DE1632136C - Vorrichtung zum Aufhangen von Stucken insbes aus weichem Material - Google Patents

Vorrichtung zum Aufhangen von Stucken insbes aus weichem Material

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DE1632136C
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Rolf A F Saltsjo Duv nas Westergren (Schweden)
Original Assignee
Tornqvist, Bengt G , Roslags Nasby (Schweden)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufhängen von Stücken insbesondere aus weichem Material, ζ. B. von Fleischstücken oder ähnlichen Nahrungsmitteln, und besteht aus einem biegsamen Band aus korrosionsbeständigem Werkstoff, ζ. B. Kunststoff, das an einem Ende angespitzt ist, am anderen Ende eine Durchstecköffnung für das angespitzte Ende des Bandes aufweist und mit dem dieses Ende verriegelbar ist.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art besteht aus einem rost- und säurebeständigen Drahtstück, das an einem Ende angespitzt und am anderen Ende zu " einer Öse gebogen ist, durch die das angespitzte Ende hindurchgesteckt werden kann. Zum Gebrauch wird dieses zu einem offenen Ring vorgebogene Drahtstück um den aufzuhängenden Teil eines Tjerkörpers herumgelegt, unter Ein- und Durchschieben des angespitzten Endes durch die Öse zu einer geschlossenen Schlinge so weit zugezogen, daß der mit Hilfe der Vorrichtung an einem Haken od. dgl. aufgehängte Tierkörperteil nicht aus der Schlinge herausgleiten kann, und schließlich in der ihm gegebenen Form dadurch festgelegt, daß das durch die Öse gesteckte Ende unmittelbar hinler dieser zu einem Haken umgebogen wird.
Die bekannte Vorrichtung läßt sich nur an Fleischstücken relativ geringen Umfanges anbringen, gewährt dem mit ihrer Hilfe aufgehängten Fleischstück nur einen mäßig sicheren Halt, läßt sich nur mit Hilfe eines zum Anbiegen des Hakens geeigneten Werkzeuges anlegen und ist überdies nach einmaligem Gebrauch nur bedingt und unter erheblichein Aufwand ein weiteres Mal verwendbar.
Demgegenüber ist Aufgabe der Erfindung die Schaffung* einer Vorrichtung zum Aufhängen insbesondere von Fleischstücken und anderen Stücken aus weichem Material,-die dem mit ihrer Hilfe aufgehängten Gut unbedingt sicheren Halt verleiht, trotzdem leicht wieder vom Fleischstück zu trennen ist, beliebig oft wieder verwendet werden kann und weder zum Anlegen noch zum Wiederabnehmen die Anwendung irgendeines Werkzeuges erfordert.
. Erreicht wird das bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß das angespitzte Bandende zu einem Dorn ausgebildet ist und die Verriegelungseinrichtung am Band mit Abstand von der Durchstecköffnung für den Dorn angeordnet und so ausgebildet ist, daß sie die Dornspilze elastisch umschließt.
Zum Gebrauch der Vorrichtung kann das zum Dorn versteifte und in eine scharfe Spitze auslaufende Bandende an jeder geeigneten Stelle durch das Fleischstück gesteckt, anschließend unter Nachziehen des Bandes durch das Fleisch durch die Durclislecköffnung am anderen Bandende hindurch und in die Verriegelungseinrichtung eingeschoben werden, wonach die so gebildete Bandschlinge fest mit dem Fleischstück verbunden ist. Für die Festigkeit der Verbindung ist die Weite der Bandschlinge ohne Bedeutung, ihre Weite kann also so gewählt 6q werden, daß ein wesentlicher Teil der Bandschlinge außerhalb des Fleischstückes liegt, ohne dieses zu berühren, und dazu benutzt werden kann, das Fleischstück zu tragen und aufzuhängen, ohne daß es selbst angefaßt werden müßte.
