AT140213B - Verfahren zur Erzeugung einer leicht wieder entfernbaren Schutzschicht auf Materialien. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung einer leicht wieder entfernbaren Schutzschicht auf Materialien.

Info

Publication number
AT140213B
AT140213B AT140213DA AT140213B AT 140213 B AT140213 B AT 140213B AT 140213D A AT140213D A AT 140213DA AT 140213 B AT140213 B AT 140213B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
atomized
latex
producing
materials
protective layer
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bally Schuhfab Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bally Schuhfab Ag filed Critical Bally Schuhfab Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT140213B publication Critical patent/AT140213B/de

Links

Landscapes

  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erzeugung einer leicht wieder entfernbaren Schutzschicht auf Materialien. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 (z. B. Ameisensäure oder Essigsäure). Konzentration und pro Zeiteinheit zugeführte Menge   der Koagulier-   lösung richten sich nach der Konzentration und der pro Zeiteinheit zerstäubten Menge der Latexmisehung sowie der Natur der zu schützenden Oberfläche. Man kann z. B. Essigsäure von einer Konzentration von 1% bis   20%   verwenden. Vorteilhafterweise wird für die oben beschriebene Latexmischung eine solche von 2% verwendet. 



   In all den   Fällen, wo   das Koaguliermittel sauren Charakter besitzt, wird dasselbe durch das im Latex enthaltene Alkali grösstenteils neutralisiert. Eine Schädigung empfindlicher Stoffe oder deren Farben fällt somit hinweg. 



   Dass ausserdem in einem einzigen Arbeitsgang gearbeitet werden kann, bedeutet eine wesentliche Vereinfachung. 



   Es hat sich gezeigt, dass die nebelfeinen koagulierten   Kautschuktröpfchen   ganz ausgezeichnet aneinanderhaften, so dass die Bildung einer homogenen Kautschukhaut gewährleistet ist. Anderseits haftet diese Haut naturgemäss   in'dem gewünschten Masse,   dass sie nach Beendigung der Fabrikation leicht abgezogen werden kann. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren kann auf die verschiedenste Weise durchgeführt werden. 



   So können z. B. Latex-und Koaguliermittel, von dem in diesem Falle eine wässrige Lösung, z. B. verdünnte Essigsäure oder Ameisensäure, verwendet werden kann, in zwei getrennten Düsen vernebelt und anschliessend innig miteinander vermischt werden. Oder aber man zerstäubt den Latex und führt das Koaguliermittel in den Strom des zerstäubten Latex ein, wodurch dasselbe ebenfalls fein verteilt wird und die Koagulierung der einzelnen Tröpfchen bewirkt. 



   Es ist aueh möglich, die Lösung des Koagulierungsmittels zu zerstäuben und dem Strom desselben Latex zuzuführen, wodurch derselbe ebenfalls fein verteilt und gleichzeitig koaguliert wird. 



   Die gas-oder dampfförmigen Koaguliermittel können sowohl dem zerstäubten Latex oder aber dem die Zerstäubung bewirkenden Pressgas zugesetzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzeugung einer leicht wieder entfernbaren Schutzschicht auf Materialien, die vor der Beschädigung und Verschmutzung   geschützt   werden sollen, durch Überziehen derselben mit einer   Kautsehukhaut,   dadurch gekennzeichnet, dass man fein verteilten Kautschuk aufspritzt, der erhalten wurde durch Koagulierung von zerstäubtem Latex vor dem Auftreffen auf die zu überziehende   Fläche.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Kautschuk aufspritzt, der erhalten wurde durch Zufügen eines koagulierenden Mittels zu zerstäubtem Latex.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das koagulierend Mittel als auch der Latex in zerstäubter Form gemischt werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Strahl des zerstäubten Latex die Lösung eines Koaguliermittels zuführt, die dadurch gleichfalls mitzerstäubt wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lösung des koagulierenden Mittels zerstäubt wird, worauf man dem Strahl des zerstäubten Koaguliermittels den Latex in flüssiger Form zuführt und mit zerstäubt.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das koagulierende Mittel einem die Zerstäubung des Latex bewirkenden Gasstrom zufügt.
AT140213D 1933-09-11 1933-11-09 Verfahren zur Erzeugung einer leicht wieder entfernbaren Schutzschicht auf Materialien. AT140213B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH140213X 1933-09-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT140213B true AT140213B (de) 1935-01-10

Family

ID=4397274

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT140213D AT140213B (de) 1933-09-11 1933-11-09 Verfahren zur Erzeugung einer leicht wieder entfernbaren Schutzschicht auf Materialien.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT140213B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2505191A1 (de) Verfahren zur herstellung einer feinteiligen kieselsaeure durch spruehtrocknung
AT140213B (de) Verfahren zur Erzeugung einer leicht wieder entfernbaren Schutzschicht auf Materialien.
CH171096A (de) Verfahren zur Erzeugung einer leicht wieder entfernbaren Schutzschicht auf Materialien, die vor Beschädigung und Verschmutzung geschützt werden sollen.
DE634578C (de) Herstellung leicht abziehbarer Schutzhaeutchen
DE900256C (de) Verfahren zur Gewinnung von Bleiweiss
DE594195C (de) Vorrichtung zur Feinstbelueftung von Gaerbottichen
DE397222C (de) Verfahren zur Herstellung hochprozentiger, wasserfreier und haltbarer, nicht auswitternder, gepulverter oder geformter Seifen
DE402174C (de) Verfahren zur Herstellung eines Putzmittels
AT166473B (de) Verfahren zur Herstellung von pulverförmigem, nicht zusammenballendem Wachs
DE919982C (de) Verfahren zur Papierleimung
DE732785C (de) Verfahren zur Herstellung eines Reinigungsmittels
DE455899C (de) Verfahren zur Herstellung plastischer Massen aus wasserloeslichem Trockenblut
DE911353C (de) Verfahren zur Herstellung eines Absorptionsmittels
DE855293C (de) Verfahren zur Herstellung einer Wachspolitur in fluessigem oder halb-festem Zustandeaus Hartwachsen mit relativ hohem Schmelzpunkt
AT147357B (de) Verfahren zur Herstellung von Schwammkautschuk aus wässerigen Kautschukdispersionen.
DE598764C (de) Verfahren zur Herstellung eines Pflegemittels fuer Gummigegenstaende
DE388039C (de) Mundspuelvorrichtung
DE421987C (de) Herstellung eines Magnesiazements
DE600365C (de) Verfahren zur Herstellung eines wirksamen Praeparates aus Dioxyphenylisatin bzw. dessen Substitutionsprodukten und Derivaten
DE715703C (de) Verfahren zur Herstellung von UEberzugsmitteln
DE389512C (de) Verfahren zur Herstellung eines nicht staeubenden und nicht aetzenden Duengemittels
DE867142C (de) Verfahren zur Erzeugung eines Gemisches von Wasserdampf und der aus einem fluessigen Behandlungsgut gewonnenen Komponente, insbesondere zum Inhalieren
DE715506C (de) Verfahren zum Herstellen von Giessformen
DE613013C (de) Verfahren, um Gegenstaende aus wesserigen Kautschukdispersionen an ihren Oberflaechen mit Runzel-, Wellungs- oder Koernungseffekten zu versehen
DE617734C (de) Verfahren zur Herstellung von aus Kautschuk und kautschukaehnlichen Stoffen bestehenden Gegenstaenden und UEberzuegen mit genarbten Oberflaechen