Verwendbarkeit erstreckt sich also auch auf Messungen an in Betrieb befindlichen langen Kabelstrecken. Fig. 1 der Zeichnung zeigt, wie in einem derartigen Falle die sonst für hocholmige Kabelfehler so wirkungsvolle Gleichstromverstärkerschaltung durch aus der Nachbarschaft auf die Kabelschleife induzierte Störströme beeinflusst wird. Es ist hier eine Brückenschaltung zur Ortsbestimmung eines EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> Fig. 2 und 3 zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schaltbild. In beiden Fällen soll die Lage eines Isolationsfehlers F von hohem Widerstand Rfan einer Aderschleife 2-3 eines Fernmeldekabels mittels Brückenmessung festgestellt werden. Fig. 2 stellt zwei Gleichstromverstärker V1 und V2 dar, die ähnlich wie bei der aus der Wechselstromtechnik bekannten Gegentaktschaltung gemeinsame Anodenspannung Ua, Heizspannung P/, und Gittervorspannung Ug erhalten. Das Galvanometer M ist an die im Anodenkreis liegenden gleich grossen Widerstände N41 und N43 derartig angeschlossen, dass der Zeiger des Instrumentes bei gleich grossen Anodenströmen der beiden Verstärker auf Null zeigt. Ungleichförmigkeiten der beiden Verstärkerröhren können in geringem Masse durch Verändern der Heizströme mittels des Spannungsteilers Rund in grösserem Masse durch Verändern der Gittervorspannungen mit Hilfe der Spannungsteiler R51 bzw. N52 ausgeglichen werden. Das Gitter der Röhre V1 ist über den hochohmigen Spannungsteiler R31 mit dem Brückeneckpunkt zwischen den Widerständen R1 und R2 verbunden. Die durch gleichartige Induktionsströme wie die Schleife 2-3 gestört Aderschleife 1-4 liegt über den Spannungsteiler R32 am Gitter der zweiten Röhre V2. Durch Einregeln der Spannungsteiler R31 und R32 können die Störströme in bezug auf das Messinstrument (Galvanometer) M kompensiert werden. Die Messung erfolgt in der Weise, dass vorerst bei ausgeschalteter Messstromquelle Um durch Verändern der einzelnen Spannungsteiler der Zeiger des Galvanometers in der Nullstellung zur Ruhe gebracht wird. Dann heben sich die Störeinflüsse auf. Hierauf wird Um eingeschaltet und durch Ver- EMI2.1 Nr. 141789, wodurch die Empfindlichkeit der Schaltung wesentlich gesteigert werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Anordnung von elektrischen Messgeräten mit Verstärker zur Beseitigung von Störeinflüssen durch Kompensation mittels Hilfsstromquellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Störströme in verstärktem Zustande auf der Ausgangsseite des Verstärkers kompensiert werden.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit zwei oder mehreren Verstärkern ausgerüstete Messgerät an die zu untersuchende Einrichtung oder Anlage und an eine oder mehrere Hilfsstromquellen derart angeschlossen ist, dass die in den Anodenstromkreisen fliessenden verstärkten Störströme, die auf Ursachen ausserhalb der Schaltung zurückzuführen sind, ihre Wirkungen auf ein Messwerk gegenseitig im wesentlichen aufheben.3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangskreise der Verstärker (V) an verschiedene von gleichartigen Störungen beeinflusste Teile (2-3, 1-4) der zu untersuchenden Einrichtung oder Anlage derart angeschlossen sind, dass sich die verstärkten Störwirkungen auf das an die Ausgangskreise angeschlossene Messwerk (M) gegenseitig aufheben.4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter (G) der Verstärker an verschiedene Teile der zu untersuchenden Einrichtung oder Anlage angeschlossen sind, die einander entgegenwirkende Störströme von gleichartiger Kurvenform in das Messwerk (M) senden.5. Anordnung nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Gittern (G) der Verstärker (V) zusätzliche, vorzugsweise einstellbare Schaltelemente (Nsi, Rg) verbunden sind, mit denen die entgegengerichteten, verstärkten Störwirkungen auf das Messwerk (M) bis zur vollständigen Aufhebung einander angeglichen werden können.6. Anordnung für Messungen an mehradrigen Kabeln oder ähnlichen Leitungssystemen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterkreise zweier EMI2.2 induzierte Adern oder Adernschleifen (2-3, 1-4) des gleichen Kabels oder an gleichartig beeinflusste Adern oder Adernschleifen verschiedener Kabel angeschlossen sind.7. Anordnung für hochohmig Fehlerortsbestimmungen in mehradrigen Kabeln oder ähnlichen Leitungssystemen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, die äusseren elektrischen Stör- EMI2.3 beiden Verstärkerröhren angeschlossenen, zweckmässigen mehrspuligen Galvanometer in ihrer Wirkung aufheben.
Applications Claiming Priority (1)
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