AT139099B - Durchlaufofen zum Glüben von Blechen, Drähten usw. - Google Patents

Durchlaufofen zum Glüben von Blechen, Drähten usw.

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AT139099B
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Hoesch Koeln Neuessen Ag Fuer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Durchlaufofen   zum   Glühen   von Blechen, Drähten usw. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Durchlaufofen zum Glühen von Blechen, Drähten usw., bei welchem das Heizgas zunächst die Kühlzone   durchströmt   und dann beim Eintritt in die Heizzone mit der hier zugeführten Luft zur Verbrennung kommt. Zur   Verhütung   von Explosionen und Erzielung einer kräftigen Kühlwirkung wird gemäss der   Eifindung eine Deekeneinschnürung   des Ofeninnenquerschnittes zwischen der Kühlzone und der Heizzone   vo ! gesehen,   so dass der Gasstrom durch diese Einschnürung vor dem Verbrennungsluftzuführungskanal beschleunigt und in den   übrigen   Räumen verlangsamt wird. 



  Hiedurch wird der   ursprüngliche   Gasdruck ziemlich in voller Höhe erhalten. Die Druckkurve des Gases im Ofen erfährt durch die Einschnürung einen plötzlichen Abfall im Gegensatz zu dem normalen Abfall bei Ofen ohne Einschnürung. Dieses Unterdruckhalten in der Kühlzone macht einen Luftzutritt zur Kühlzone unmöglich und schliesst einesteils eine Explosionsgefahr darin aus, während andernteils eine Verdünnung des Gases durch Luft und die Oxydation des   Glühgutes   vermieden werden. 



   In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Anordnung in einem Querschnitt durch den Ofen veranschaulicht. 



   Der Transport des   Glühgutes   erfolgt duich von aussen angetiiebene, wassergekühlte Rollen und Achsen 15 oder durch einen   Schwingherd,   der durch Exzenter betätigt wird. Die Transportrichtung des Glübgutes ist durch Pfeilrichtung 0 angegeben. 18 ist die Hängedecke des Ofens, 19 der unter den Rollen liegende Boden. 20 und 21 sind Türen, deren Klappen um den Drehpunkt 22 schwingen. 2 ist der eigentliche Glühraum, 23 eine Einschnürung der Hängedecke und 3 die Abkühlungszone. 7 ist die Gaszuleitung, die auch von oben und seitlich erfolgen kann. 24 ist die Luftzuleitung, durch die auch, falls erforderlich, Zusatzheizgas geführt werden kann ; 10 ist der Abzugskanal der Heizgase. Durch einen besonderen Transportrollgang wird das   Glübgut   durch die Tür 20 auf die Transportrollen der Glühzone gebracht.

   Durch den Kanal 7 tritt das Gas am andern Ofenende in die Abkühlungszone   3,   u. zw. steht diese Zone unter Überdruck. Das Gas tritt nun von dieser Zone an der   Deckeneinschnürung   23 vorbei in den Glühraum 2 und trifft an der Einschnürung auf die durch den Kanal 24 tretende Luft. Das Gas-Luft-Gemisch wird in   einer solchen Zusammensetzung gehalten, dass es noch ständig reduzierend wirkt. Die Abgaswerden durch   den Kanal 10 abgeführt. Das Glühgut tritt nun von der Glühzone 2 in die nur mit reduzierendem Gas gefüllte, unter Überdruck stehende   Abkühlzone   3. Die Glühzone 2 steht unter einem etwas niedrigeren Druck wie die Zone 3, so dass Entzündungen in der Zone 3 verhindert werden. Der Druck in der Zone 2 kann durch den Abzug geregelt werden.

   Das Gas wird an dem heissen Glühgut vorgewärmt und bewirkt zu gleicher Zeit infolge des Temperaturunterscbiedes eine Abkühlung des   Glühgutes.   Je weiter sich das   abgeküblte   Gut der Austrittstür 21 nähert, um so mehr gelangt es in den Zonenteil mit niedrigster Temperatur. Das Gut tritt nun selbsttätig durch die Tür   21,   die genau so wie die Tür 20 ausgeführt ist, auf einen vor der Tür angebrachten Transportrollgang, der in einem   schleussenartigen   Vorbau liegen kann, um einen Austritt des Gases zu verhindern. 



