DE1632136C - Vorrichtung zum Aufhangen von Stucken insbes aus weichem Material - Google Patents
Vorrichtung zum Aufhangen von Stucken insbes aus weichem MaterialInfo
- Publication number
- DE1632136C DE1632136C DE1632136C DE 1632136 C DE1632136 C DE 1632136C DE 1632136 C DE1632136 C DE 1632136C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mandrel
- opening
- tape
- meat
- pieces
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000007779 soft material Substances 0.000 title claims description 4
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 claims description 21
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 4
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 claims description 2
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 235000001674 Agaricus brunnescens Nutrition 0.000 description 1
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 238000007710 freezing Methods 0.000 description 1
- 230000008014 freezing Effects 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 1
- 238000009938 salting Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000000391 smoking effect Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufhängen von Stücken insbesondere aus
weichem Material, ζ. B. von Fleischstücken oder ähnlichen Nahrungsmitteln, und besteht aus einem
biegsamen Band aus korrosionsbeständigem Werkstoff, ζ. B. Kunststoff, das an einem Ende angespitzt
ist, am anderen Ende eine Durchstecköffnung für das angespitzte Ende des Bandes aufweist und mit
dem dieses Ende verriegelbar ist.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art besteht aus einem rost- und säurebeständigen Drahtstück, das an
einem Ende angespitzt und am anderen Ende zu " einer Öse gebogen ist, durch die das angespitzte Ende
hindurchgesteckt werden kann. Zum Gebrauch wird dieses zu einem offenen Ring vorgebogene Drahtstück
um den aufzuhängenden Teil eines Tjerkörpers herumgelegt, unter Ein- und Durchschieben des angespitzten
Endes durch die Öse zu einer geschlossenen Schlinge so weit zugezogen, daß der mit
Hilfe der Vorrichtung an einem Haken od. dgl. aufgehängte Tierkörperteil nicht aus der Schlinge herausgleiten
kann, und schließlich in der ihm gegebenen Form dadurch festgelegt, daß das durch die
Öse gesteckte Ende unmittelbar hinler dieser zu einem Haken umgebogen wird.
Die bekannte Vorrichtung läßt sich nur an Fleischstücken relativ geringen Umfanges anbringen, gewährt
dem mit ihrer Hilfe aufgehängten Fleischstück nur einen mäßig sicheren Halt, läßt sich nur mit
Hilfe eines zum Anbiegen des Hakens geeigneten Werkzeuges anlegen und ist überdies nach einmaligem
Gebrauch nur bedingt und unter erheblichein Aufwand ein weiteres Mal verwendbar.
Demgegenüber ist Aufgabe der Erfindung die Schaffung* einer Vorrichtung zum Aufhängen insbesondere
von Fleischstücken und anderen Stücken aus weichem Material,-die dem mit ihrer Hilfe aufgehängten
Gut unbedingt sicheren Halt verleiht, trotzdem leicht wieder vom Fleischstück zu trennen
ist, beliebig oft wieder verwendet werden kann und weder zum Anlegen noch zum Wiederabnehmen die
Anwendung irgendeines Werkzeuges erfordert.
. Erreicht wird das bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß
das angespitzte Bandende zu einem Dorn ausgebildet ist und die Verriegelungseinrichtung am Band mit
Abstand von der Durchstecköffnung für den Dorn angeordnet und so ausgebildet ist, daß sie die Dornspilze
elastisch umschließt.
Zum Gebrauch der Vorrichtung kann das zum Dorn versteifte und in eine scharfe Spitze auslaufende
Bandende an jeder geeigneten Stelle durch das Fleischstück gesteckt, anschließend unter Nachziehen
des Bandes durch das Fleisch durch die Durclislecköffnung am anderen Bandende hindurch
und in die Verriegelungseinrichtung eingeschoben werden, wonach die so gebildete Bandschlinge fest
mit dem Fleischstück verbunden ist. Für die Festigkeit der Verbindung ist die Weite der Bandschlinge
ohne Bedeutung, ihre Weite kann also so gewählt 6q
werden, daß ein wesentlicher Teil der Bandschlinge außerhalb des Fleischstückes liegt, ohne dieses zu
berühren, und dazu benutzt werden kann, das Fleischstück zu tragen und aufzuhängen, ohne daß
es selbst angefaßt werden müßte.
