AT138946B - Verfahren zur Erzeugung von Wickelkondensatoren. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von Wickelkondensatoren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Erzeugung von Wickelkondensatoren. Die Erfindung hat zum Ziel, die Durehschlagsspannung des in bekannter Weise im Vakuumkessel imprägnierten Kondensatorenwickels dadurch zu erhöhen, dass der fertig imprägnierte Wickel bis vor den Erstarrungspunkt des Imprägniermittels langsam abgekühlt wird ; diese Abkühlung findet nach der Erfindung in einem Gefäss statt, das flüssiges Imprägniermittel enthält und gleichzeitig mit dem Wickel abgekühlt wird. Es ist üblich, den fertigen Wickel sogleich nach der Imprägnierung mit Paraffin, Hallowachs usw. im Vakuumkessel aus diesem herauszuheben und an der Luft erkalten zu lassen. Durch Vorbeistreichenlassen von Luft oder auch andern Gasen oder 01 kann die Abkühlung beschleunigt werden. Da die beispielsweise mit Paraffin imprägnierten Wickel beim Verlassen des Kessels eine Temperatur von 140 haben, so fliesst das Paraffin an den Stirnflächen des Wickels heraus. Kühlt nun der Wickel ab, so schrumpft das Paraffin im Wickel noch mehr zusammen. Bei dieser Art des Abkühlens kann es vorkommen, dass Sprünge in den Wickeln entstehen, die von einer Stirnseite zur andern reichen und das dem Wickel schädliche Eindringen von Feuchtigkeit erleichtern. Nach erfolgter Abkühlung ist es üblich, die Stirnflächen des Wickels in Paraffin usw. zu tauchen, um den Zutritt von Feuchtigkeit zu verhindern. Da aber das Paraffin sich beim Erkalten von der Stirnfläche zurückgezogen hat, bilden sich unerwünschte Lufteinschlüsse. Belastungsproben haben ergeben, dass in der weitaus grösseren Zahl der Fälle der Spannungsausgleich beim Durchsehlag nicht durch das volle Dielektrikum erfolgt, sondern in der Zone, die durch Lufteinschlüsse geschwächt ist. Das Verfahren nach der Erfindung vermeidet mit Sicherheit das Entstehen dieser Lufteinschlüsse EMI1.1 Wickel samt der Form aus dem Kessel gehoben und sofort in ein Gefäss gestellt, worin heisses Paraffin steht, so dass die Form vollständig von Paraffin umschlossen ist. Die. nunmehr einsetzende Abkühlung kann von aussen her beschleunigt werden, wobei das Paraffin in Bewegung gehalten wird. Wenn das Paraffin schon dickflüssig wird, so kann die Form aus dem Paraffinbad herausgenommen werden. Das dickflüssige Paraffin fliesst an den Stirnflächen nicht heraus und es bilden sich demnach keine durch Lufteinschlüsse gesehwächte Zonen. Da der Spannungsausgleich nunmehr durch das volle Dielektrikum erfolgen muss, erhöht sich die Durchschlagsspannung um ein Beträchtliches. Zusammenfassend ergibt demnach das neue Verfahren folgende Vorteile : Bei sonst gleichen Voraussetzungen wird die Durchschlagsspannung erhöht ; ein nachträgliches Tauchen solcher im Paraffinbad gekühlter Wickel ist überflüssig ; bilden sieh trotz der langsamen Abkühlung Risse, so werden sie im Paraffinbad-da luftleer-sofort durch nachdringendes Paraffin ausgefüllt ; da ohne jeden Luft- einschluss, sind solcherart behandelte Wickel feuchtigkeitssicherer und können vor Einbau länger lagern. Das Verfahren nach der Erfindung kann auf jedes der bekannten Imprägnierungsmittel Anwendung finden. Auch kann beispielsweise das Imprägnierungsmittel im Vakuumkessel ein anderes sein als das zur Abkühlung verwendete. Sinngemäss liesse sich das Verfahren nach der Erfindung im Vakuumkessel selbst durchführen ; dies ist jedoch ohne spezielle Umrührvorrichtungen nicht möglich, auch ist die benötigte Zeit zur Abkühlung dreimal so gross, als wenn die Form aus dem Kessel gleich nach dem Imprägnieren herausgehoben und in ein knapp über dem Erstarrungspunkt vorgewärmtes Flüssigkeitsbad gestellt wird. Unter dem Vergrösserungsglas zeigen die nach dem neuen Verfahren erzeugten Wickel einen ebenen Abschluss der Stirnflächen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI1.2 in einem heissen Flüssigkeitsbad des Imprägniermittels langsam abgekühlt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Abkühlung im Flüssigkeitsbad bis knapp vor den Erstarrungspunkt des Imprägniermittels erfolgt, wobei sie künstlich beschleunigt werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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