AT137450B - Als Vertikalantenne dienender Antennenturm. - Google Patents

Als Vertikalantenne dienender Antennenturm.

Info

Publication number
AT137450B
AT137450B AT137450DA AT137450B AT 137450 B AT137450 B AT 137450B AT 137450D A AT137450D A AT 137450DA AT 137450 B AT137450 B AT 137450B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tower
antenna
base
insulator
insulators
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Blaw Knox G M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blaw Knox G M B H filed Critical Blaw Knox G M B H
Application granted granted Critical
Publication of AT137450B publication Critical patent/AT137450B/de

Links

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Als Vertikalantenne dienender Antennenturm. 



   Die Erfindung bezieht sich auf als   Vertikalantennen   dienende Antennentürme, welche zwecks Isolierung vom Boden auf Isolatoren gelagert und über Isolatoren abgespannt sind. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein derartiger Antennenturm, bei welchem jedoch die Isolatoren keinerlei Zugkräfte, sondern nur   Schwer-und Druckkräften   ausgesetzt sind, da diesen gegenüber ihre Widerstandsfähigkeit erheblich grösser ist als gegen   Zugkräfte.   



   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der Turm in an sich bekannter Weise auf entsprechend ausgebildeten Stützisolatoren beweglich gelagert ist und durch eine an seiner Mittelachse angreifende Verankerung, deren Isolatoren nur auf Druck beansprucht werden, am Schwingen und Kippen verhindert wird. Diese Anordnung hat den weiteren Vorteil, dass dabei die   Verankerungsdrähte   innerhalb des Turmfusses verlegt werden können, so dass sich ausserhalb des Turmes keine einen Teil der ausgestrahlten Energie zur Erde ableitende Spanndrähte befinden. 



   In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine   Ausführungs-   form des Antennenturmes schematisch in Ansieht von der Seite, Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie   lI-lI   
 EMI1.1 
   fiihruugsform   der   Mittel Verankerung   des Turmes gemäss Fig. 1, Fig. 6 ist ein teilweiser Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5, Fig. 7 ist eine schematische Ansieht des Turmes gemäss Fig. 5 von oben, Fig. 8 ist eine vergrösserte Ansieht des Isolators der Mittelverankerung gemäss Fig. 5, Fig. 9 zeigt eine andere   Ausführungsform   der Turmverankerung, Fig. 10 ist eine Ansicht der Turmverankerung gemäss Fig. 9 von oben und Fig. 11 zeigt einen teilweisen Schnitt durch einen   Stützisolator   gemäss Fig. 9. 



   Der Antennenturm 1 besteht in bekannter Weise aus   Winkel-oder U-Eisen, welche zu einem   Gitterwerk verbunden sind. An der Spitze des Turmes befindet sich zwecks genauer Abstimmung ein   ausziehbarer Mast 2. Der Antennenturm kann sowohl dreiseitig sein, wie in den Fig. l, 2, 5 und 7 dargestellt,   oder vierseitig, wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt. 



   Der Antennenturm ist unter Zwischenschaltung von Stützisolatoren 4 und 5 auf Sockeln J gelagert. 



  Die Stützisolatoren tragen die volle Last des Turmes und sind in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise in der Verlängerung der Füsse 6 des Turmes angeordnet, so dass die Richtung der auf sie ausgeübten Druckkraft mit ihrer Mittelachse   zusammenfällt.   Die kegelstumpfförmigen Stützisolatoren bestehen aus feuerfestem Material, wie Porzellan und liegen mit ihren Spitzen aneinander. Um sie in dieser Stellung zu halten, sind sie mit gegossenen oder geschmiedeten Metallkappen 8 und 7 versehen, von denen die Kappe 7 in ihrer Mitte eine Aussparung und die Kappe 8 ebenfalls in ihrer Mitte einen Stift 9 aufweist, welcher in die Öffnung der Kappe 7 eingreift. Der Isolator 5 ist an einer Metallplatte 10 befestigt. welche mit dem Kegel. 3 verbunden ist.

   Der Isolator    < 1   ist mit einer geflanschten Grundplatte 11 versehen, welche   am Fusspunkt 12   des Turmes befestigt ist. 



