DE608071C - In einen Gebrauchstisch umwandelbares Billard - Google Patents

In einen Gebrauchstisch umwandelbares Billard

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DE608071C
DE608071C DER89147D DER0089147D DE608071C DE 608071 C DE608071 C DE 608071C DE R89147 D DER89147 D DE R89147D DE R0089147 D DER0089147 D DE R0089147D DE 608071 C DE608071 C DE 608071C
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frame
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billiard
billiards
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
    • A63D15/04Billiard tables convertible into other tables, or the like

Landscapes

  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • In einen Gebrauchstisch umwandelbares Billard Die Erfindung betrifft ein als Gebrauchstisch umwandelbares Billard. Es ist bereits bekannt, den Billardboden oben an einem Tischgestell wie eine Tischplatte auf dem Zargenrahmen zu befestigen. Um diesen Boden herum ist ein rechtwinkliger Rahmen angeordnet, der auf seiner inneren Seite die eigentliche Bande trägt. Dieser Bandenrahmen besitzt Querleisten, die durch Schlitze des Zargenrahmens hindurchtreten. Auf diese Querleisten wirkt nun ein unterhalb derselben am Zargenrahmen befestigtes Hebelübertragungsgestänge derart ein, daß man durch Verstellung eines nur von unten her durch Bücken zu erreichenden Stellhebels den von ihnen getragenen Bandenrahmen aufwärts in eine Lage verschieben kann, in der die Bandenleisten über dem Billardboden liegen.
  • Soweit es die Benutzung dieses Billards als solches angeht, ist es von Nachteil, daß man keine absolute Gewähr dafür hat, daß der Bandenrahmen auch wirklich an jeder Stelle seines Umfanges die richtige Höhenlage einnimmt und ein gutes Spiel gewährleistet. Ein solcher Rahmen nämlich ist leicht Verwerfungen ausgesetzt, die schon in der Natur des Baustoffes, des Holzes, in Anbetracht der sich ständig ändernden Luftfeuchtigkeit begründet ist. Hinzu kommt noch die Faserrichtung des Holzes. Aber auch die Anpassung der Innenmaße dieses Rahmens an die Außenmaße des Bodens macht bei dieser bekannten Bauart beträchtliche Schwierigkeiten wegen des Baustoffes. Werden die beiden Maße zu eng aufeinander abgestimmt, so macht sich bei sich ändernder Luftfeuchtigkeit leicht ein Klemmen bemerkbar, welches die gleichmäßige Aufwärtsbewegung des Bandenrahmens beeinträchtigt; macht man sie etwas zu reichlich, so klappert -der Rahmen gegenüber ,dem Boden. Letzteres macht sich auch nachteilig bemerkbar, weil ja der Spieler bei jedem Stoß die Hand zur Führung des Queues auf den Bandenrahmen auflegt und mit seinem ganzen Körpergewicht auf dessen Verschiebung gegenüber dem feststehenden Tischgestell mit Boden hinwirkt. Beim Loslassen geht der Bandenrahmen dabei in seine Ausgangslage zurück. Wenn auch diese Bewegungen nur millimetergroß sein mögen, so beeinträchtigen sie doch die Güte des Billards. Außerdem haben die Spieler die Gewohnheit, sich bei schwierigen Stößen auf den Bandenrahmen zu setzen. Ist dieser nicht sicher gesperrt, vielleicht weil das Einstellen des Hebelgestänges, welches nur unbequem im Bücken beobachtet werden kann, nicht ordnungsgemäß erfolgte, so besteht die Gefahr, daß der Billardrahmen plötzlich in seine Tieflage schnellt. Dadurch können Klemmungen der Hand entstehen und auch die Bälle selbst wie die Kegel ihre Lage ändern, wodurch das laufende Spiel selbst gestört wird.