Eine beliebig oft verwendbare Aufhängevorrichtung für Fleischstücke, die aus einem Kunststoffband mit gegeneinander verriegclbaren Enden besteht, ist zwar sn sich bekannt. Bei dieser Vorrichtung sind jedoch beide Bandenden als relativ große, in sich geschlossene Schlaufen ausgebildet, die, mit ihren Öffnungen deckend aufeinandergelegt, miteinander verriegelbar sind und zum Aufhängen der Vorrichtung an einem Haken od. dgl. dienen. Diese Vorrichtung läßt sich am Fleischstück nur nach Schaffen einer relativ großen Öffnung mit Hilfe eines besonderen Werkzeuges anbringen, durch das eines ihrer schlaufenförmigen Enden hindurchgeführt werden kann. Ihre Anwendung ist also vom Vorhandensein eines geeigneten Werkzeuges abhängig und führt zu erheblichen, unter Umständen den Wert mindernden Beschädigungen am aufhängenden Fleischstück. Zudem ist ihre Herstellung mit beträchtlichem Materialaufwand verbunden und entsprechend teuer.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung zum Aufhängen von Fleischstücken im Längsschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie H-II der Fig. 1 eines abgewandelten Ausführungsbeispiels.
Die Vorrichtung besteht aus einem biegsamen Band 1, vorzugsweise aus elastischem Kunststoff. Das Band 1 läßt sich zu einer geschlossenen Schlinge zusammenbiegen, und seine Enden können fest, aber leicht lösbar miteinander verbunden sowie gegen ungewolltes Trennen selbst bei starker Belastung gegeneinander gesichert werden. Die Festigkeit des Bandes I ist genügend groß, damit von der daraus gebildeten Schlinge auch große und schwere Fleischstücke getragen werden können.
Das eine Ende des Bandes 1 ist zu einem Dorn 2 versteift und mit einer scharfen Spitze 3 versehen. Dieser Dorn 2 ist so lang und so dick, daß er durch das Fleischstück hindurchgestoßen werden kann, ohne sich zu verbiegen. Dabei erleichtert die scharfe Spitze das Eindringen in das Fleischstück.
Das andere Ende des Bandes 1 ist verbreitert und im Bereich der Verbreiterung 4 mit einer Öffnung 5 zum Durchstecken des Doms 2 versehen. Beim Bilden der Schlinge soll der Dorn 2 völlig durch die Öffnung 5 hindurchgesteckt werden, so daß der anschließende biegsame Bandteil innerhalb der öffnung 5 liegt. In einem Abstand von der Durchstecköffnung 5 im verbreiterten Bandende 4, der etwas kleiner ist als die Länge des Dorns 2, ist auf dem Band 1 eine Verriegelung angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besteht die Verriegelung aus einem auf einer Bandseite aufsitzenden Block 6 mit einer in Längsrichtung des Bandes 1 durchgehenden Ausnehmung 7. Diese Ausnehmung dient zur Aufnahme des in die Spitze 3 auslaufenden Dornendes. Wenn die Spitze 3 des Bandteils 2 in die Ausnehmung 7 eingeführt ist, befindet sich das andere Ende des Dorns 2 gerade außerhalb der Durchstecköffnung 5 im Bandende 4. Wird infolge Belastung der Schlinge· die Spitze 3 etwas aus der Ausnehmung 7 zurückgezogen, verriegelt sich das rückwärtige, über eine Bandseite vorstehende Ende des Dorns 2 selbsttätig und fest mit einer die Durchstecköffnung 5 begrenzenden Kante des verbreiterten Bandendes 4. Dabei werden Längsverschiebungen des Dorns 2 in einer Richtung durch den Block 6 und in der. anderen Richtung durch eine Sicherung in Form eines Absatzes 9 am rückwärtigen Ende des Dorns verhindert. Eine noch größere
Sicherheit gegen ungewolltes öffnen der Schlinge kann dadurch erreicht werden, daß am freien Ende des Doms 2 wenigstens ein Widerhaken vorgesehen wird, der ein Zurückziehen des Dorns aus der Ausnehmung 7 erschwert.
