AT138758B - Verfahren zum Anbringen von Bildkischees auf die Druckplatte bzw. den Druckzylinder von Flachpressen bzw. Rotationsdruckmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum Anbringen von Bildkischees auf die Druckplatte bzw. den Druckzylinder von Flachpressen bzw. Rotationsdruckmaschinen.

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  Verfahren zum Anbringen von Bildklisehees auf die Druckplatte bzw. den Druckzylinder von Flach- pressen bzw.   Rotationsdruckmaschinen.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbringen von Bildklischees auf die Druckplatte bzw. den Druckzylinder von Flaehpressen bzw.   Rotationsdruckmaschinen.   



   Man hat bereits vorgeschlagen, das Bildklischee, statt es direkt anzukleben, unter Verwendung von Zwischenlagen auf seine Unterlage aufzukleben. So schlug man vor, Kautschuk oder Guttaperchafolien einzufügen und Klischee und Unterlage durch Vulkanisieren oder Erhitzen der Folien zu vereinigen. Ferner wurde auch vorgeschlagen, einen Träger, z. B. aus Gaze, beiderseits mit einer aus einem Gemisch von Bienenwachs. Rohguttapercha, Schusterpech, Colophonium und Lavendelöl hergestellten Masse zu versehen und   ein Stück   des so hergestellten Stoffes zwischen Klischee und seine Unterlage zu bringen und das Ganze durch Erwärmen zu vereinen. 



   Alle diese Verfahren bedingten einen erheblichen Zeitaufwand. Die Notwendigkeit der Erwärmung erschwerte und verlangsamte die Handhabung. Ferner genügte das Klebmittel oft nicht, um die unbedingt notwendige Unverrückbarkeit des Klischees während des Druekens zu sichern. Dann ermöglichten die verwendeten Klebmittel es nicht, dass das Klischee, wenn es einmal aufgeklebt ist, leicht und ohne beschädigt zu werden von seiner Unterlage losgelöst werden kann.   Guttapercha   hat den Nachteil, dass es in heissem Zustande gebraucht werden muss. 



   Das Verfahren nach vorliegender Erfindung bezweckt, diesen   Übelständen   dadurch abzuhelfen, dass es zugleich ein unverrückbares Festsitzen des Bildklischees auf seiner Unterlage und ein leichtes Ablösen desselben unter Vermeidung jeglichen Schadens sowohl für die Unterlage als auch für das Bildklisehee ermöglicht. 



   Der Erfindung gemäss wird nun als Klebstoff eine kalt klebfähige Kautschukpflastermasse verwendet, gleich oder ähnlich derjenigen, wie sie für Wundpflaster benutzt wird. Diese Masse wird, wie oben für die anders zusammengesetzte Masse erwähnt, auf beide Seiten eines Trägers aus Gaze, Leinwand, Seide, Zelluloid, dünnem oder gelochtem Metallblech, Metallgaze od. dgl. aufgebracht und diese Klebfolie dann zwischen das Klischee und seine Unterlage gebracht und das Ganze lediglich durch leichtes Zusammendrücken vereinigt. Vorteilhaft ist es dabei, die Klebfolie zunächst auf das Klischee aufzukleben und dann das Klischee mit der Klebfolie gegen die   Unterlage,   also die Druckplatte oder den Druckzylinder, zu drücken. 



   Die zur Ausführung des Verfahrens nach vorliegender Erfindung verwendete Klebfolie kann beispielsweise in folgender Weise hergestellt werden :
Es   werden zunächst   300 g Kautschuk mit   1'2 l   Benzin zu einer   dickflüssigen   Masse angeknetet.
Dann werden 160 g Adeps lanae (Wollfett) mit 40   g   Harzöl geschmolzen und mit 30 g Zinkoxyd, 40 g Fuligo (Russ) und 190    Roggenmehl   zu einer Salbe angerieben und diese Salbe mit der dickflüssigen Kautschukmasse zusammen geknetet. Der erhaltenen Masse werden 240      Colophonium in   0'6 l   Benzin gelöst zugesetzt. 



   Die so erhaltene kautschukhaltige Klebmasse wird nun in bekannter Weise beidseitig auf einen dünnen Träger, z. B. Seide, Leinwand od. dgl., aufgestriehen, so dass schliesslich ein doppelt bestrichenes Heftpflaster entsteht, das in Streifen von geeigneter Breite geschnitten und auf Spulen gewickelt in den Handel gebracht wird. 

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   Ein Heftpflaster von dieser Zusammensetzung hat ein grosses Klebvermögen und eignet sich   erfahrungsgemäss vorzüglich   zum Anbringen von Bildklischees auf ihre Unterlage. 



   Es hat sich gezeigt, dass derart befestigte Klischees den erheblichen Beanspruchungen im Rotations-   druekverfahren   durchaus gewachsen sind. Ferner hat es sich gezeigt, dass bei Verwendung des der Erfindung entsprechenden Klebverfahrens das Druckergebnis sogar besser wird als bisher, da die auch nach dem Aufkleben erhalten bleibende Elastizität der benutzten Klebmasse eine feinere Wiedergabe der Tönungen erzielt. 



   Nach Vollendung der Druckarbeit kann das Klischee jederzeit durch blosses Abziehen von der Unterlage leicht entfernt werden, ohne Schaden zu leiden. Auch die Druckplatte bzw. der Zylinder   werden nicht beschädigt.   



   Der Zeitaufwand, der für das Aufkleben und auch für dieses Wiederabnehmen der Klischees 
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 dienst,   d. h.   also für die Wiedergabe der von den Pressebureaus an die Zeitungen gelieferten aktuellen Bilder. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Anbringen von Bildklischees auf eine Unterlage, z. B. die Druckplatte bzw. den Druckzylinder einer Flachpresse oder   Rotationsdruckmaschine   mittels eines zwischen   Bildklisehee   und Unterlage gelegten, beidseitig mit Klebmasse versehenen dünnen Trägers, dadurch gekennzeichnet, dass als Klebstoff eine kautschukhaltige kaltklebfähige Masse, z. B. eine aus Kautschuk, Wollfett, Harzöl, Zinkoxyd, Russ, Roggenmehl und Colophonium zusammengesetzte Masse, verwendet wird, die auf beiden Seiten von Seide oder Leinwand gestrichen ist und so ein beidseitig bestrichenes Heftpflaster bildet, das ohne Erwärmen bei gewöhnlicher Zimmertemperatur klebt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem der Träger der Klebmasse aus Metall, z. B. Metallgaze, besteht.
    3. Verfahren nach Anspruch l, in welchem der Träger der Klebmasse aus einer gelöcherte oder glatten Zelluloid-oder Metallfolie besteht.
AT138758D 1931-11-02 1932-10-26 Verfahren zum Anbringen von Bildkischees auf die Druckplatte bzw. den Druckzylinder von Flachpressen bzw. Rotationsdruckmaschinen. AT138758B (de)

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