AT139152B - Vorrichtung zur Verbindung der Riemen mit dem Strammer von Skibindungen. - Google Patents
Vorrichtung zur Verbindung der Riemen mit dem Strammer von Skibindungen.Info
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Description
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Vorrichtung zur Verbindung der Riemen mit dem Strammer von Skibindungen.
Bei Skibindungen müssen die Riemen mit dem Strammer nachstellbar verbunden sein, wozu bisher in der Regel Schnallen dienen. Diese haben den Nachteil, dass der Riemen nur in den Lochabständen entsprechenden Absätzen verstellt werden kann und das Verstellen namentlich mit kalten Händen, bei steifgefrorenen Riemen usw. nicht leicht auszuführen ist.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, anstatt der Schnallen mit losem Dorn diesen an einer Art Griff oder Klappe starr anzubringen, so dass eine verhältnismässig grosse Kraft ausgeübt werden kann, welche das Vorsehen von Löchern überflüssig macht. Es soll vielmehr der Riemen auch ohne vorhergehende Lochung durch blosses Eindrücken des Dornes festgehalten werden. Aber auch diese Verbindungsart hat den Nachteil, dass der Riemen dabei in Anspruch genommen wird, u. zw. insofern noch nachteiliger wie bei einer Schnallenverbindung, als häufig der Riemen nur wenig verstellt werden muss.
Es wird daher der Dorn beim Nachspannen nicht selten in nächster Nähe derjenigen Stelle eingedrückt, an welcher er zuvor eingedrückt war. Dies wiederum hat zur Folge, dass unter Umständen der Dorn im Leder keinen Halt findet, sondern bei starkem Zug bis zu der dicht dabei befindlichen Lochung den Riemen durchreisst. Dieser ist dadurch geschwächt, was zu Bruch führen kann.
Diese Ubelstände werden nun gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass der Riemen überhaupt nicht mehr gelocht oder sonstwie angegriffen, sondern ausschliesslich durch Festklemmen festgehalten wird. Zu diesem Zweck ist ein Klemmstück vorgesehen, das mit dem Strammer in Verbindung steht und durch den Riemenzug selbst in Klemmstellung gezogen wird. Zweckmässigerweise ist dieses Klemmstück eine Art Keil,, der durch den Riemenzug in den sich nach aussen verjüngenden Riemendurchgang eingezogen wird und hiedurch den Riemen festklemmt. Je stärker dann der Riemenzug ist, desto mehr wird auch das Klemmstück eingezogen, d. h. die Befestigung ist durchaus zuverlässig.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 die Klemmvorrichtung im senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 die Seitenansicht des mit dem Strammer verbundenen Teiles der Bindung und Fig. 3 eine Draufsicht der Klemmvorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus einer Klemmvorrichtung, durch welche der Riemen a mit dem Strammer b lösbar verbunden ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient als Klemmstück ein Keil c, welcher in dem Durchgang d liegt, durch welchen der Riemen a hindurchgeführt ist und der mit dem Strammer b entweder unmittelbar durch die Bodenwandung e beim einen Riemen oder durch die Gelenke t beim andern Riemen in Verbindung steht. Die Deckenfläche g des Durchganges d fällt nach dem äusseren Ende ab, so dass sich der Durchgang d nach aussen verjüngt, und das Klemmstück c ist dieser Verjüngung entsprechend keilförmig gestaltet.
Wenn nun der Riemen a durch den Durchgang d hindurchgesteckt ist, so zieht er schon bei dem geringsten Zug das Klemmstück c in den Durchgang d ein und dieses klemmt dadurch den Riemen a durchaus sicher fest.
Das Klemmstück c ist in dem Durchgang geführt, u. zw. mittels eines Zapfens h, der durch einen Längsschlitz i in der oberen Wandung g des Durchganges d hindurchgeht und aussen mit einem Kopf k versehen ist, welcher auf der Wandung g aufliegt. Dieser Kopf k bildet einen Fingerknopf, um das Keilstück c beliebig verschieben zu können, wie insbesondere beim Lösen des Riemens a.
Um den Angriff des Keils c am Riemen a zu sichern, ist er auf der Unterfläche entsprechend ausgebildet, z. B. mit zackenartige Erhöhungen l versehen,
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur. Verbindung der Riemen mit dem Strammer von Skibindungen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einem mit dem Strammer verbundenen Klemmstück. besteht, welches durch den Riemenzug in Klemmstellung gezogen wird.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück aus einem Keil besteht, der durch den Riemen in einen keilförmigen Durchgang eingezogen wird, durch welchen der Riemen hindurchläuft.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang für den Riemen oben durch eine nach aussen abfallende Fläche abgedeckt ist, auf deren Unterseite das Klemm- stück längsbeweglich geführt ist.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück durch einen Zapfen längsbeweglich an der nach aussen abfallenden Fläche geführt ist, welcher durch einen Längsschlitz derselben lose hindurchgeht und sich mit einem Kopf von aussen gegen sie legt.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück auf der Unterseite mit einer für den Angriff am Riemen geeigneten Ausbildung versehen ist.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Festklemmvorrichtung für den einen Riemen unmittelbar am Gehäuse des Strammer angebracht ist, mit dem die Klemmvorrichtung für den ändern. Riemen durch die bekannten exzentrisch angreifenden Gelenke in Verbindung steht. EMI2.1
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT139152B true AT139152B (de) | 1934-10-25 |
Family
ID=2471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT139152D AT139152B (de) | 1933-12-06 | Vorrichtung zur Verbindung der Riemen mit dem Strammer von Skibindungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT139152B (de) |
-
1933
- 1933-12-06 AT AT139152D patent/AT139152B/de active
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