  • Soweit es die Verwendung des bekannten Billards als Tisch angeht, hat die Tatsache, daß der Bandenrahmen mit dem Billardboden keine absolut feste Verbindung hat, zur Folge; daß dieser Teil, durch die Belastung durch die Arme der am Tisch sitzenden Personen beeinflußt, Bewegungen ausführt, die ebenfalls störend wirken. Außerdem ist der Billardboden selbst allen Gefahren der Beschädigung ausgesetzt, die es für den Tisch überhaupt gibt, sei es durch Schläge und Stöße, sei es durch vergossene Flüssigkeit; denn er steht in diesem Falle mit dem nassen Fleck in unmittelbarer Berührung, nimmt also die Feuchtigkeit- selbst auf. Man hat schließlich auch bei diesem bekannten Tischbillard schon vorgeschlagen, die Benutzungsfläche der Tischplatte zü vergrößern, indem man im Zargenrahmen an den Stirnseiten öffnungen vorsah, durch .die Tragarme von Verlängerungsplatten hindurchgesteckt und dann durch beiderseitiges Umgreifen der obenerwähnten Querleisten befestigt wurden. Die Ausführung dieses Vorganges, insbesondere die Sicherung an der Querleiste, ist deshalb mühevoll, weil man diese Stelle ebenfalls nur durch Bücken beobachten kann. Endlich müssen bei dieser Bauart noch besonderer Raum und besondere Haltevorrichtungen für die Queues zur Verfügung gestellt werden, beispielsweise unter dem Bandenrahmen. Es zeigt sich also, daß sich außer diesen Mängeln bzw. Unbequemlichkeiten in der Benutzung des Billards als Tisch eine wesentliche Verteuerung gegenüber einem Gebrauchstisch ergibt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Bauart eines solchen Billardgebrauchstisches so zu vereinfachen und zu verbessern, daß die Mängel in der Benutzung vermieden, also die Qualität des Billards gesteigert und trotzdem der Preis so gering gestaltet werden kann, daß er nicht viel mehr als ein gewöhnlicher Tisch gleicher Bauart kostet und damit auch in einfacheren Haushaltungen Eingang findet. Die Erfindung besteht zu diesem Zwecke darin, daß das Billard als Ausziehtisch mit in .der Längsrichtung ausziehbaren Abdeckplatten ausgebildet wird, indem an den Längsbalken des die Banden haltenden Rahmens Führungsnuten für an der Unterseite von Abdeckplatten vorgesehene Führungsteile angeordnet und so ausgebildet sind, daß die Abdeckplatten sich sowohl nach den Stirnseiten hin ohne weiteres ganz abziehen als auch nur so weit voneinander entfernen lassen, daß zwischen ihnen auch Einlegeplatten zur Vergrößerung der Tischfläche einlegbar sind. Die Führungen selbst werden zweckmäßig untergriffig ausgebildet und vertieft in Nuten angeordnet. Insbesondere bestehen sie aus durchgehenden flachen Metallschienen, die sich nach oben erweitern und auf erhöhten Stegen innerhalb der Nut befestigt sind. Sie fallen daher auch nicht auf und stören beim Spielen nicht. Auch die mit den Schienen zusammenarbeitenden Führungsteile auf der Unterseite der Abdeckplatten werden zur Erleichterung der Führung und auch zur Versteifung der Abdeckplatten als lange U-förmige Schienen ausgebildet, die mit ihren einwärts geneigten Schenkeln die Schiene übergreifen.
  • Eine solche Gestaltung übertrifft bei weitem hinsichtlich Billigkeit und Gebrauchsfähigkeit die bekannte Anordnung. Bandenrahmen und Boden sind gegeneinander absolut fest verbunden, so daß Verwerfungen nicht fühlbar werden können und alle die obenerwähnten Nachteile wegfallen, die ein gutes Spiel beeinträchtigen. Bei der Benutzung als Tisch bieten die Abdeckplatten ebenfalls eine absolut sichere Stützfläche, an der man auch den Tisch bei Vornahme von Platzveränderungen in bei Tischen üblicher Weise erfassen kann. Die Abdeckplatten sind vermöge der besonderen Führungsgestaltung, die an sich bei Ausziehtischen bekannt ist, auch dann fest mit dem Tischgestell verbunden, wenn sie so weit voneinander entfernt sind, daß noch zwischen ihnen Einlegeplatten Platz finden sollen. Der Erfindungsgegenstand hat eben überhaupt alle Vorteile, die ein Ausziehtisch gegenüber einem Tisch bietet, dessen Fläche durch Ansteckplatten vergrößert wird, und ist gerade darum geeignet, an Stelle des gebräuchlichen Ausziehtisches zu treten. Vor allen Dingen ist aber auch der empfindlichste Teil, der Billardboden, durch diese Anordnung der Abdeckplatten so geschützt, daß selbst Verletzungen z. B. durch vergossene Flüssigkeiten nicht zu befürchten sind. Endlich bietet sich bei dieser Gestaltung zwischen Abdeckplatten und Billardboden ein Raum zur Unterbringung,der Queues, Kegel und Bälle.
