AT138105B - Elektrische Kochplatte. - Google Patents
Elektrische Kochplatte.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrische Kochplatte. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Gewöhnlicher Stahl ist ungeeignet, schon weil der Ausdehnungskoeffizient grösser als der des Guss- eisens ist, nämlich zwischen 0'11. 10-4 und 0-17. 10-4 liegt. Dagegen wurde unter den verschiedenen Materialien für besonders geeignet ein Spezialstahl mit hohem Nickelgehalt (bis zu 36%) gefunden. Unter diesen Spezialstählen gibt es einige, welche einen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten bis zu 0-009. 10-4 pro Grad C unterster Grenze haben, somit ein Neuntel bis ein Siebzehntel des Gusseisens. Es zeigt sich auch, dass diese Stahlsorten neben einer bedeutend höheren Druck-und Zugfestigkeit als der des Gusseisens keine merkbare Neigung aufweisen, während langdauernden Heizens an Volumen zuzunehmen, sicherlich wegen der günstigen Form des Kohlenstoffgehaltes. Hiezu kommt, dass Deckplatten aus solchem Spezialstahl selbst mit der erwähnten kompliziert gestalteten Unterseite in an sich bekannter Weise durch Pressen herstellbar sind. Ferner kann die Materialstärke an den dünnsten Stellen, nämlich im Bereich des Billenbodens, geringer sein. Während Gusseisen dort etwa eine Stärke von 4 mm erfordert, kann man bei Stahl bis auf 1'5-l'0 mm herabgehen. Daraus folgt, dass die Wärme aus dem Heizdraht bedeutend rascher als beim Gusseisen nach der Oberfläche der Platte geleitet wird. Die Platte wird schneller heiss, und die Wärmeausdehnung geschieht gleichmässiger. Eine Stahlplatte der erwähnten Art mit einem Durchmesser von z. B. 220 mm wird bei einer Temperatursteigerung auf 500 C etwa 220. dz 500 oder etwa 0. 1 mm im Durchmesser zunehmen, wogegen eine entsprechende gusseiserneplatte etwa 1'32 mm zunehmen würde. Der Unterschied zwischen der Zunahme des Durchmessers des Ringflansches und der oberen Flächenpartie ist viel geringer und nur ein Bruchteil desjenigen des Gusseisens, und jedenfalls so gering, dass er ohne praktische Bedeutung ist. Die Deckplatte ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt ; es zeigt Fig. 1 das Ausgangswerkstuek und Fig. 2 die fertige Deckplatte. Die Platte 1 ist mit Heizdrahtrillen 2, einem Ringflansch 3 und einer Nabe 4 versehen. Die Materialstärke 5 oberhalb des Rillenbodens kann etwa 1'5 mm betragen. Die Materialstärke des Werkstückes ist durch die Materialverdrängung während des Pressens der Rillen bestimmt, der Werkstückdurchmesser durch die Stärke und Höhe des Flansches 3. In der Mitte sieht man eine kleine Verstärkung 7 vor zwecks Bildung der Nabe 4. Die Temperatur beim Beginn des Pressens ist zweckmässigerweise 1000-1100 . Das Pressen kann in einem Arbeitsgang stattfinden ; die Herstellung ist bedeutend billiger als Giessen. Man erhält saubere Flächen, und die Deckfläche kann dabei so eben und glatt ausgebildet werden, dass jede Bearbeitung mit Hobelstählen oder Schmirgelscheiben überflüssig ist. Das Deckstück wird sehr dicht und porenfrei, so dass die Platte grosse Festigkeit und Haltbarkeit erhält. Das Pressen von Deckplatten aus Blech ist zwar an sich bekannt. Im vorliegenden Fall lässt jedoch das Pressen auch bei Platten mit ebener Oberseite und gerillter Unterseite besondere Vorteile erzielen, da die gemäss der Erfindung für die Deckplatte verwendeten Metalle sich im Gegensatz zu den meisten bekannten Metallen beim Abkühlen nach dem Pressen nicht werfen, so dass sie keiner Nacharbeit bedürfen und auch keine schädlichen Temperaturspannungen übrigbleiben. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Kochplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Unterseite mit Rillen zur Aufnahme des Heizwiderstandes versehene Deckplatte aus einem Metall hergestellt ist, dessen linearer Wärmeausdehnungskoeffizient kleiner ist als 0'04. 10-4 pro Grad C (z. B. aus einem Spezialstahl mit einem hohen Nickelgehalt bis zu 36%).
Claims (1)
- 2. Elektrische Kochplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie in an sich bekannter Weise durch Pressen, u. zw. mit ebener Oberseite und ein Rillenprofil aufweisender Unterseite hergestellt ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO138105X | 1931-10-01 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT138105B true AT138105B (de) | 1934-06-25 |
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ID=19904411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT138105D AT138105B (de) | 1931-10-01 | 1932-09-28 | Elektrische Kochplatte. |
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| AT (1) | AT138105B (de) |
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1932
- 1932-09-28 AT AT138105D patent/AT138105B/de active
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