AT137559B - Streifenschneid- und Aufrollmaschine. - Google Patents

Streifenschneid- und Aufrollmaschine.

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AT137559B
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AT
Austria
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roll
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machine
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rubber roller
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Friedrich Limm
Original Assignee
Friedrich Limm
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Streifenschneid-und Aufrollmaseine. 
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 angelenkt sind, das in ein entsprechendes mit der Gummiwalze 7 verbundenes Stirnrad 19 od. dgl. eingreift, durch das auch mittels geeigneter Zwischenräder   20,   21 die Messer   8,   9 angetrieben werden. Der Sperrtrieb ist derart angeordnet, dass die Klinken 17 über die Zähne des Sperrads   M   springen können, wenn z. B. die Stoffbahn bzw. die bereits zerschnittenen Streifen durch die Aufrollwalze rascher aufgerollt wird, als der Fördergeschwindigkeit des Antriebes durch das Kettenrad 14 bzw. Sperrad 15 entspricht, also durch die Aufrollwalze die Stoffbahn von der Abrollwalze abgerollt bzw. der Schneidapparat betätigt wird.

   Bei diesem Überlaufen der Zähne verursachen die Klinken ein sehr vernehmliches ratterndes oder klapperndes Geräusch, durch das die vorne an der Maschine stehende Bedienungsperson aufmerksam gemacht wird und etwa durch Betätigen einer Bremse die Fördergeschwindigkeit wieder entsprechend regelt. An Stelle dieser einfachen akustischen Meldung eines Überlaufens des Freilaufantriebs kann auch eine elektrische treten, die durch infolge des Schlüpfens des Antriebs sich gegeneinander verschiebende Kontakte eines elektrischen Stromkreises in Wirksamkeit tritt und entsprechende optische oder akustische Signale auslöst oder gleich eine geeignete Regelvorrichtung betätigt. 



   Durch diese Einrichtung wird ein sehr gleichmässiges Ab-und Aufrollen der Stoffbahn erzielt, so dass die Streifenrollen weder zu fest noch zu lose aufgewickelt werden, also weder, wie man sagt, einspringen noch auseinanderfallen. 



   Ein weiterer Vorteil der Einrichtung ist darin gelegen, dass die Stoffbahn in die Maschine einfach eingezogen werden kann, indem man sie über die Gummiwalze einführt und diese etwa mittels eines Handrades dreht, wobei die Gummiwalze und die Messer freilaufen und der Antrieb der Maschine selbst stillsteht ; wogegen bei den bekannten Streifenschneidmaschinen zwecks Einführens der Stoffbahn erst eine Kupplung od. dgl. gelöst oder die Maschine selbst in Gang gesetzt werden muss. 



   Um die Vorzüge dieser Einrichtung voll ausnutzen zu können, ist die ganze Stoffrolle nicht wie bei den   üblichen   Streifenschneidmaschinen hinten, sondern vorne an der Maschine gelagert, so dass die vorne stehende Bedienungsperson einen allfälligen Fehler in der Stoffbahn sofort wahrnehmen und die Maschine zur Vermeidung von Ausschuss sogleich stillsetzen, auch die Bremse rasch betätigen kann u. dgl. m. Bei dieser Anordnung lässt sich auch das Einlegen der oft bis zu 300    & y   schweren ganzen Stoffrolle in die Abrollager sehr erleichtern, indem vorne an das Maschinengestell zwei eine schiefe Ebene bildende Schienen 22 angelegt werden, auf der die Stoffrolle mittels Ketten, Seile, Bänder od. dgl. 23 
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 und Klinke) bequem in ihre Abrollager 2 gehoben werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Streifenschneid-und Aufrollmasehine, dadurch gekennzeichnet,   dass die Stoffbahn über eine Gummiwalze bzw. mit Gummi od. dgl. überzogene Walze   (7)   den Messern (8,   9)     zugeführt   wird, um eine gleichmässige Förderung der Stoffbahn knapp vor den Messern zu erzielen.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiwalze ('1) mit dem Untermesser (8) zusammenarbeitet und auch den Antrieb der Messer vermittelt.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Gummiwalze durch eine Freilaufeinrichtung erfolgt, die ein rascheres Laufen der Gummiwalze und der Messer, als der Umlaufgeschwindigkeit der Antriebswelle entspricht, z. B. bei grösserer Umfangsgeschwindigkeit der Aufrollwalze, ermöglicht.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlaufen bzw. Sehlüpfen des Freilaufantriebes akustisch oder optisch wahrnehmbar gemacht wird oder selbsttätig die entsprechenden Massnahmen, wie z. B. Betätigen der Bremse der abrollenden Stoffrolle, auslöst.
    5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Freilaufantrieb aus einem angetriebenen Sperrad J besteht, das den Antrieb mittels unter Wirkung von Federn (16) stehender Klinken (1'1), die an einem Stirnrad (18) od. dgl. angelenkt sind, auf ein entsprechendes mit der Gummiwalze (7) verbundenes Stirnrad (19) od. dgl. und weiters mittels geeigneter Zwisehenräder (20, 21) auch auf die Messer (8, 9) überträgt.
    6. Maschine nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiwalze (7) mit einem Handrad od. dgl. versehen ist, so dass durch Drehen desselben unter Ausnutzung des Freilaufs die Stoffbahn ohne weiteres in die Maschine eingeführt werden kann.
    7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks besserer Überwachung, schnellerer Bremsung u. dgl. die abrollende Stoffrolle (3) vorne an der Maschine (bei 2) gelagert ist.
    8. Maschine nach den Ansprüchen 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine zwecks leichten Aufbringens der Stoffrolle (3) mit zwei (eine schiefe Ebene bildenden) anlegbaren Schienen (22) od. dgl. ausgestattet ist, auf denen die Rolle (3) mittels Ketten, Bänder oder Seile (. 23) mit Hilfe eines entsprechend übersetzten Kurbeltriebes (24, 25) am Maschinengestell (1) bequem in ihre Abrollager (2) gehoben werden kann.
AT137559D 1931-05-29 1931-05-29 Streifenschneid- und Aufrollmaschine. AT137559B (de)

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AT137559B true AT137559B (de) 1934-05-11

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