AT139563B - Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme von Farbenphotographien mit Hilfe von mit zylindrischen Linsenrastern versehenen Filmen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme von Farbenphotographien mit Hilfe von mit zylindrischen Linsenrastern versehenen Filmen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme von Farbenphotographien mit Hilfe von mit zylindrischen Linsenrastern versehenen Filmen. Bei der Aufnahme von Farbenphotographiell auf Linsenrasterfilmen oder andern lichtempfind- lichen Schichten mit linsengerastertem Träger ist bisher die benutzbare Öffnung des Objektivs durch die maximale Winkelöffnung der auf die Aufnahmeschicht fallenden Lichtbündel begrenzt, die ihrerseits dadurch bedingt ist, dass die Elementarbilder, welche auf der lichtempfindlichen Schicht hinter zwei benachbarten Linsenrasterelementen entstehen, sieh nicht überlagern dürfen. Infolge dieser Notwendig- keit hat dieses Verfahren der Mehrfarbenphotographie sich noch nicht die bezüglich der relativen Öffnung d. h. der Lichtstärke der photographischen Objektive erzielten Fortschritte zu Nutze machen können. Diesem tbelstand will nun die Erfindung weitgehend abhelfen, indem sie die Ausnutzung aller bisherigen und künftigen Fortschritte hinsichtlich der Lichtstärke der Objektive für die Farbenphotographie auf Linsenrasterfilmen ermöglicht. Das Verfahren nach der Erfindung beruht dabei auf folgender Feststellung : Die einzelnen Elemente der auf dem Träger der lichtempfindlichen Schicht angebrachten Rasterung haben bei der bisher für Mehrfarbenphotographie üblichen Ausführung im allgemeinen zylin- drische Form. Daraus folgt, dass es nur in der zur Rasterung senkrechten Richtung notwendig ist, dass sich die kleinen farbigen Teilbilder, welche hinter zwei benachbarten Linsenrasterelementen entstehen, nicht überlagern. In der Richtung der Rasterung dagegen braucht das durch jedes Linsenrasterelement gebildete Teilbild in keiner Weise begrenzt werden und es kann daher durch beliebig weit in dieser Rich- tung offene einfallende Lichtbündel hervorgebracht sein. Wenn man demnach zur Erzielung einer Farbenphotographie auf Linsenrasterfilmen eine Objektiv- linse von sehr grosser relativer Öffnung benutzt, so ist es lediglich in der zur Rasterung senkrechten Richtung notwendig, die Winkelöffnung des auf die lichtempfindliche Schicht fallenden Lichtbündels zu beschränken, während in der Richtung der Rasterung der Öffnungswinkel dieser Lichtbündel, wie gross er auch ist, in seiner ganzen Weite ausgenutzt werden kann. Man gibt daher erfindungsgemäss den vom Objektiv auf die lichtempfindliche Schicht geworfenen Lichtbündeln eine solche Form, dass ihr senkrechter Quer- schnitt eine in der Richtung der Rasterung längliche Gestalt erhält und in der dazu senkrechten Richtung in der Breite auf den erwähnten Höchstwert beschränkt ist. Zur Ausführung dieses Verfahrens können verschiedene Mittel verwendet werden, welche die Er- zielung eines länglichen Lichtbüschelquerschnittes ermöglichen. Insbesondere kann man nach der Er- findung hiefür die eine oder die andere der folgenden beiden Anordnungen benutzen. 1. Man sieht für die Bildaufnahme zur Beeinflussung der Lichtbündel ein Objektiv mit einer Nutz- fläche vor, die grösser als die mit der klaren Trennung der Teilbilder hinter zwei benachbarten Linsen- rasterelementen noch vereinbare maximale kreisförmige Öffnung ist. Bei einem solchen Objektiv kann man zum Zwecke der Verringerung der Breite des Lichtbündelquerschnittes ein zylindrisches optisches System vor der lichtempfindlichen Schicht zwischen dieser und dem Objektiv anordnen. Das Objektiv wird mit einer beliebigen lichten Öffnung benutzt und dieses zylindrische optische System vermindert dabei in der gewünschten Richtung und im erforderlichen Verhältnis die Konvergenz d. h. die Winkel- öffnung der auf die lichtempfindliche Schicht fallenden Lichtbündel und verändert sie nicht in der dazu senkrechten Richtung. Die so erhaltene verzerrte Photographie muss, um wieder die richtigen Abbildung- verhältnisse zu erlangen, durch ein ähnliches optisches System projiziert werden. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 das in der zur Liniierung senkrechten Richtung eine die Winkelöffnung der Lichtbündel auf den erwähnten Höchstwert begrenzende Breite hat. Dieses Farbenwahlfilter ist zwischen dem zu photographierenden Objekt und dem mikroskopisch gerasterten Film angeordnet. Für die Verwirklichung der Erfindung im Einzelnen ergibt die Berechnung, wenn beispielsweise O/F die bisher für die richtige Mehrfarbenaufnahme auf einem gegebenen Linsenrasterfilm anwendbare maximale Nutzöffnung ist und man ein Objektiv mit doppelt so grosser relativer Öffnung benutzen will, ungefähr zwei und einhalb mal mehr Licht für die Bildaufnahme, was beweist, dass erfindungsgemäss die Anwendungsgrenzen dieser Art der Mehrfarbenphotographie auf Linsenrastern ganz erheblich erweitert werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Aufnahme von Farbenphotographien mit Hilfe von mit zylindrischen Linsenrastern versehenen Filmen, dadurch gekennzeichnet, dass bei beliebiger lichter Öffnung des Objektivs die Breite des Normalquerschnittes des gesamten durch Objektiv und Filter gesendeten Lichtbündels senkrecht zur Rasterrichtung soweit verringert wird, dass die hinter zwei benachbarten Linsenrasterelementen entstehenden Teilbilder sich noch nicht überlagern und in der dazu senkrechten Richtung die Breite dieses Lichtbündels grösser ist.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Lichtbündel von länglichem Querschnitt durch Zuhilfenahme eines optischen Zylindersystems erhaltene Photographie durch ein entsprechendes optisches System wieder auf richtige Abbildungsverhältnisse gebracht wird.3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Objektiv und dem Linsenrasterfilm ein zylindrisches optisches System vorgesehen ist, das die Winkelöffnung der auf den Film fallenden Lichtbündel in der zur Filmrasterung senkrechten Richtung im erforderlichen Mass vermindert, in der Richtung der Rasterung aber nicht beeinflusst.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Wiedergabe ein dem zylindrischen optischen System bei der Aufnahme ähnliches zylindrisches optisches System angeordnet ist, das die durch das erste zylindrische optische System erhaltene Photographie wieder auf richtige Abbildungsverhältnisse bringt.5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zu photographierenden Objekt und dem Linsenrasterfilm ein Wahlfilter eingeschaltet ist, das in der Richtung der Linienraster eine der jeweiligen lichten Öffnung des Objektivs entsprechende Länge, in der dazu senkrechten Richtung aber eine das Lichtbündel unter dem notwendigen Höchstwert haltende Breite besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR139563X | 1932-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT139563B true AT139563B (de) | 1934-11-26 |
Family
ID=8874485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT139563D AT139563B (de) | 1932-06-28 | 1933-06-23 | Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme von Farbenphotographien mit Hilfe von mit zylindrischen Linsenrastern versehenen Filmen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT139563B (de) |
-
1933
- 1933-06-23 AT AT139563D patent/AT139563B/de active
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