   Die   Einschnürung   kann aber auch durch zwei Walzen gebildet werden, die ohne Druck aufeinander laufen, wie sie an und für sich für den Ein-und Ausgang von Ofen bekannt sind. Das Glübgut läuft nach dem Glühen durch diese Walzen in den Abkühlraum. Das verwendete Gas muss nunmehr umgeleitet werden. In Fig. 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Ofens dargestellt. Es bedeuten : 1 die Vorwärmzone, 2 die Glühzone und 3 die Abkühlzone.   Vorwärm-und Glühzone   sind von der Abkühlzone durch das Walzenpaar      abgetrennt.

   Das Gas tritt durch den Kanal 7 ein, wirkt im Abkühlraum 3 

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 kühlend auf das Glühgut ein und wird dann durch eine Leitung 8 einem geeigneten Brenner 9 oder einer
Brennerreihe durch die Decke oder auch durch die Seitenwände   zugeführt,   um in der Glühzone 2 das   Glühgut   zu erhitzen, wobei die Brenner ebenfalls in der Decke oder in den Seitenwänden oder in beiden angeordnet sein können. Die Abgase verlassen den Ofen durch Kanal 10. Die Walzen 5 liegen in Ein-   schnürungen   der Decke und des Bodens. Die Einschnürungen bestehen aus den beiden oberen Teilen 11 und 12 und den unteren Teilen   13 und 14. Dazwischen liegt   das Walzenpaar   5,   das in gleicher Geschwin- digkeit mit den Förderrollen, z. B.   15,   angetrieben wird.

   Die Walzen sind nach oben und unten durch kleinere (16) oder grössere Passstücke   (17)   begrenzt. Die Walzen können z. B. aus Nichrotherm her- gestellt sein. 



   Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine ganz allmähliche, gleichmässige   Abkühlung   des 
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 ein gleichmässiges Material entsteht, und dass die gesamte vom   Glühgut   aufgenommene Wärme zum Erwärmen des Gases dient und damit wiederum für den Ofen nutzbar gemacht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Durchlaufofen zum Glühen von Blechen, Drähten usw., bei welchem das Heizgas zunächst die   Kühlzone     durchströmt   und dann beim Eintiitt in die Heizzone mit der hier   zugeführten   Luft zur Ver-   blennung   kommt, gekennzeichnet durch eine   Deckeneinsehnürung     (23)   des Ofeninnenquerschnittes zwischen der Kühlzone   (3)   und der Heizzone (2).

Claims (1)

  1. 2. Durchlaufofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnürung durch ein ohne Druck aufeinander laufendes Walzenpaar (5) gebildet wird, welches das Glühgut durchlaufen lässt, sonst aber die beiden Zonen praktisch abschliesst, und dass beiderseits des Walzenpaares in der Decke oder auch an den Seitenwänden Umleitungen (8) angebracht sind, durch die das Gas von der Abkühl-in die Heizzone geleitet wird. EMI2.2
AT139099D 1933-05-15 1933-05-15 Durchlaufofen zum Glüben von Blechen, Drähten usw. AT139099B (de)

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AT139099T 1933-05-15

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AT139099B true AT139099B (de) 1934-10-25

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ID=3640524

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AT139099D AT139099B (de) 1933-05-15 1933-05-15 Durchlaufofen zum Glüben von Blechen, Drähten usw.

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AT (1) AT139099B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2492942A (en) * 1949-01-26 1949-12-27 R S Products Corp Roller hearth furnace
DE1079665B (de) * 1954-02-11 1960-04-14 Schilde Maschb Ag Vorrichtung zum Abdichten von Durchlaufoefen
DE976483C (de) * 1944-12-24 1963-10-03 Siemens Ag Vorrichtung zur Abdichtung eines Spaltes zwischen Raeumen verschieden hohen Druckes

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US2492942A (en) * 1949-01-26 1949-12-27 R S Products Corp Roller hearth furnace
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