AT139487B - Billard. - Google Patents

Billard.

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AT139487B
AT139487B AT139487DA AT139487B AT 139487 B AT139487 B AT 139487B AT 139487D A AT139487D A AT 139487DA AT 139487 B AT139487 B AT 139487B
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Austria
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strip
rubber
frame
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Inventor
Rudolf Franzmair
Andreas Steffel
Original Assignee
Rudolf Franzmair
Andreas Steffel
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Description


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  Billard. 



   Bei den bisher bekannten Billards sind die Mantinellseitenteile einzeln an der Spielplatte durch eine Mehrzahl von Schrauben befestigt. Dadurch, dass zwischen den Mantinellteilen der feste Zusammenhang fehlt, ergibt sich mit der Zeit der Übelstand, dass sich die Mantinellteile in die Spielebene ausbiegen und an den Gebrungsstellen Spalten entstehen. Überdies ist jede Reparatur, insbesondere das Nachspannen der Bespannung der Spielplatte, mit einer zeitraubenden und mühevollen Demontage der Mantinellteile verbunden. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein neues Billard, welches die Nachteile der bekannten Konstruktionen vermeidet und das zufolge der gewählten Baustoffe bedeutend stabiler und wetterfester ist als die bisherigen Billards, überdies aber nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern auch im Freien, z. B. in Gärten und Strandbädern, aufgestellt werden kann. Gemäss der Erfindung ist bei dem neuen Billard, bei dem die Spielplatte und das Mantinell aus Kunststein (z. B. Eternit, Asbestzement, Beton   und ähnlichen Spezialmischungen usw. ) besteht, das Mantinell als eisenbewehrter und aus einem Stück   bestehender steifer Rahmen ausgebildet. Dieser Rahmen ist weiters gemäss der Erfindung als Ganzes auf die mit einer umlaufenden vorspringenden Leiste versehene Spielplatte aufsetzbar, wobei jede Schraubenbefestigung vermieden ist.

   Der Rahmen wird auf die rings um die Platte laufenden Vorsprünge unter Zwischenlage einer Filzdichtung od. dgl. aufgesetzt. Durch die Dicke der Filzeinlage lässt sich die Höhe der vorspringenden Kante des Mantinellgummis auf die international festgelegte Höhe über Spielplatte genau einstellen. Zugleich bildet diese Filzeinlage ein Dämpfungsorgan gegen Übertragung von   Stössen   der Platte auf den Rahmen oder umgekehrt. Der obere innere Rand des   MantinelIrahmens   ist durch eine Winkeleiseneinlage versteift, die zugleich zur Anbringung derjenigen Teile dient, die den Mantinellgummi tragen. Es ist daher ohne besondere Mühe leicht möglich, die genannten Organe von dem   Mantinellrahmen   zu lösen. Zugleich ergibt der Träger des Mantinellgummis diesem die nötige Versteifung.

   Auch die   Tuehbespannung   des   MantineIIgummis   lässt sich auf diese Art sehr leicht aufbringen, indem nämlich die eine Langseite der Bespannung zwischen dem Mantinellrahmenwinkeleisen und dem Träger des Gummis eingeklemmt wird, worauf die Bespannung über den Gummi darübergeschlagen und unten an einer geeigneten Leiste, die entweder eine Holzleiste sein kann oder, bei einer besonderen Ausführungsform, aus einer mit dem Mantinellgummi auf den Träger auf vulkanisierten Hartgummileiste bestehen kann, festgenagelt wird. Diese Festnagelung kann bei abgenommenem und umgedrehtem Mantinellrahmen vorgenommen werden.

   Ein Transport des Billards gemäss der Erfindung ist ausserordentlich dadurch erleichtert, dass mit blossem Abnehmen des Mantinellrahmens von der Platte zwei verhältnismässig leichte und daher auch leicht zu transportierende Teile entstehen, wobei beim Abnehmen keinerlei Schrauben zu lösen sind. Bei abgenommenem Mantinellrahmen besitzt die Tischplatte genau die Höhe eines gewöhnlichen Tisches und kann daher als solcher benutzt werden. 



   Die Zeichnung veranschaulicht zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 je einen vertikalen Teilschnitt derselben. 



   In Fig. 1 ist mit 1 die Tischplatte bezeichnet, die am Rande einen Vorsprung 2 aufweist, gegen welchen sich der   MantinelIrahmen   3 unter Zwischenlage eines Filzstreifens   4   abstützt. Die Tischplatte 1 als auch die Leiste 3 bestehen vorzugsweise aus Kunststein (Asbestzement, Eternit, Beton od.   dgl.)   und werden durch eingebettete Eiseneinlagen   verstärkt.   Die Platte 1 ist in üblicher Weise von einem Tuch 5 

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 überspannt, dessen Ränder mit der in einer seitlichen Nut der Platte 1 eingelassenen Leiste 6 aus Holz od. dgl. vernagelt sind. 



   An der Oberseite der Leiste 3 ist ein Winkelprofilrahmen 7 aus Metall z. B. mittels Anker befestigt, auf welchen ein   zweiter'Winkelprofilrahmen S   z. B. durch Schrauben angebracht werden kann. Dieser trägt den beispielsweise   auf vulkanisierten MantineIIgummi ss.   Zur Befestigung der Mantinellbespannung 10, welche einerseits mittels der Schrauben 11 zwischen den beiden Rahmen 7 und 8 eingeklemmt ist, dient ein in der Mantinelleiste 9 einvulkanisierter Hartgummistreifen   12,   an welchen der innere Rand der   Mantinellbespannung   genagelt wird. 



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 wird die Mantinelleiste 9 nicht direkt auf den inneren Rahmen   8,'sondern   auf einen mit diesem Rahmen z. B. durch Schrauben 13 verbundenen Holzrahmen 14 aufgeklebt. An der Unterseite dieses Holzrahmens wird der eine Rand der Mantinellbespannung 10 festgenagelt. Im übrigen stimmen die beiden dargestellten Ausführungsbeispiele überein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Billard, bei welchem die Spielplatte und das Mantinell aus Kunststein (ternit od. dgl.) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantinell als eisenbewehrter und aus einem Stück bestehender Rahmen ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Billard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielplatte einen treppenförmigen, ringsum laufenden Absatz aufweist, auf welchen der Rahmen des Mantinells unter Zwischenlage einer Filzdichtung aufgesetzt ist.
    3. Billard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere innere Kante des Mantinellrahmens mit einem Winkeleisen bewehrt ist, das den Träger der durch eine Leiste versteiften Gummikeilleiste bildet.
    4. Billard nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummikeilleiste auf ihr zugehöriges Winkeleisen unmittelbar aufvulkanisiert ist.
    5. Billard nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Versteifungsorgan der Gummikeilleiste mit dieser auch eine Hartgummileiste aufvulkanisiert ist, an der die Mantinellbespannung, die an einer Seite zwischen dem Versteifungswinkeleisen des Mantinellrahmens und dem Trägerwinkel der Gummileiste eingespannt ist, mit der andern Seite festgenagelt ist.
    6. Billard nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummikeilleiste auf eine Holzleiste aufgeklebt-ist, die an einem Versteifungswinkeleisen befestigt ist.
    7. Billard nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tuchbespannung der Platte an Leisten lösbar und nachspannbar befestigt ist, die in an den Stirnseiten der Platte laufenden Nuten eingebettet sind, welche vom aufgesetzten Mantinellrahmen abgedeckt werden.
AT139487D 1933-09-03 1933-09-14 Billard. AT139487B (de)

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