DE706357C - Verfahren zum Pruefen von Stromwandlern - Google Patents

Verfahren zum Pruefen von Stromwandlern

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Publication number
DE706357C
DE706357C DEH150142D DEH0150142D DE706357C DE 706357 C DE706357 C DE 706357C DE H150142 D DEH150142 D DE H150142D DE H0150142 D DEH0150142 D DE H0150142D DE 706357 C DE706357 C DE 706357C
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DE
Germany
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current
differential
converter
transducer
transformers
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Expired
Application number
DEH150142D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Hohle
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WALTER HOHLE DR ING
Original Assignee
WALTER HOHLE DR ING
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/28Provision in measuring instruments for reference values, e.g. standard voltage, standard waveform

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zum Prüfen von Stromwandlern In dem Patent 6I5 752 ist ein Verfahren zum Prüfen- von Stromwandlern mit Hilfe eines Normalwandlers gleichen Übersetzungs verhältnisses beschrieben, wobei die sekundären Wicklungen der Wandler in einer Differentialschaltung über einen gemeinsamen Diagonalzweig unmittelbar gegeneinander geschaltet sind und die am Diagonaizweig auftretende Spannung nach -einer Nullmethode ausgemessen wird. Die unmittelbare Gegeneinanderschaltung der Sekundärkreise von Normalwandler und zu prüfendem Meßwandler hat,den lMachteil, daß die Sekundärkreise galvanisch miteinander verbunden sind. Eine galvanische Trennung ist ab.er oft, z. B. bei der Prüfung von Sparwandlern, erwünscht Weiter ergibt sich der Nachteil, daß sich die zur Erzeugung der- Kompensationsspannungen dienenden Abgleichelemente auf die Bürdenkreise beider Wandler verteilen, während es erwünscht ist, den zu prüfenden Meßwandler möglichst nicht durch die Prüfeinrichtung zu belasten. Ferner läßt sich schlecht eine Anpassung an den Widerstand des zur Verfügung stehenden Nullinstrumentes erzielen, da der Diagonalwiderstand möglichst klein gehalten werden muß, um eine Bürden-verschiebung durch den.DifiRerenzstrom möglichst gering zu machen. Auch ist es nicht möglich, Wandler, deren Übersetzungsverhältnisse' voneinander abweichen, miteinander zu vergleichen.
  • Nun ist es bereits bekannt, in die Sekundärkreise von Meßwandlern weitere induktive Kopplungselemente, wie z. B. Stromwandler, einzuschalten, mit denen sich z. B. eine galvanische Trennung der Sekundärkreise von Normalwandfer und zu prüfendem Meßwandler oder eine Berücksichtigung der Abweichung der Übersetzungsverhältnisse der zu vergleichenden Wandler erreichen läßt. Bei der bisher bekannten Anordnung waren aber diese Zwischenwandler so geschaltet, daß ihre Sekundärwicklungen auf die Gesamtbürde der Meßwandlerprüfeinrichtung, also auf Abgleichelemente, den Diagonalzweig und gegebenenfalis auch Strommesser usw. arbeiteten. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß die Zwischenwandier derart bemessen sein miissen, daß sie die für den gesamt ten Meßkreis erforderliche Energie mit der für die Messung gewünschten Genauigkeit übertragen könne. Eine derartige Auslegung der Wandler bedingt daher einen verhältnismäßig hohen Eigenverbrauch, mit dem wieder Normaiwandier und zu prüfender Meßwandler belastet werden.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß bei dem Verfahren zum Prüfen yon Stromwandlern gemäß Hauptpatent dadurch vermieden, daß als induktive Kopplungselemente entweder zwei je im Sekundärkreise von Normalwandier und zu prüfendem It$eßwandler liegende induktive Kopplungselemente (Transformatoren, Stromwandler, Gegeninduktivitäten) oder mindestens ein Differentialtrarsformator, ein Differentialstromwandler oder eine Differentialgegeninduktivität unmitteib ar mit dem gemeinsamen Diagonalzweig verbunden sind. Durch die unmittelbare Verbindung mit dem Diagonalzweig wird erreicht, daLA die Kopplungselemente lediglich zur Bildung einer mit den Fehlern des Wandlers in bekannter Beziehung stehende Differenzspannung herangezogen werden, ohne daß sie mit dem Verbrauch des übrigen Meßkreises belastet werden. Abb. I zeigt eine Schaltung mit zwei gleichen Stromwandlern W1 und Wo.
  • W1 wird vom Sekundärstrom des Normalwandlers, W2 von dem des zu prüfenden Meßwandlers gespeist Die Sekundärwicklungen von W1 und W arbeiten in Differentialschaltung auf einen Widerstand R, an dem ein der Differenz der Sekundärströme von Normalwandler und zu prüfendem Meßwandler proportionaler Spannungsabfall auftritt, der in bekannter Weise ausgemessen wird. Ferner können an Stelle des Ohmschen Widerstandes induktive oder kapazitive Widerstände oder Gegeninduktivitäten treten. Eine weitere Schaltung ergibt sich, wenn an Stelle der Stromwandler W1 und W2 GegeninduktivitätenM-, und M2 treten, deren Sekundärspulen gegeneinander geschaltet werden, so daß die sekundäre Spannungsdifferenz zur Ausmessung gelangen kann.
