<Desc/Clms Page number 1>
Getriebeelektromotor.
Den Gegenstand der Anmeldung bildet ein Getriebeelektromotor, mit dem alle Haushaltungsund Landwirtschaftsarbeiten ausgeführt werden können, die bisher nur mit Hand oder mit besonderen Maschinen, von denen jede nur für die Zwecke, für die sie bestimmt war, geeignet war, durchgeführt wurden und die daher nur in sehr geringem Masse ausgenutzt werden konnten.
Mit dem Elektromotor gemäss der Erfindung können verschiedene Maschinen mit doppelter Drehbewegung von verschiedener Umlaufszahl und ausserdem noch mit einer Schwingbewegung betrieben werden, und mit Hinblick auf die besondere Gestaltung seines Gestelles kann er in alle zum Antrieb der verschiedenen Maschinen erforderlichen Stellungen gebracht werden.
Mit dem Elektromotor gemäss der Erfindung kann man Wäsche waschen und wringen, Staub saugen, Parketten polieren, Zentrifugen, Buttermaschinen mit Dreh-und Schwingbewegung, Schleifmaschinen, Gebläse zur Getreidereinigung, Kolben und Rotationswasserpumpen, Fleischschneidemaschinen antreiben, mit einer Handsäge Holz sägen, ferner alle Maschinen und Apparate, die zum Antrieb mit biegsamer Welle geeignet sind, usw. antreiben, so dass mit demselben alle im Haushalt und in der Landwirtschaft erforderlichen Arbeiten durchgeführt werden können.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel des Elektromotors gemäss der Erfindung sowie seine verschiedenen Anwendungsgebiete. Es zeigen Fig. 1 den eigentlichen Elektromotor
EMI1.1
unmittelbare Verbindung oder mittels einer biegsamen Welle oder mit einer Riemen-od. dgl. Übersetzung, wie bei allen normalen Elektromotoren, übertragen werden. An der andern Seite des Elektromotors ist die Welle 2 in das Gehäuse 3'verlängert, welches in geeigneter Weise, z. B. mit dem Flansch 4, an dem eigentlichen Elektromotor befestigt ist. In diesem Gehäuse ist die verlängerte Welle 2 in zwei Lagern 5, J'gelagert, zwischen welchen auf der Welle eine mit dem Schneckenrad 7 eingreifende Schnecke 6 aufgekeilt ist.
Das Schneckenrad 7 ist fliegend auf der in dem langen Lager 9 in einer der Wände des Gehäuses 3'gelagerten Welle 8 derart aufgekeilt, dass das Aussenende der Welle 8 aus dem Gehäuse 3' herausragt. Die Schneckenübersetzung 6, 7 ist so gewählt, dass das Rad 7 und dadurch auch die Welle 8 annähernd gleich schnell umlaufen wie die verschiedenen mit Hand betriebenen, haus-und landwirtschaftlichen Maschinen, d. h. etwa 50 Umdrehungen pro Minute. Von der Welle 8 können daher alle derartigen Maschinen unmittelbar oder mittels einer Riemenscheibe angetrieben werden.
Auf dem Rad 7 ist exzentrisch ein geeigneter Anguss angebracht, in welchem schwingbar ein Zapfen gelagert ist, in dessen Kopf 10 die Gleitführung 11, in der ein Ende der Pleuelstange 12 verschiebbar geführt wird, angeordnet ist. Das Augen 13 der Pleuelstange ist auf dem drehbar bzw. schwingbar im an der Gehäusewand 3 angegossenen Lager 15 gelagerten Zapfen 14 aufgekeilt, dessen zweites Ende aus dem Gehäuse hinausragt, u. zw. im dargestellten Ausführungsbeispiel in die am Rande des Gehäuses angeordnete Ausnehmung 16". Es ist ersichtlich, dass bei der Bewegung des Elektromotors 1 der Zapfen 14 hin und her bewegt wird, so dass er zum Antrieb von allen eine schwil1gbare oder überhaupt eine Hin-und Herbewegung erfordernden Maschinen verwendet werden kann.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
erzielt werden.
Um die Arbeit der durch den schwingbaren. Zapfen 14 angetriebenen Maschine ohne Anhalten des Elektromotors unterbrechen zu können, ist in dem freien Ende des Zapfens 14 ein zylinderförmiger Hohlraum 13 ausgebildet, in welchen die mit. ihrem inneren Ende an dem Boden des Hohlraumes 30 befestigte Schraubenfeder 31 eingelegt ist.
Ausserdem ist in den Zapfen 14 ein Querstift 23 eingepresst,
EMI2.2
Ende mit einer Kurbel 36 versehen ist ; mit dieser Kurbel kann der Arm einerseits in die Stellung oberhalb der Nabe 33 gebracht werden (Fig. 2 und 3); in welcher er den Hebel 23 im Eingriff mit dem Zapfen 14 festhält, und anderseits in eine Lage, in welcher er auf den an dem Gehäuse 3 angeordneten Vorsprung 37 aufliegt und auf diese Weise'-das Herausdrücken der Nabe 33 durch die Feder 31 ausser
EMI2.3
nach Verdrehung der Kurbel 36 die Nabe 23 vom Zapfen 14 einfach abgezogen werden ; der Hebel 23' ist nämlich auf dem Zapfen am Elektromotorgehäuse nur in der Achsrichtung aufgeschoben, da er nur
EMI2.4
EMI2.5
EMI2.6
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.