AT141669B - Vergaser mit im Schwimmergehaüse angeordneter Heizvorrichtung für den Brennstoff. - Google Patents

Vergaser mit im Schwimmergehaüse angeordneter Heizvorrichtung für den Brennstoff.

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AT141669B
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carburetor
float housing
fuel
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heating device
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Josef Jolles
Karl Modl
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Josef Jolles
Karl Modl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vergaser mit im Sehwimmergehäuse   angeordneter Heizvorriehtung t'iir den Brennstoff.   



   Die Erfindung betrifft einen Vergaser mit im   Schwimmergehäuse   angeordneter Heizvorrichtung für den Brennstoff und besteht darin. dass der   Heizkörper im höhten Führungsstift   für den Schwimmer- körper untergebracht ist. 



   Es ist bekannt, bei Vergasern für Brennkraftmaschinen den im Schwimmergehäuse   befindlichen  
Brennstoff zu erwärmen, um seine Vergasung beim Austritt aus der Vergasersdüse zu erleichtern und um die durch Temperaturunterschiede z. B. im Winter und Sommer bewirkten Unterschiede im Flüssigkeitsgrad zu verringern, damit bei   gleichem Saugzug möglichst gleich   grosse Brennstoffmengen vergast werden. Man hat zu diesem Zweck elektrische Heizspiralen z. B. am Boden des   Sehwimmergehäuses   oder frei im Brennstoff angeordnet.

   Mit   diesen Ausführungsweisen   ist jedoeh einerseits die Gefahr einer Entzündung des Brennstoffs verbunden, falls eine Überhitzung der Heizspirale bei gleichzeitigem Luftzutritt stattfindet, anderseits ist aber auch eine Auswechslung des Heizkörpers im Falle einer   Beschädigung   durch seine Anordnung im Innern des Gehäuses erschwert. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass der Heizkörper in dem hohl ausgebildeten, zur senkrechten Führung des   Schwimmergehäuses dienenden   Stift untergebracht ist. Dieser Stift wird durch eine im Boden des Gehäuses angebrachte, mit Gewinde versehene Öffnung eingeführt und mit seinem Gewindeteil im Boden verschraubt. Im Falle einer Beschädigung kann somit entweder der Führungsstift mit dem Heizkörper oder auch dieser letztere allein in einfachster Weise entfernt bzw. ausgewechselt werden. Der Heizkörper ist bei dieser Anordnung vollkommen vom Brennstoff getrennt, so dass jede Entzündungsgefahr ausgeschlossen ist. 



   Zwecks Erzielung einer möglichst guten und raschen Überleitung der Wärme zum Brennstoff wird der rohrförmige Führungsstift auf seiner   Oberfläche   mit z. B. sternförmig angeordneten Längsrippen versehen, deren äussere   Stirnfläche   dem Sehwimmerkörper als Führung dient. 



   In seiner Funktion wird der Heizkörper zweckmässig in Abhängigkeit vom Accelerator des Motors gebracht, indem der ausser dem Heizkörper eine   Akkumulatorenbatterie   enthaltende Stromkreis beim Niederdrücken des Acceleratorpedals geschlossen und bei Freigabe dieses Pedals geöffnet wird. Gleichzeitig kann auch ein zum Pedalkontakt parallel geschalteter Schalter angeordnet sein, mittels dessen der Heizstromkreis z. B. bereits kurz vor der Abfahrt geschlossen werden kann, so dass der Brennstoff bei der Abfahrt bereits erwärmt ist.

   Um eine Überhitzung des Brennstoffs im Schwimmergehäuse bei nur teilweise niedergedrücktem Aceeleratorpedal zu vermeiden, kann man in den Heizstromkreis einen vom Pedal betätigten Regelwiderstand einschalten, so dass dieser bei Zwischenstellungen des Pedals nur teilweise abgeschaltet ist und der Heizwiderstand von einem entsprechend geringeren Strom durchflossen wird. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



  In Fig. 1 ist das   Schwimmergehäuse   des Vergasers in einem Vertikalschnitt und in Fig. 2 teilweise in   ? inem Schnitt nach   Linie   in-il   der Fig. 1 dargestellt. Fig. 3 zeigt das   Sehaltungsschema   des Heiz- ; tromkreises für den Fall, dass ein Regelwiderstand für den Heizstrom vorgesehen ist. 



   Der im Schwimmergehäuse 1 des Vergasers 2 angeordnete Schwimmer 3 wird durch den mit Rippen 4 versehenen, als Hohlkörper ausgeführten Führungsstift 5 bei Auf-und Abwärtsbewegung in   ienkrechter Richtung geführt.   Innerhalb des   Führungskörpers 5   ist der elektrische Heizkörper 6   angeordnet.   dessen Heizspirale in den die Batterie 7 und den Kontakt 8 des   Acceleratorpedals   9 enthaltenden Stromkreis eingeschaltet ist. Mittels des Schalters 10 kann der Heizstromkreis unabhängig 

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 vom Bewegungszustand des Kraftwagens geschlossen und   die Brennstoffflüssigkeit im Schwimmer-   gehäuse erwärmt werden.

   Wird der Kontakt 9 durch einen vom Acceleratorpedal betätigten Regelwiederstand 11 ersetzt, so nimmt der Heizstrom nur in dem Masse zu, als das Pedal niedergedrückt wird und erreicht erst bei tiefster Stellung des Pedals seine volle Stärke. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vergaser mit im   Schwimmergehäuse   angeordneter Heizvorriehtung für den Brennstoff, dadurch 
 EMI2.1 
 untergebracht ist.

Claims (1)

  1. 2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Führungsstiftes (5) rippenförmig ausgebildet, insbesondere mit Längsrippen versehen ist.
    3. Vergaser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als elektrische Heiz- spirale ausgebildete Heizkörper (6) durch Leitungen über die Stromquelle mit einer am Acceleratorpedal angebrachten Kontaktvorrichtung (8) verbunden ist, durch die der Stromkreis bei der Fahrt zwangläufig geschlossen und bei Stillstand unterbrochen wird.
    4. Vergaser nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (6) über EMI2.2 des Acceleratorpedals allmählich abgeschaltet und bei dessen Freigabe eingeschaltet wird.
    5. Vergaser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsstift (5) im Boden des Schwimmergehäuses (1) mittels Gewinde verschraubt ist. EMI2.3
AT141669D 1934-03-22 1934-03-22 Vergaser mit im Schwimmergehaüse angeordneter Heizvorrichtung für den Brennstoff. AT141669B (de)

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