AT141748B - Dampfkesseleinmauerung. - Google Patents
Dampfkesseleinmauerung.Info
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Description
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Dampfkesseleinmauerung.
Es ist bekannt, die feuerfeste Auskleidung für Dampfkessel u. dgl. derart auszuführen, dass die innere z. B. in bogenförmigen Feldern ausgeführte Auskleidung unabhängig vom äusseren Mauerwerk ist.
Die Ummauenmgen von Dampfkessel, Öfen u. dgl., die aus Mauerwerk hergestellt werden, reissen bekanntlich leicht und strahlen viel Wärme aus. Das Mauerwerk an sich ist auch stark luftdurchlässig, 'ein Übelstand, dem man dadurch zu begegnen suchte, dass die Fugen mit einem plastischen Material abgedichtet werden. Dieses Hilfsmittel ist jedoch unvollkommen und wirkt nur kurze Zeit. Um das Undichtwerden und Reissen des Mauerwerkes zu verhindern, wurden auch schon Blechverschalungen verwendet, welche jedoch teuer sind und die Wärmeausstrahlung nicht verhindern.
Die vorliegende Erfindung betrifft die äussere Kesselummauerung, die mit der inneren AusI mauerung nicht in Verbindung steht, und besteht darin, dass diese Ummauerung nicht aus gewöhnliehem Mauerwerk, sondern durchweg aus Platten mit Feder und Nut hergestellt ist, wodurch vollständig dichte Aussenwände erhalten werden. Auch zur Ausbildung der einzelnen Feuerzüge und Unterteilungen werden lediglich solche Platten mit Feder und Nut verwendet. Die Platten brauchen nur mit dichtendem aber nicht bindendem Mörtel verlegt zu werden, da deren Stabilität auch ohne Mörtel gewährleistet ist. Der Zwischenraum zwischen der äusseren Plattenwand und dem feuerfesten inneren Mauerwerk wird vollständig mit irgendeinem Isoliermaterial, z. B. Kieselgur, Asche, Schlacke oder Schlackenwolle u. dgl. ausgefüllt, so dass jede Wärmeausstrahlung auf ein Mindestmass herabgesetzt ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Einmauerung eines Cornwall-Kessels. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Aussenansicht und einen Querschnitt des Kessels. Die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Kessel, teilweise in abgedecktem Zustande. Die Fig. 4 stellt einige miteinander durch Feder und Nut verbundene Platten im Schnitte dar. Die Fig. : und 6 zeigen dieAnwendung solcher Platten für die Herstellung von Feuerzügen. Die Fig. 7 stellt einen Längsschnitt durch den rückwärtigen Teil der Kesselanlage dar.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, wird die gesamte Ummauerung einschliesslich deren Decke aus Platten gebildet, die gemäss Fig. 4 miteinander durch Feder und Nut verbunden sind. Infolgedessen ist die Fugenzahl viel geringer als bei Mauerwerk und auch diese Fugen sind eben durch die Anwendung von Feder und Nut vollkommen abgedichtet. Die erforderliche Stabilität und Festigkeit der Einmauerungsplatten 1 kann erforderlichen Falles in an sich bekannter Weise durch Eiseneinlagen gewährleistet werden. Im übrigen sind die Platten so angeordnet, dass sie durch Verankerungseisen 2 gehalten werden, die in bekannter Weise am oberen Teil des Kessels durch Quer-und Längsanker 2 a und 2 b (Fig. 3) zusammengehalten und am Fuss des Kessels in das Fundament eingemauert werden, so dass ein Nachgeben des Verankenmgsgerüstes mit Sicherheit hintangehalten wird.
Der Zwischenraum zwischen der äusseren Ummauerung 1 und der bogenförmig ausgeführten Innenmauerung ist mit Isoliermaterial 3, 7 ausgefüllt (Fig. 2). Da durch diese Isolierung eine wesentliche Wärmeübertragung auf die Plattenumfassung des Kessels nicht stattfindet, wird auch die Verankerung nicht so stark beansprucht wie bei den bekannten Ausführungen von Einniauerungen. Ein weiterer Vorteil ist die Raumersparnis. da bei einer wirksameren Isolierung die Wandstärken schwächer gehalten werden können. Die Zusammenstellung der Einmal'mg ist schnell und einfach fertigzustellen und ebenso schnell ist die Ein-
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maserung wieder zu entfernen, ohne dass das Material unbrauchbar wird, was bei Reparatur und Reinigung des Kessels von grosser Bedeutung ist.