Eine beliebig oft verwendbare Aufhängevorrichtung für Fleischstücke, die aus einem Kunststoffband
mit gegeneinander verriegclbaren Enden besteht, ist zwar sn sich bekannt. Bei dieser Vorrichtung sind
jedoch beide Bandenden als relativ große, in sich geschlossene Schlaufen ausgebildet, die, mit ihren
Öffnungen deckend aufeinandergelegt, miteinander verriegelbar sind und zum Aufhängen der Vorrichtung
an einem Haken od. dgl. dienen. Diese Vorrichtung läßt sich am Fleischstück nur nach Schaffen
einer relativ großen Öffnung mit Hilfe eines besonderen Werkzeuges anbringen, durch das eines
ihrer schlaufenförmigen Enden hindurchgeführt werden kann. Ihre Anwendung ist also vom Vorhandensein
eines geeigneten Werkzeuges abhängig und führt zu erheblichen, unter Umständen den Wert mindernden
Beschädigungen am aufhängenden Fleischstück. Zudem ist ihre Herstellung mit beträchtlichem Materialaufwand
verbunden und entsprechend teuer.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung zum Aufhängen von Fleischstücken im Längsschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie H-II der Fig. 1 eines abgewandelten Ausführungsbeispiels.
Die Vorrichtung besteht aus einem biegsamen Band 1, vorzugsweise aus elastischem Kunststoff.
Das Band 1 läßt sich zu einer geschlossenen Schlinge zusammenbiegen, und seine Enden können fest, aber
leicht lösbar miteinander verbunden sowie gegen ungewolltes Trennen selbst bei starker Belastung gegeneinander
gesichert werden. Die Festigkeit des Bandes I ist genügend groß, damit von der daraus
gebildeten Schlinge auch große und schwere Fleischstücke getragen werden können.
Das eine Ende des Bandes 1 ist zu einem Dorn 2 versteift und mit einer scharfen Spitze 3 versehen.
Dieser Dorn 2 ist so lang und so dick, daß er durch das Fleischstück hindurchgestoßen werden kann,
ohne sich zu verbiegen. Dabei erleichtert die scharfe Spitze das Eindringen in das Fleischstück.
Das andere Ende des Bandes 1 ist verbreitert und im Bereich der Verbreiterung 4 mit einer Öffnung 5
zum Durchstecken des Doms 2 versehen. Beim Bilden der Schlinge soll der Dorn 2 völlig durch die
Öffnung 5 hindurchgesteckt werden, so daß der anschließende biegsame Bandteil innerhalb der öffnung
5 liegt. In einem Abstand von der Durchstecköffnung 5 im verbreiterten Bandende 4, der etwas
kleiner ist als die Länge des Dorns 2, ist auf dem Band 1 eine Verriegelung angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besteht
die Verriegelung aus einem auf einer Bandseite aufsitzenden Block 6 mit einer in Längsrichtung des
Bandes 1 durchgehenden Ausnehmung 7. Diese Ausnehmung dient zur Aufnahme des in die Spitze 3
auslaufenden Dornendes. Wenn die Spitze 3 des Bandteils 2 in die Ausnehmung 7 eingeführt ist, befindet
sich das andere Ende des Dorns 2 gerade außerhalb der Durchstecköffnung 5 im Bandende 4.
Wird infolge Belastung der Schlinge· die Spitze 3 etwas aus der Ausnehmung 7 zurückgezogen, verriegelt
sich das rückwärtige, über eine Bandseite vorstehende Ende des Dorns 2 selbsttätig und fest mit
einer die Durchstecköffnung 5 begrenzenden Kante des verbreiterten Bandendes 4. Dabei werden Längsverschiebungen
des Dorns 2 in einer Richtung durch den Block 6 und in der. anderen Richtung durch eine
Sicherung in Form eines Absatzes 9 am rückwärtigen Ende des Dorns verhindert. Eine noch größere
Sicherheit gegen ungewolltes öffnen der Schlinge kann dadurch erreicht werden, daß am freien Ende
des Doms 2 wenigstens ein Widerhaken vorgesehen wird, der ein Zurückziehen des Dorns aus der Ausnehmung
7 erschwert.
Das in der F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel weicht von dem oben beschriebenen Beispiel nur
insofern ab, als der Block 6' einen von der dem Band 1 gegenüberliegenden Fläche ausgehenden und
in die Ausnehmung T mündenden Längsschlitz 8 aufweist. Der Block 6' wird durch diesen Schlitz 8
in zwei zueinander parallele, einander mit Ausnehmungen gegenüberliegende klammerartige Teile
unterteilt, die beim Eindrücken des Dorns in und durch den Schlitz 8 elastisch auseinandergebogen
werden und über diesem Dorn 2 zusainmenschnappen, sobald dieser in die Ausnehmung T gelangt
ist. Bei dieser Ausführungsform braucht beim Bilden der Schlinge kein längerer biegsamer Teil des
Bandes 1 durch die Durchsteckölfnung 5 nachgezogen zu werden, weil das angespitzte Ende des
Dorns 2 seitlich durch den Schütz 8 in die Ausnehmung 7' gedruckt und aus dieser ausgehoben
werden kann.
Das verbreiterte Ende 4 des Streifens 1 reicht \orzugsweise etwas über die Durchstecköffnung 5 hinaus,
so daß es sich zum Anbringen von verschiedenen Angaben, 2. B. einem Warenzeichen, Kennzeichnungen
der Fleischqualität, des Preises usw.. \erwenden läßt. Diese Angaben können entweder bei Her-·
stellung der Vorrichtung oder später aufgebracht werden.
