AT141335B - Rollstempel. - Google Patents

Rollstempel.

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AT141335B
AT141335B AT141335DA AT141335B AT 141335 B AT141335 B AT 141335B AT 141335D A AT141335D A AT 141335DA AT 141335 B AT141335 B AT 141335B
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Austria
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roller
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stamp roller
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Josef Schatz
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Josef Schatz
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  Rollstempel. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollstempel zur   Abstempelung   aller   Abschmtte,   Rubriken od. dgl. von gebräuchlichen Drucksorten, insbesondere von Erlagscheinen in einem Arbeitsgang, wobei die Stempelwalze nach Beendigung des Stempelvorganges durch Abhebung von der Unterlagsfläche selbsttätig in eine bestimmte Anfangsstellung   rückverstellt   wird, und besteht darin, dass ein Kurbelarm, den die Stempelwalze in an sieh bekannter Weise trägt, durch eine einerseits an der Kurbelstange und anderseits am   Kurbelstangenlager sich abstützende Druckfeder nach   Beendigung des \rbeitsganges in die äussere Totlage riiekverstellt wird. 



   Bisher ist es bei Rollstempeln bekannt, die selbsttätige Rüekverstellung der Stempelwalze nach Beendigung des Walzvorganges durch Zugfedern zu erreichen. Hiebei zeigte sieh aber jedoch der Nachteil, dass nach längerer Betriebsdauer die Spannung der Zugfeder   zurückging,   wodurch die dadurch 
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 nicht mehr gewährleisten konnte. Anderseits durfte aber auch die Spannung der Zugfeder nicht zu stark gewählt werden, weil dadurch oft ein Schleifen der Stempelwalze während des Arbeitsganges eintreten musste und ebenfalls zu dem vorerwähnten Nachteil führte.

   Diese Nachteile werden durch die erfindungsgemässe Verwendung einer Druckfeder, die durch die Abstützung einerseits an der Kurbelstangenführung und anderseits an der Kurbelstange selbst die Rückverstellung des Stempelwalzenkurbelarmes in seine äussere Totlage bewirkt, restlos vermieden, indem erfahrungsgemäss eine Druckfeder ihre Spannung dauernd konstant hält. Durch die richtig gewählte Federspannung kann weder die 
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 Arbeitsganges eintreten. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen die   Fig. i   eine Seiten-und die Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung. 



   In einem'Gehäuse 1, das einen Handgriff 2 trägt, ist eine Stempelwalze 3 mit einem Stempelkopf 3 a, in dessen Mittelteil eine Öffnung für den Durchtritt von verstellbaren Ziffernrädern vorgesehen ist, gelagert. Die Stempelwalzenachse a trägt ausserhalb des Gehäuses   1   einen Kurbclarm 4 mit einer Kurbelstange 5, die in einer Führung   6 am Gehäuse längs verschiebbar   gelagert ist. Eine einerseits an der Führung 6 und anderseits an einem Bund 5 a der Stange 5 sich   abstützende Druckfcder 7   bewirkt bei jeder beliebigen Verdrehung der   Stempelwalze : 3 eine   selbsttätige Rückverstellung derselben in die äussere Kurbeltotlage. Gegen die   Stempelwalze wird   eine in einem unter dem Druck einer Feder 9 
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 walze 10 gegen den Stempelkopf 3 a gepresst wird. 



   Das Gehäuse 1 besitzt zwei Befestigungsorgane 11 und 12, durch die ein Handgriff 2 in waagrechte oder lotrechte Stellung angebracht werden kann. Der Handgriff besitzt ferner eine Bohrung 13, in der ein Stellstift 14 für die Verstellung der Ziffernräder aufbewahrt wird. 



   Die Stempelwalze. 3 ist mit einem ausserhalb des Gehäuses 1 liegenden   Handrädchen   15 verbunden, durch das eine Verstellung der Stempelwalze von Hand aus für die Einstellung der Ziffernräder ermög- 

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 licht wird. Neben dem Handrädchen kann aussen am Gehäuse noch eine   Führungsscheibe   16 mit der   Stempelwalzenachse   a verbunden sein. 



   Die Arbeitsweise mit der Vorrichtung gemäss der Erfindung geht auf folgende Weise vor sich :
Die Vorrichtung wird am linken Ende des Erlagscheines angesetzt und unter Druck gegen das rechte Ende gezogen. Durch den Pressdruck beim Ziehen auf dem auf einer glatten Unterlage liegenden 
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 alle Abschnitte des Erlagscheines gestempelt sind, abgehoben, so bewirkt die Feder 7 einen Rückverstellung der Walze 3 in ihre Anfangslage (äussere Kurbeltotlage). Die Farbwalze drückt ständig gegen die Stempelwalze und wird bei jeder Drehung der letzteren durch Reibung mitgenommen.

   Durch den Umstand, dass bei Beginn der Abwälzung der Stempelwalze der Stempelkopf erst nach einem bestimmten   zurückgelegten   Weg abgedrückt wird, wird bewirkt, dass, obwohl der erste   Abschnitt   des Erlagscheines im Verhältnis zu den anderen breiter gehalten ist, in jedem Abschnittsmittel ein Stempelabdruck erzeugt wird. Dies trifft auch zu, wenn die Vorrichtung etwas mehr oder weniger innerhalb oder ausserhalb des linken   Erlagscheinendes   angesetzt wird. Durch Verdrehung der   Stempelwalze   von Hand aus, können in bekannter Weise mittels des SteUstiftes 14 die Ziffernräder für die Stempel verstellt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Rollstempel zur Abstempelung aller Abschnitte, Rubriken od. dgl. von gebräuchlichen Drucksorten, insbesondere von Erlagscheinen, in einem Arbeitsgang mit einer Stempelwalze, die nach Beendigung des Stempelvorganges durch Abhebung von der Unterlagsfläche selbsttätig in eine bestimmte Anfangsstellung rückverstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kurbelarm (4), den die Stempelwalze (3) in an sich bekannter Weise trägt, durch eine einerseits an der Ku : beistange und anderseits an der Kurbelstangenführung (6) sich abstützende Druckfeder (7) nach Beendigung des Arbeitsganges in die äussere Totlage rückverstellt wird. EMI2.2
AT141335D 1934-03-17 1934-03-17 Rollstempel. AT141335B (de)

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AT141335B true AT141335B (de) 1935-04-10

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