AT136416B - Billard. - Google Patents

Billard.

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AT136416B
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billiards
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Heinrich Seifert & Soehne
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  Billard. 



   Die Konstruktion eines Billards bestand bisher entweder aus einem Holznntergestell mit einer   dar aufliegenden Steinrahme   eng kreuz und quer versteift, auf welche die Platte aus Schiefer, Marmor od. dgl. aufgelegt wurde oder aus einem Holzuntergestell eng kreuz und quer versteift, auf welches die Spielplatte montiert wurde. Solche Tragkonstruktionen bzw. Plattenunterlagen sind auch in Metall vorgeschlagen worden. Die   Mantinells, welche   in   Holzausführung sehr   stark dimensioniert werden mussten, wurden entweder in der Steinrahme oder in Schiefer verschraubt. 



     Marmorplatten   hatten beim Spiel einen harten Klang und der Ball tönte im Laufen, weshalb man bei besseren Billards auf   Schiefer überging. Dieser wieder   ist sehr milde und blättrig und bei Transport leicht Beschädigungen unterworfen. Trotzdem hat man hauptsächlich dieses Material als Spielplatte 
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   resonanzfreien   Abschlag der Bälle beitrug. Gerade diese Verschraubung aber, welche bisher nur in Schiefer indirekt durch eingelassene   Muttern möglich   war, ist in diesem Material nie eine präzise und dauerhafte gewesen, da sich die im Schiefer eingelassenen Schraubenmuttern leicht lockeren und die Löcher für den Schraubengang durch das oftmalige Demontieren bei   Neuüberzügen   und Nachspannen des Tuches ausbrachen und ungenau wurden.

   Alle diese Nachteile der komplizierten Holz-oder Metallkonstruktion sowie der Plattenverschraubung werden erfindungsgemäss zur Gänze dadurch behoben, dass die Spielplatte, auf der gespielt wird, also nicht die Plattenunterlage aus Eisen, Gusseisen bzw. Stahl, Metall, Leichtmetall oder irgendeiner Metallegierung hergestellt wird. Die Metallplatte ist zweckmässig durch eine Rippenkonstruktion versteift, um sie dauernd stabil und plan zu erhalten. 



   Das Mitklingen der die Spielplatte berührenden Metallteile wird durch Auflegen von   sehall-   dämpfenden Stoffen oder Ausfüllen der Hohlräume mit solchen vermieden.. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung veranschaulicht. 



  Die Fig. 1 und   2   zeigen die Spielplatte in Druntersicht bzw. Querschnitt. In Fig. 3 ist eine Einzelheit in   grösserem Massstabe   dargestellt. 



   Abgesehen davon, dass eine derartige Spielplatte aus Gusseisen od. dgl. ganz unvorhergesehene 
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 Planheit, winkelrechten Bearbeitung und präzisen   Verschraubungsmögliehkeit   gegenüber allen bisher verwendeten   Materialien unerreicht.   Die Spielplatte in Eisen, Gusseisen, Stahl oder irgendeinem Leichtmetall oder einer   Metallegierung ermöglicht   es, die Fusse entweder aus gleichem Baustoff oder in Holz direkt in die Spielplatte zu verschrauben, wodurch die ganze bisher so komplizierte Konstruktion des Billards wegfällt. 



   Die   Mantinellrahmen 2   mit den Gummibanden   3,   welche bisher sehr voluminös in Holz gearbeitet waren, werden nunmehr   erfindungsgemäss   in gleichem Baustoff in zirka 8   m. m Stärke   ausgeführt,   können   gegebenenfalls mit einem   Holzprofil     4   eingefasst werden und haben gegenüber der   Holzausführung   den grossen Vorteil, dass sie sich nicht verziehen und werfen können, ganz mathematisch genau winkelrecht an die Platte   1   anschliessen und eine ideale direkte   Verschraubungsmöglichkeit   der Spielplatte ermöglichen. 



  Die Vorteile dieser Konstruktion und des Materials für die Spielplatte und die Mantinellrahmen sind die folgenden : Schieferplatten sind in der   notwendigen Qualität   und Stärke nur in den wenigsten Ländern vorhanden, während die Metallplatte in jedem Lande, wo eine Giesserei und   Maschinenfabrik   vorhanden ist, in tadelloser Ausführung hergestellt werden kann. Die Montage der   erfindungsgemässen   Billards 

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 ist derart einfach, dass sie in jedem kleinsten Ort durch jeden Professionisten durchgeführt werden kann, während bisher zur Aufstellung eines Billards nur Fachmonteure entsendet werden mussten, was eine bedeutende Verteuerung verursachte.

   Bei grossen Billards kann durch Anwendung von Leichtmetallen 
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 Tuches) sind viel leichter und in kürzerer Zeit   durchzuführen.   Die Spielplatte kann in keinem Material so plan, exakt und winkelrecht und beständig hergestellt werden und hat gegenüber allen bisher verwendeten Materialien unvorhergesehene Vorteile. 



   Die Mantinellrahmen in Metall oder Leichtmetall sind viel leichter, exakter, immer beständig, schliessen genau winkelrecht an die Platte, haben eine ideale   Verschraubungsmöglichkeit   direkt in dieselbe und da die Anzahl der Schrauben durch die Auflage von Metall an Metall eine viel geringere zu sein braucht und die Schrauben viel kleiner dimensioniert werden   können,   ist die Montage eine viel einfachere, auch sind keine eingelassenen Muttern nötig. Beim Abschlag des Balles entfällt jegliche Resonanz, welche bei der Holzkonstruktion fast nicht zu vermeiden war. Da die Mantinellrahmen in Metall bedeutend schwächer gehalten werden können, ist auch die Breite der Handauflage viel geringer und können die Bälle speziell bei den grossen Billards viel leichter genommen werden. 



   Der grösste Vorzug der neuen Konstruktion ist jedoch die Verbilligung je nach Wahl des Metalles bis zur Hälfte des   Erzeugumgspreises.   



   Es ist selbstverständlich, dass alle Arten von Billards kleine und grosse, Karambol-und Matehbillards, englische Pooltables, russische, sowie italienische und. Wiener Kegelbretter, Wendebretter, Tischbillards u. dgl. gemäss der Erfindung ausgebildet werden können. In den an die Platte angegossenen Passflächen 5 sind unmittelbar die Füsse 6 aus beliebigem Baustoff angeschraubt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Billard, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielplatte aus einer zweckmässig durch Rippen versteiften in sich tragende Metallplatte, insbesondere aus Eisen oder Leichtmetall, besteht.

Claims (1)

  1. 2. Billard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiehnet,'dass die Bandenträger aus Metall, insbesondere Eisen oder Leichtmetall, bestehen.
    3. Billard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Spielplatte und Bandenträger unmittelbar miteinander verbunden sind.
    4. Billard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fiisse unmittelbar an der Spielplatte befestigt bzw. mit ihr verschraubt sind.
AT136416D 1932-12-05 1932-12-05 Billard. AT136416B (de)

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AT136416B true AT136416B (de) 1934-02-10

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AT136416D AT136416B (de) 1932-12-05 1932-12-05 Billard.

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