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Vorrichtung zum Befestigen der den Versatz begrenzenden oder zurückhaltenden
Mittel, insbesondere der Matten, vornehmlich an Holzstempeln Die Erfindung bezieht
sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen der den. Versatz begrenzenden oder zurückhaltenden
Mittel, insbesondere der Matten, vornehmlich an Holzstempeln, in der Anordnung nach
Patent 815 787, bei welcher die Matten auf der dem zu verpackenden Feld abgewandten
Seite angeordnet sind und -auf dieser Seite am Stempel ein Haltemittel für die Matten
angebracht ist, und bezweckt eine Vereinfachung der Befestigungsvorrichtung sowie
ihrer Handhabung.
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?Nach der Erfindung besteht die Befestigungsvorrichtung aus einer
über das am Stempel anliegende Begrenzungsmittel oder den am Stempel anliegenden,,
sich übergreifenden Stoß der Begrenzungsmittel zu legenden, dem Stempel parallel
laufenden und am. Stempel zu befestigenden Lasche. Eine solche Lasche bildet ein
äußerst einfaches, billiges und leicht zu handhabendes Befestigungsmittel für die
Begrenzungsmittel an: den Stempeln.
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Die Lasche kann am oberen Ende und am unteren Ende mit einem. um den
Stempel zu schlingenden Halteiriittel, z. B. einer Kette, ausgerüstet sein. Hierbei
ist zweckmäßig die Lasche sowohl am oberen als auch am unteren Ende m-it einer Einrichtung
zum
Verhaken des um den Stempel geschlungenen Haltemittels versehen. So kann am oberen
Laschenende eine Zusatzkette od. dgl. mit Haken zum. Einhängen in das um den Stempel
geschlungene Haltemittel ausgerüstet sein, wähnend das untere Laschenende eine Abwinklung
aufweist, um die sich das dort befindliche, um den Stempel geschlungene, mit Haken
versehene Haltemittel schlingen und hierbei mittels des Hakens in das Begrenzungsmittel
oberhalb der Abwinklung einhängen läßt. Letztgenannte Anordnung hat auch noch den
Vorteil, daß sie es verhütet, daß, das Ende des Haltemittels herunterhängt und beispielsweise
durch unter dem. Begrenzungsmittel herausquellendenVersatz verschüttet oder in dasLiegende
eingedrückt wird. Das gelöste untere Haltemittel läßt sich, nach dem Lösen des oberen
Haltemittels in den Haken der oberen Zusatzkette am oberen Laschenende einhängen,
so daß das untere Haltemittel nie als über das Liegende zu schleppender Teil herabzuhängen
braucht.
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Zweckmäßig ist die Lasche an geeigneter Stelle zum Hindurchtreiben
eines Nagels in denn Holzstempel gelocht. Durch den Nagel kann eine Verstärkung
des Halts der Lasche an dem Stempel bewirkt werden. Er kann aber auch die Verwendung
eines der Haltemittel oder beider überflüssig machen.
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Ist die Lasche durch entsprechende Lochung zum Annageln an den. Stempel
eingerichtet, dann kann in geeignetem Abstand von der Nagelstelle eine Öse für den
Angriff eines Hebels zum Lösen der Lasche vorgesehen sein. Auf diese Weise ergibt
sich trotz des Annagelns eine leichte Lösungsmöglichkeit für die Lasche, die überdies
noch den Vorteil bietet, daß das Lösen ohne nennenswerte Verformung des Nagels vorgenommen
werden kann, so daß dieser lange gebrauchsfähig bleibt und außerdem infolge seiner
beim Lösen auftretenden leichten Biegung nicht ungewollt aus der Lochung der Lasche
herausfällt und damit nicht in, Verlust gerät.
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Die Öse ist vorteilhaft als zur Lasche paralleles Kurzrohr ausgebildet,
wobei das Lösewerkzeug die Form eines Hebels mit abgewinkeltem Ende zum Einstecker,
in das Kurzrohr aufweist. Hierdurch ergibt sich ein günstiger Kraftangriff.
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Es empfiehlt sich eine aus dem Griffstück teles'kopartig ausziehbare
Ausbildung. des Hebels, um so die Hebellänge bedarfsweise einerseits dem notwendigen
Kraftaufwand und andererseits den örtlichen Raumverhältnissen anpassen zu können.