  • Besonders vorteilhafte und ein£ache Anordnungen ergeben sich bei Einführung eines Differentialtransformators. In Abb. 2 stellt M eine Differentialgegeninduktivität dar, welche aus zwei Primärspulen I und 2 besteht, die in bezug auf die Sekundärspule 3 die gleiche induktive Kopplung aufweisen. Die Sekundärströme von N bzw. X durchfließen die Wicklung 1 bzw. 2 im entgegengesetzten Sinne, so daß in der Spule 3 eine Spannung induziert wird, die der Differenz der Sekundärströme proportional und in der Phasenlage um 90 verschoben ist. Die sog. Differentialgegeninduktivität kann in beliebiger Weise ausgeführt sein. Luftspulen sind ebenso möglich wie eisenhaltige Anordnungen mit Kunstschaltungen zur Abnahme einer Spannung, die zur Differenz der Sekundärströme in bekannter Beziehung steht.
  • In der Schaltung nach Abb. 3 ist ein Differ,entialstromwandler W vorgeschen. Die Wicklungen I und 2 werden im entgegengesetzten Sinne von den Sekundärströmen durchflossen.
  • In der Wicklung 3 bildet sich ein Strom aus, der der Differenz dieser Ströme proportional ist. Sein Spannungsabfall am Widerstand R wird in bekannter Weise ausgemessen. An Stelle von R kann ebenfalls ein induktiver oder kapazitiver Widerstand oder eine Gegeninduktivität treten. Die verschiedenen Schaltungen können auch Anwendung finden auf die Prüfung von Spannungswandlern, indem den Spannungen von Normalspannungswandler und zu prüfendem Spannungswandier Ströme von gleichen Größen-und Phasenverhälmissen entnommen werden, die man der Stromwandlerprüfschaltung sinngemäß zuführt.
  • Brei allen beschriebenen Anordnungen ist es auch möglich, etwaige Ungleichheiten der Übersetzungsverhältnisse von Normaiwandler und zu prüfendem Mleßwandler durch entsprechende Bemessung der Übersetzungsverhältnisse der in den Sekundärkreisen von Normalawandler und zu prüfendem Meßwandler liegenden induktiven Kopp lungselemente zu berücksichtigen. Solche Ungleichheiten können beispielsweise bei großen tSbersetzungsfehlern des zu prüfenden Meßwandlers auftreten, für die der vorhandene Meßbereich der Meßordnung nicht ohne weiteres ausreicht. Auch läßt sich durch passende Wahl der Windungszahlen der Primär- - und Sekundärspulen der !eingefügten induktiven Kopplungselemente die Prüfung auf solche Wand ler ausdehnen, deren Nennübersetzungsverhälteisse von denen der zur Verfügung stehenden Normalwandler abweichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: a. Verfahren zum Prüfen von Stromwandlern mit Hilfe ein es Normalwandlers gleichen UbEersetzungsverhältnisses unter Benutzung einer Differentialschaltung, mit der die Sekundärkreise von Normalvandler und zu prüfendem Meßwandler über einen gemeinsamen Diagonalzweig unter Verwendung induktiver Kopplungselemente einander gegengeschaltet sind, nach Patent 6I5 752, dadurch gekennzeichnet, daß als induktive Kopplungselemente entweder zwei je in Sekundärkreise von Normalwandler und zu prüfendem Meßwandler liegende induktive Kopplungselemente (Transformatoren, Stromwandler, Gegeninduktivitäten) oder mindestens ein Differential-- transformator oder ein Diflierentialstrom wandler oder feine Differentialgegeninduktivität tsmittelbar mit dem gemeinsamen Diagonalzweig verbunden sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer veränderlichen, um 90 gegen einen gewählten Bezugs strom verschoblenen Kompensationsspannung der Bezugsstrom die Primärwicklung einer Gegeninduktivität durchfiießt, deren Sekundärwicklung durch Widerstände verändferlich unterteilbar ist, und deren Sekundärkreis eine Spannung eingefügt ist, die vom Spannungsabfall an einem Wechselstromwiderstand erzeugt wird, der in den Sekundärkreis eines primär vom Bezugsstrom durchflossenen Stromwandiers eingeschaltet ist.
DEH150142D 1937-01-05 1937-01-05 Verfahren zum Pruefen von Stromwandlern Expired DE706357C (de)

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DE706357C true DE706357C (de) 1941-05-24

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027786B (de) * 1956-06-13 1958-04-10 Hartmann & Braun Ag Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des UEbersetzungs- und Winkelfehlers eines Messwandlers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027786B (de) * 1956-06-13 1958-04-10 Hartmann & Braun Ag Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung des UEbersetzungs- und Winkelfehlers eines Messwandlers

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