Das in der F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel weicht von dem oben beschriebenen Beispiel nur insofern ab, als der Block 6' einen von der dem Band 1 gegenüberliegenden Fläche ausgehenden und in die Ausnehmung T mündenden Längsschlitz 8 aufweist. Der Block 6' wird durch diesen Schlitz 8 in zwei zueinander parallele, einander mit Ausnehmungen gegenüberliegende klammerartige Teile unterteilt, die beim Eindrücken des Dorns in und durch den Schlitz 8 elastisch auseinandergebogen werden und über diesem Dorn 2 zusainmenschnappen, sobald dieser in die Ausnehmung T gelangt ist. Bei dieser Ausführungsform braucht beim Bilden der Schlinge kein längerer biegsamer Teil des Bandes 1 durch die Durchsteckölfnung 5 nachgezogen zu werden, weil das angespitzte Ende des Dorns 2 seitlich durch den Schütz 8 in die Ausnehmung 7' gedruckt und aus dieser ausgehoben werden kann.
Das verbreiterte Ende 4 des Streifens 1 reicht \orzugsweise etwas über die Durchstecköffnung 5 hinaus, so daß es sich zum Anbringen von verschiedenen Angaben, 2. B. einem Warenzeichen, Kennzeichnungen der Fleischqualität, des Preises usw.. \erwenden läßt. Diese Angaben können entweder bei Her-· stellung der Vorrichtung oder später aufgebracht werden.
Die verschiedenen Teile der Vorrichtung sind insbesondere hinsichtlich der Querschnitte des Bandes 1 und des Dorns 2 so gestaltet, daß die Vorrichtung auf einfache. Art hergestellt werden kann. Der zum Herstellen der Vorrichtung verwendete Werkstoff soll so beschaffen sein, daß er bei der Behandlung daran aufgehängter Fleischstücke, wie beim Salzen, Räuchern, Gefrieren usw., nicht angegriffen wird. Vorrichtungen nach der Erfindung werden vorzugsweise in sterilem Zustand in hygienischen Umhüllungen, beispielsweise aus Kunststoffolien, verpackt und können in einer Umhüllung, zu mehreren neben- oder hintereinanderliegend, untergebracht sein.
Die Verwendung der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung ist nicht auf das Auf-' hängen von Fleischstücken beschränkt, sondern die Vorrichtung kann zum Aufhängen irgendwelcher Gegenstände, durch die sich der Dorn hindurchstecken läßt, verwendet werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufhängen von Stücken insbesondere aus weichem Material, z. B. von Fleischstücken oder ähnlichen Nahrungsmitteln, bestehend aus einem biegsamen Band aus korrosionsbeständigem Werkstoff, z. B. Kunststoff; das an einem Ende angespitzt ist, am anderen Ende eine Durchsteckölfnung für das angespitzte Ende des Bandes aufweist und mit diesem verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das angespitzte Ende zu einem Dorn (2) ausgebildet ist und die Verriegelungseinrichtung (6) mit Abstand von der Durchstecköffnung (5) für den Dorn angeordnet ist und die Dornspitze (3) elastisch umschließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende des Dorns (2) eine Sicherung in Form eines Absatzes (9) vorgesehen ist, der sich an einer Kantenfläche der Durchsteckölfnung (5) im verriegelten Zustand abstützt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da-. durch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Durchstecköffnung (5) und Sicherung (9) kleiner als die Länge des Dorns (2) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung aus einem auf der dein Dorn (2) gegenüberliegenden Bandseite angeordneten Block (6) mit einer in Längsrichtung des Bandes (1) durchgehenden öffnung (7) besteht, in die die Dornspitze (3) einschiebbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (6) mit einem Längsschlitz (8). versehen ist, der mit der Öffnung (7) über seine gesamte Länge in Verbindung steht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dornspitze (3) mit wenigstens einem Widerhaken versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das die Durchstecköffnung (5) aufweisende Bandende (4) breiter ist als das übrige Band (1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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