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Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht auch in zwei
an den Stempeln anzunagelnden Kurzlaschen, von denen die eine in der oberen Randzone
und die andere in der unteren Randzone der Begrenzungsmittel am Stempel anzu-bringen
ist.
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Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der
Erfindung.
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Abb. i läßt einen Stempel mit angebrachter Befestigungsvorrichtung,
in Richtung des Begrenzungsmittels gesehen, erkennen; Abb. 2 gibt einen Stempel
mit dem Befestigungsmittel nach Abb. r, auf die Begrenzungsmittel gesehen, wieder;
Abb.3 verdeutlicht eine aus zwei Kurzlaschen bestehende Befestigungsvorrichtung
am Stempel angebracht, in Richtung der Begrenzungsmittel gesehen; Abb. 4 zeigt das
aus zwei Kurzlaschen bestehende Befestigungsmittel am Stempel angebracht, auf die
Begrenzungsmittel gesehen; Abb. 5 ist eine perspektivische Darstellung des Befestigungsmittels
nach Abb. i und 2; Abb. 6 stellt eine Kurzlasche in. perspektivischer Wiedergabe
dar; Abb. 7 läßt den Lösehebel für das Befestigungsmittel nach Abb. 6 im Längsschnitt
erkennen.
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In den Abbildungen liegen die "aus Matten i bestehenden Begrenzungsmittel
für den Bergeversatz an den Holzstempeln .2 auf der dem. zu verpackenden Feld abgewandten
Seite an. Der untere Rand der Matten hat in der Regel einen gewissen Abstand vom
Liegenden. Gegebenenfalls kann der Rand auch auf dem Liegenden aufsitzen.
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Gemäß Abb. i und 2 ist über den sich überdeckenden Stoß der Matten
eine Lasche 3 gelegt, welche zum Stempel parallel ist. Die aus Flacheisen bestehende
Lasche ist an ihrem oberen Ende mit einer Kette 4 und an ihrem unteren Ende mit
einer Kette 5 versehen. Die Ketten sind zum Umschlingen des Stempels beim Anbringen
der Lasche bestimmt. Am oberen Ende der Lasche ist eine weitere schwächere Kette
vorgesehen, die an ihrem freien Ende einen Haken 7 aufweist. Dieser Haken wird in
die Kette 4 nach dem Umschlingen des Stempels durch die Kette 4 eingehängt, so daß
sich die Kette 4 -nicht ungewollt lösen kann.
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Die Kette 5 am unteren Ende der Lasche weist an ihrem freien Ende
einen Haken 8 auf, während die Lasche mit einer Abwinklung 9 versehen ist, deren
Ende io nochmals parallel zur Lasche abgewinkelt ist. Nach dem Umschlingen des Stempels
mit der Kette 8 wird das Kettenende um die Abwinklung 9 geschlungen und mit dem
Haken 8 in dem Begrenzungsmittel festgehakt.
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Bei gelöster Lasche kann, die Kette 5 mit einem Glied in. den Haken
7 eingehängt werden, so daß sie nicht als über das Liegende zu schleppender Teil
an der Lasche herabhängt.
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Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Lasche 3 noch mit einer Lochung
i i zum Hindurchtreiben eines Nagels ia in den Stempel versehen.
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Abb. 3 und 4 zeigen eine Befestigungsvorrichtung, die aus den, beiden
Kurzlaschen 13 besteht. Die Kurzlaschen besitzen eine Lochung 14 zum Hindurchtreiben
eines Nagels 15 in den Stempel. Außerdem sind sie mit einer Öse 16 in. Forme eines
zur Lasche parallelen Kurzrohres ausgerüstet.
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Die Öse 16 dient dem Einstecken des abgewinkelten Endes 17 eines Lösehebels
i8, der mit einem rohrförmigen Handstück i9 versehen und aus diesem teleskopartig
ausziehbar ist.
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In Abb. 3 ist der Lösevorgang einer Kurzlasche durch den Pfeil 2o
und die strichpunktierte Wiedergabe
des Lösehebels und einer Kurzlasche
angedeutet.