  • Da es nun darauf ankommt, das äußere Aussehen des Ausziehtisches zu wahren, so besteht ein besonderes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darin, daß der Bandenrahmen in etwa Tischblattstärke flach gehalten und der Billardboden innerhalb des Zargenrahmens an einem Verstärkungsrahmen angeordnet wird. Diese Gestaltung trägt besonders zur Billigkeit des Erfindungsgegenstandes bei.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Vorderansicht.
  • Fig. 2 ist ein Grundriß des ausgezogenen Tisches.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Seitenansicht.
  • Fig. q. ist ein Grundriß des Billards.
  • Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Seite des Tisches in größerem Maßstab. Als Beispiel ist ein einfacher eichener Ausziehtisch mit Klotzfüßen in der Größe i 3o X 8o gewählt. Es sind natürlich auch alle anderen Ausführungen und Größen eingeschlossen. Das aus den Füßen und einem Zargenrahmen bestehende Tischgestell a, dessen Längszargen mit a' bezeichnet sind, trägt oben einen flachen Blattrahmen b. In den Längsseiten b' des Blattrahmens sind Nuten d eingearbeitet, in denen eine Gleitführung vorgesehen ist, an der sich die Abdeckplatten c führen; z. B. ist auf einer stehengebliebenen erhöhten Leiste h eine sich nach oben erweiternde metallische Schiene i befestigt. Diese wird von einer U-förmigen, mit der Öffnung nach unten liegenden U-Schiene k umklammert, die als Gleitschiene an den Abdeckplatten c befestigt ist. Die Abdeckplatten c können daher frei nach den Stirnwänden des Tisches hin abgezogen, aber auch nur so weit voneinander entfernt werden, daß zwischen ihnen die Einlegeplatten e Platz finden (Fig.25).
  • Unter dem flachen Blattrahmen b ist ein Verstärkungsrahmen l befestigt und an diesem der Billardboden f in Gestalt eines beispielsweise fünffach verleimten und imprägnierten Sperrholzblattes oder aus einem anderen geeigneten Material. Die Banden g sind innerhalb des flachen Blattrahmens b angeschraubt, und zwar durch Schrauben m, oder von unten mit dem Billardboden f verschraubt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In einen Gebrauchstisch umwandelbares Billard, dadurch gekennzeichnet, daß es als Ausziehtisch mit in der Längsrichtung ausziehbaren Abdeckplatten (c) ausgebildet ist, indem in den Längsbalken (b') des die Banden (g) haltenden Rahmens (b) untergriffige Führungsbahnen für an der Unterseite von Abdeckplatten (c) vorgesehene Führungsteile (i, k) angeordnet und so ausgebildet sind, daß die Abdeckplatten (c) sich sowohl. nach den Stirnseiten hin ganz abziehen als auch nur so weit voneinander entfernen lassen, daß zwischen ihnen die Einlegeplatten (e) zur Vergrößerung der Tischfläche eingelegt werden können. z. Billard nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untergriffigen Führungsbahnen vertieft in Nuten (d) angeordnet sind und insbesondere aus durchgehenden flachen Metallschienen (i) bestehen, die sich nach oben erweitern und auf erhöhten Stegen (h) befestigt sind, sowie auch die mit den Schienen (i) zusammenarbeitenden Führungsteile auf der Unterseite der Abdeckplatten (c) als lange U-Schienen (k) ausgebildet sind, die mit ihren einwärts geneigten Schenkeln die Schiene (i@ übergreifen. 3. Billard nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Banden (g) haltende Rahmen (b, b') in etwa Tischblattstärke flach gehalten und der Billardboden (f) innerhalb des Zargenrahmens (d) an einem besonderen Verstärkungsrahmen (Z) sitzt.
DER89147D 1933-08-28 1933-11-07 In einen Gebrauchstisch umwandelbares Billard Expired DE608071C (de)

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