<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Es sind Spiele, z. B. Fussballspiele bereits bekannt, bei welchen Kugeln od. dgl. durch Einwirkung von Mitnehmern, die an der Unterseite der Spielbahn frei bewegt werden, in beliebiger Richtung auf der Spielbahn verschoben werden. Die Mitnehmer sind mit verdickten Stossenden versehen, die beim Verschieben der Mitnehmer auf der Oberseite der Spielbahn an beliebigen Stellen Wölbungen erzeugen. welche die Rollbewegung der auf der Spielbahn liegenden Kugeln bewirken.
Eine Verschiebung von Spielfiguren in jeder beliebigen Richtung nach Willkür des Spielers in der Weise, dass der Eindruck eines Fussballkampfes hervorgerufen werden kann, dass also Spielfiguren einen Ball vor sieh herzutreiben oder ihm naehzulaufen scheinen, kann mit dem bekannten Spiel nicht erzielt werden.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch ermöglicht, dass die einzelnen oder mehrere miteinander vereinigte Spielfiguren mit je einem Belastungskörper (z. B. einer Metallkugel 8) unmittelbar oder mittelbar verbunden sind, der sich in die Spielbahn eindrückt und auf der Unterseite eine Ausbauchung erzeugt, an welcher der Mitnehmer angreift und bei seiner Bewegung den Belastungskörper mit der Spielfigur oder den Figuren auf der Spielbahn verschiebt.
Die Spielfigur oder deren Träger, vorzugsweise ein Tragring, der den Belastungskörper umschliesst. weist im Rücken der Figur eine die Spielbahn berührende Stelle mit grösserer Reibung auf, so dass sich. die Figur bei ihrer Bewegung immer so einstellt, dass die Stelle grösserer Reibung in der Bewegungsrichtung liegt, somit die Spielfigur sich immer in der Vorschubrichtung zu bewegen scheint.
Die Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein erfindungsgemäss ausgebildetes Fussballspiel. Fig.] ist eine Draufsicht des Spieles mit nur zwei Spielfiguren. Fig. 2
EMI1.2
allein in verschiedenen Stellungen. (In allen Darstellungen sind die Spielfiguren im Verhältnis zu den übrigen Teilen des Spieles der Deutlichkeit halber grösser gezeichnet.)
Die an einem Rahmen j ! befestigte Spielbahn 2 ist nachgiebig und elastisch und besteht zweck-
EMI1.3
Fussball 4 und die gewünschte Anzahl Spielfiguren 5 vorhauden (Fig. 1). Bei der veranschaulichten Ausführung ist jede Spielfigur (einen Fussballspieler darstellend) auf einem Tragring 7 befestigt. Innerhalb des Tragringes liegt auf der Spielbahn ein Belastungskörper, z.
B. eine Bleikugel 8. Die Kugel ist kleiner als der Tragring, drückt sich infolge ihres Gewichtes in die biegsame Spielbahn 2 ein und erzeugt innerhalb
EMI1.4
glättet, sobald sich die Kugel weiterbewegt. Für jede Spielfigur. 5 ist ein an der Unterseite der Spielbahn 2 frei beweglicher Mitnehmer-M vorhanden, der möglichst wenig sichtbar ist (Fig. 1). Der Mitnehmer besteht z.
B. aus einer mit einem Handgriff 11 versehenen Stange 12 (Fig. 3), die in eine Gabel oder einen Ring li endiat, mit dem die Ausbauchung 9 an der Unterseite der Spielbahn 2 umfasst wird
EMI1.5
die Ausbauchung 9 der Spielbahn. ? und die Belastungskugel 8 umfassende Mitnehmer bei seiner Bewegung die Belastungskugel und die Spielfigur-5 mit. die derart in beliebiger Weise in jeder Richtung nach
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
des Reibungsbelages M auf der Spielbahn bei seiner Bewegung immer so verdreht, dass die mit dem Reibungsbelag 14 versehene Stelle in der Bewegungsrichtung liegt (Fig. 5). Dadurch befindet sich die Vorderseite der Spielfigur immer in der Bewegungsrichtung und es wird z. B. beim Fussballspiel der Eindruck erreicht, dass die Spielfigur z.
B. dem Fussball nachläuft oder ihn vor sich hertreibt.
EMI2.2
Form erhalten und die Ausführung der Spielfiguren beliebig sein, so dass die Erfindung auch z. B. für ein Wettrennspiel verwendbar ist. Die Spielfiguren können in diesem Falle auch Kraftwagen. Läufer. Radfahrer, Tiere u. dgl. darstellen. Die Spielfiguren können auch als Doppelfiguren od. dgl. ausgebildet
EMI2.3
dargestellt).
Es wäre auch möglich, die Spielfiguren, Figurenteile oder auch die die Bewegung der Mitnehmer auf die Spielfiguren übertragenden Zwischenmittel, z. B. die Belastungskugeln aus magnetischein Material.
EMI2.4
die Spielbahn hindurch auf die Figuren oder die Zwischenmittel genügend stark ist, kann die Bewegung der Spielfiguren auch in diesem Falle durch die Bewegung der Mitnehmer an der Unterseite der Spielbahn
EMI2.5
auf die Figuren als Magnete ausgebildet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spiel mit auf einer nachgiebigen und elastisehen Spielbahn bewegten Spielfiguren, insbesondere Fussballspiel, bei dem die Figuren durch Einwirkung von Mitnehmern, die an der Unterseite der Spielbahn frei bewegt werden können, auf der Spielbahn verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen oder mehrere miteinander vereinigte Spielfip ; uren (5) mit je einem Belastungskörper (z. B. einer Metallkugel) (8) unmittelbar oder mittelbar verbunden sind, der sich in die Spielbahn (2) eindrückt und auf der Unterseite eine Ausbauchung (9) erzeugt, an welcher der Mitnehmer (10) angreift und bei seiner Bewegung den Belastungskörper mit der Spielfigur oder den Figuren auf der. Spielbahn verschiebt,