Die verschiedenen Teile der Vorrichtung sind insbesondere hinsichtlich der Querschnitte des Bandes 1
und des Dorns 2 so gestaltet, daß die Vorrichtung auf einfache. Art hergestellt werden kann. Der zum
Herstellen der Vorrichtung verwendete Werkstoff soll so beschaffen sein, daß er bei der Behandlung
daran aufgehängter Fleischstücke, wie beim Salzen, Räuchern, Gefrieren usw., nicht angegriffen wird.
Vorrichtungen nach der Erfindung werden vorzugsweise in sterilem Zustand in hygienischen Umhüllungen,
beispielsweise aus Kunststoffolien, verpackt und können in einer Umhüllung, zu mehreren neben-
oder hintereinanderliegend, untergebracht sein.
Die Verwendung der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung ist nicht auf das Auf-'
hängen von Fleischstücken beschränkt, sondern die Vorrichtung kann zum Aufhängen irgendwelcher
Gegenstände, durch die sich der Dorn hindurchstecken läßt, verwendet werden.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Aufhängen von Stücken insbesondere aus weichem Material, z. B. von
Fleischstücken oder ähnlichen Nahrungsmitteln, bestehend aus einem biegsamen Band aus
korrosionsbeständigem Werkstoff, z. B. Kunststoff; das an einem Ende angespitzt ist, am
anderen Ende eine Durchsteckölfnung für das angespitzte Ende des Bandes aufweist und mit
diesem verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das angespitzte Ende zu einem
Dorn (2) ausgebildet ist und die Verriegelungseinrichtung (6) mit Abstand von der Durchstecköffnung
(5) für den Dorn angeordnet ist und die Dornspitze (3) elastisch umschließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende des
Dorns (2) eine Sicherung in Form eines Absatzes (9) vorgesehen ist, der sich an einer
Kantenfläche der Durchsteckölfnung (5) im verriegelten Zustand abstützt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da-. durch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
Durchstecköffnung (5) und Sicherung (9) kleiner als die Länge des Dorns (2) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung
aus einem auf der dein Dorn (2) gegenüberliegenden Bandseite angeordneten
Block (6) mit einer in Längsrichtung des Bandes (1) durchgehenden öffnung (7) besteht,
in die die Dornspitze (3) einschiebbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (6)
mit einem Längsschlitz (8). versehen ist, der mit der Öffnung (7) über seine gesamte Länge in
Verbindung steht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dornspitze
(3) mit wenigstens einem Widerhaken versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das die
Durchstecköffnung (5) aufweisende Bandende (4) breiter ist als das übrige Band (1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2033797A1 (de) | Halter fur Krawatten und dergleichen | |
| DE2230025B2 (de) | Chirurgische Retraktionsvorrichtung | |
| DE2622280C3 (de) | Einem der beiden Bandenden eines Uhrarmbandes zugeordnete und diesem gegenüber in Längsrichtung verstellbare Längeneinstellvorrichtung | |
| DE602606C (de) | Einteiliger Splint mit Widerhaken und federnden Schenkeln | |
| DE1632136C (de) | Vorrichtung zum Aufhangen von Stucken insbes aus weichem Material | |
| DE202017000879U1 (de) | Straffer für Kabelbinder | |
| DE1632136B1 (de) | Vorrichtung zum Aufhängen von Stücken, insbesondere aus weichen Material | |
| AT78681B (de) | Paketverschnürer zum Zusammenhalten von Briefen und dgl. | |
| CH231911A (de) | Verschlusseinrichtung für Papiersäcke. | |
| DE433298C (de) | Aus zwei Flachfedern bestehende Baumklemme | |
| DE886805C (de) | Klemmvorrichtung, insbesondere zur Aufhaengung von Gegenstaenden | |
| AT136233B (de) | Schlaufe. | |
| AT42009B (de) | Schnur- bezw. Riemenführung für Schuhverschlüsse u. dgl. | |
| DE244874C (de) | ||
| DE374203C (de) | Vorrichtung zum raschen Bemeistern von Verbrechern | |
| DE29918728U1 (de) | Trageeinrichtung für einen Kübel | |
| AT220588B (de) | Aufhängevorrichtung für Schriftgutbehälter | |
| DE482648C (de) | Sicherungsvorrichtung fuer zerlegbare Metallmoebel | |
| DE404554C (de) | Vorrichtung zum Sichern tragbarer Gegenstaende gegen Verlust | |
| DE584904C (de) | Klammerschmuckstueck | |
| AT41347B (de) | Bügelsäge. | |
| DE102010047689A1 (de) | Einhängeschließe für Schmuckketten | |
| CH200386A (de) | Loseblätterbuch. | |
| DE1133191B (de) | Bandschraubenklemme | |
| DE102008035980A1 (de) | Elektrisch betreibbares Kleingerät mit Haltevorrichtung |