AT140529B - Stütze und Führung für Schubladen od. dgl. - Google Patents

Stütze und Führung für Schubladen od. dgl.

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AT140529B
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Brueder Wuester
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es sind Führungen für Schubladen bekannt, bei welchen an der Schublade und an den sie tragenden Laufleisten mit Rollen versehene Führungsschienen befestigt sind. 



   Bei den bekannten Vorrichtungen dieser  rt bestehen zwar auch Schiene und Gegenschiene aus gleichen Profilen, doch sind die Enden zur Lagerung der vorderen Rollen anders als jene der hinteren Rollen ausgebildet. Überdies sind die Rollenachsen nur einseitig gelagert, was bei schweren Schubladen nicht genügt, bei zweiseitiger Lagerung aber bei den bisher verwendeten Profilen zu umständlich ist. 



  Die unsymmetrische Ausbildung der vorderen und hinteren Enden der Schienen und Gegenschiene, die   Unmöglichkeit,   diese Profile rechts oder links für die Schublade oder auch für den sie tragenden Möbelteil zu verwenden, die umständliche Rollenlagerung und dadurch bedingte schwierige Anpassungs-   möglichkeit   der Schienen an verschieden tiefe und abweichend eingebaute Schubladen, sind Nachteile, die verhinderten, dass die metallenen Führungen auch bei Schubladen aus Holz allgemein verwendet werden. 



   Gemäss der Erfindung wird eine wesentliche Verbilligung dadurch erzielt, dass die Enden der auf die ganze Länge das gleiche   T-oder J-förmige   Profil aufweisenden Schienen und Gegenschiene vollkommen symmetrisch ausgebildet und mit je einem eine Rolle tragenden Lagerbügel besetzt sind, wobei Rolle und Lagerbügel untereinander gleich sind. 



   Hiedurch wird erst eine für die Schublade und das   Schubladengehäuse   rechts und links verwendbare Einheitsschiene geschaffen. Zur besseren Lagerung der Rollen weisen die   T-oder I-förmigen Führungs-   schienen einen doppelwandigen Steg oder doppelwandige Flanschen auf, in deren Hohlraum U-förmige Bügel eingeschoben und   eingeschweisst   sind, in denen die Rollenachse befestigt ist. 



   Zur Versteifung des längeren Schenkels dieser Bügel kann vom einen Flansch der Schiene ein mit dem Bügel gleich breiter Teil quer zur Schienenlängsachse bis zum Steg abgetrennt und an den Schenkel des Bügels angelegt werden. 



   Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen der Stütze und Führung für auf einer Bodenleiste laufende und für eine seitlich aufgehängte Schublade. 



   Fig. 1 und 3 sind Querschnitte, Fig. 2 und 4   Längsansichten   beider Ausführungsformen. In Fig. 1 und 2 ist 1 die Laufleiste, 2 der   Seitenteil,. 3 die Vorder-und   die Rückwand der Schublade. Auf der Laufleiste 1 und auf der Unterkante des   Schubladenseitenteiles   2 sind mit Schrauben   1. 3   T-förmige Schienen 7 mit doppelwandigem Steg 8 derart befestigt, dass die Stege 8 sich parallel zueinander übergreifen und so gegenseitig führen. 



   An dem an die   Schubladenvorderwand. 3   anstossenden vorderen Ende der unteren Schiene und am rückwärtigen Ende der oberen Schiene sind im doppelwandigen Steg 8 Bügel 10 eingesetzt und durch   Punktschweissung   befestigt. In den Bügeln 10 sind die Rollen 11 mit den Achsen 12 zweiseitig gelagert. 



  Auf der Rolle der unteren Schiene läuft die Stegkante der oberen Schiene und umgekehrt. 



   Zur Versteifung des in den Steg 8 eingesetzten längeren Schenkels des Bügels 10 ist auf die Breite desselben ein Teil 9 des Flansches der Schiene 7 an den Bügel 10 angelegt. 



   Fig. 3 und 4 zeigt die Aufhängung einer   Tischlade   unter Verwendung   j-förmiger Schienen   mit   parallelwandigen Hohlflanschen j,   die zur einen Hälfte bis an den Steg heran-bei der oberen Schiene im Seitenteil 6 der Schublade, bei der unteren Schiene im die Schublade tragenden Möbelteil   J-ein-   gelassen und mit Schrauben   2J befestigt   sind. 

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   Von den freiliegenden   Flansehenhälften   übergreifen sich der untere der oberen   Schiene und   der obere der unteren Schiene derart, dass die einander zugekehrten   Flansrhr nder   an den Stegen der beiden Schienen wechselseitig gleiten. Hiebei hängt der freie obere Flanschteil der auf dem   Schubladenseiten-   teil 6 befestigten Schiene mit seiner am hinteren Ende der Schiene gelagerten Rolle 11 auf der oberen freien   Flanschenhälfte   der an den die Schublade tragenden Möbelteil 5 angesehraubten tieferen Schiene. 



   Die an dieser vorne gelagerte Rolle stützt wieder die untere freie   Flanschhälfte   der Schubladenschiene ab. Die Achsen 12 der Rollen 11 sind im Steg nur in je einen durch Schlitze in den   Flanschrändern   in den Hohlraum dieser eingeschobenen Bügel 15 gelagert. 



   Die gemäss der Erfindung ausgebildete Stütze und Führung zeichnet sieh demnach durch grosse Einfachheit in Herstellung, Abpassung und Einbau aus. Sie ist daher auch billig herstellbar und in allen Fällen anwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stütze und Führung für Schubladen od. dgl. mit an der Schublade und an den sie tragenden Laufleisten befestigten, mit Rollen versehenen Führungsschienen, die aufeinander laufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der auf die ganze Länge das gleiche   T-oder J-förmige   Profil aufweisenden Schienen und Gegenschiene vollkommen symmetrisch ausgebildet und mit je einem eine Rolle tragenden Lagerbügel besetzt sind, wobei Rolle und Lagerbügel untereinander gleich sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die T-oder 1-Schienen doppelwandige Stege (8) oder Hohlflanschen (14) aufweisen, in die zur zweiseitigen Lagerung (12) der Rolle (11) Bügel (10, 15) eingeschoben sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Versteifung des längeren Schenkels des Bügels (10) von einem Flansch der Schiene (7) ein der Breite des Bügels entsprechender Teil (9) quer zur Schienenlängsachse abgetrennt und an den Schenkel des Bügels (10) angelegt ist. EMI2.1
AT140529D 1933-06-21 1933-06-21 Stütze und Führung für Schubladen od. dgl. AT140529B (de)

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