Das hinter der Plattenwand angeordnete Isoliermaterial J kann durch Querplatten , die nach
Wahl und Bedarf beliebig oft eingebaut werden können, in Abschnitte unterteilt werden, damit die I Isoliersäule nicht zu hoch wird, so dass ein Setzen des Isoliermaterials vermieden wird.
Auch die Abgrenzung des Feuerraumes vom Dampfraum in der Kesseleinmauerung wird durch
Platten 5 durchgeführt, da dadurch ein besserer und dichterer Abschluss erzielt wird als durch Mauer- werk, das starr ist und oft zerstört wird. Diese Platten 5 können so gelagert werden. dass sie leicht nach- geben können und trotzdem dicht an dem Kesselmantel anliegen. Diese Einzelheit ist in Fig. 5 dargestellt. Die Platte 5 ist sieher auf der teilweise abgeschrägten Innenmauer 8 gelagert und wird daselbst durch den Bogen 6 gehalten.
Zwischen dem Bogen 6 und der Platte 5 ist eine Asbesteinlage 9 angeordnet, wodurch eine vollkommene und zugleich elastische Abdichtung erzielt wird, da die Platte 5 eine gewisse
Beweglichkeit besitzt. ohne sich vom Kesselmantel entfernen zu können, da das darüber befindliche
Isoliermaterial im Raum 7 (Fig. 2) eine Ablenkung nicht zulässt. Der Bogen 6 wird aus Kieselgurplatten od. dgl., also einem ebenfalls elastischen Material, hergestellt.
Die Decke 10 der Kesseleinmauerung wird aus armierten Platten hergestellt, die entsprechend gelagert sind, so dass sie begangen werden können, ohne dass ein Einsinken der Decke erfolgt, was bei andern üblichen Ausführungen von Kesseleinmauenmgen häufig vorkommt.
Die Rauchgastrennwände 11, die z. B. den zweiten und dritten Zug trennen (Fig. 6), werden ebenfalls aus Platten hergestellt. Die Platten sind in ihrer Höhe aus einem Stück hergestellt und liegen einerseits in einer am Fundament 12 vorgesehenen Aussparung, anderseits stossen sie direkt an den
EMI2.1
Durch die vorliegende Erfindung wird eine dauernd dichte und gut isolierte Einmauerung erzielt.
Claims (1)
- Die Einmauerung ist unzerreissbar, was durch das ganz unabhängig von den Umfassungswänden ausgeführte Heizraummauerwerk 8 erreicht wird ; die Decke der Einmauerung ist stabil, einbruchsicher, dicht und wänneundurehlässig. Die Feuertrennwände sind gleichfalls dicht, stabil und ebenso wie auch die ganze Einmauerung selbst leicht und schnell demontierbar. Die Einmauerung nimmt bei möglichst geringer Wärmeausstrahlung den geringsten Raum in Anspruch, was durch den Fortfall des schweren Umfassungsmauerwerkes erreicht wird, da eine gut isolierte Wand schwächer ausgeführt werden kann als eine massive. Schliesslich können der Erfindung gemäss ausgebildete Einmauerungen schnell und EMI2.2 PATENT-ANSPRÜCHE : 1.Dampfkesseleinmauerung, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwände und die Decke der Einmauerung statt aus Mauerwerk aus leicht aufbaubaren, durch Nut und Feder miteinander verbundenen Platten bestehen, während die Feuermauern aus Bogenfeldern bestehend und von der Aussenummantelung durch Isoliermaterial getrennt ausgeführt sind.2. Dampfkesseleinmauerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Um- fassungswände von dem von den Heizgasen bestrichenen Mauerwerk ganz unabhängig sind. so dass die Aussenwände ohne wesentliche Druck-und Zuginanspruchnahme rissfrei und dicht bleiben.3. Dampfkesseleinmauerung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasser-und Dampfraum beim dritten Zug durch Platten abgegrenzt ist, die sieh wohl etwas verschieben, aber nicht durch kleine Gasexplosionen abheben lassen, da sie durch einen Steinring und durch die Belastung mit Isoliermaterial gehalten werden.' 4. Dampfkesseleinmauerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierräume durch Platten (4) unterteilt sind, damit die Isoliersäule nicht zu hoch wird.5. Dampfkesseleinmauenmg nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuerzüge (11 und III) durch Platten (11) abgegrenzt sind, welche umlegbar sind, so dass beide Feuerzüge beim Putzen vereinigt werden können und welche die Heizfläche vergrössern, da die Platten schmal sind und sich ganz an den Kessel anschmiegen, ohne wie Mauerwerk Korrosionen zu erzeugen.
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