   Da die Isolatoren 4 und 5 nicht starr miteinander verbunden sind, kann sich der Turm an seinen Ecken frei bewegen, so dass die Isolatoren keinerlei Zugkräften ausgesetzt sind. Um das Kippen des Turmes unter dem Winddruek zu verhüten, ist eine   Mittel Verankerung 7. 3   vorgesehen. Diese greift am Turm bei 14 an und ist am Sockel 15 befestigt, wobei der Punkt   14   und der Sockel 15 beide in der Mittelachse des Turmes liegen.

   Jedes Glied der Verankerung   7. 3 enthält   ein   Druckelement 76 und Zugelement 77   und 18, welche so angeordnet sind, dass die Zugelemente die auf sie ausgeübten   Zugkräfte   auf die Druek- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Das Druckelement besteht aus einem kegelstumpfförmigen hohlen Isolator aus feuerfestem Material, wie Porzellan und ist mit einer Metallkappe 20 versehen, wobei zwischen dieser Kappe und dem Isolierkörper eine Zwischenlage 20'aus elastisch nachgiebigen Material vorgesehen ist. 



   Das Zugelement 17 besteht aus einer Platte   21,   welche mit einem Flansch 22 den Fuss des Isolatorkörpers 19 umfasst, und aus einer Anzahl von Stäben 23, welche mit ihrem unteren Ende an der Platte und mit ihrem oberen Ende am Unterteil der Ösen 24 befestigt sind. Zwischen dem Flansch 22 und dem   Isolierkörper   19 ist ebenfalls eine Zwischenschicht 20'aus elastisch nachgiebigem Material vorgesehen. 



  Das Zugelement 18 besteht aus einer mit einer Öse versehenen Stange, welche durch die Bohrung des Isolierkörpers 19 geführt und mittels einer Nuss 25 an der Metallkappe derselben befestigt ist. Die Öse dieser Stange ist mit der Öse 24 des nächsten Gliedes mittels eines Bolzens 26 verbunden. 



   Durch Verbindung einer Anzahl derartiger Glieder miteinander kann eine Verankerung beliebiger Länge geschaffen werden, welche aus miteinander abwechselnden Zug-und Druckelementen besteht und zwei Zwecken dient, nämlich der Verhinderung des Kippens des Turmes und der Isolierung des Ver-   ankerungspun1. "tes   des Turmes von der Erde. Der oberste Isolator 19 ist an irgendeinem Punkt der Mittelachse des Turmes mit diesem verbunden und das unterste Glied ist mittels eines Spannwirbels 27 und einer Stange 28 am Sockel 15 verankert. Da die Verankerung 13 in der Vertikalachse des Turmes liegt, ist sie vollständig innerhalb des Turmfusses, so dass einesteils Verluste an ausgestrahlter Energie vermieden werden und anderseits der Turmfuss den geringstmöglichen Platz einnimmt. 



   Die Fig. 5,7 und 8 zeigen eine andere Ausführungsform der Verankerung, bei welcher ein kegel- 
 EMI2.1 
 Träger 34 des Turmes sind zwischen beiden Platten eingeführt und an ihnen mittels durch sie und durch die Ösen   31,   33 gesteckter Bolzen befestigt. Die Gegenplatte 32 weist Vorsprünge auf, an welchen Zugoder Druckelemente angebracht werden können, um die zusammenlaufenden Enden der Träger,   34   mit den   Eckträgern   6 des Turmes verbinden zu können, damit diese vom abwärts gerichteten Zug der Verankerungsdrähte entlastet werden. 



   Die Spitze des Isolators 28 ist mit einer Metallkappe 36 versehen. Diese Kappe trägt einen Stift, der durch eine   Öffnung   des auf die Kappe aufgesetzten   Überwurfes   37 durchgeht und diesen dadurch in seiner Lage hält. Im übrigen ist der Überwurf gegenüber der Kappe 36 frei beweglich. Am Überwurf   36   sind Verankerungsdrähte 39 befestigt und mit ihrem andern Ende in den Ecksockeln des Turmes verankert. Die Drähte können etwa um   1200 versetzt   angeordnet sein, um das Kippen des Turmes in jeder Richtung zu verhüten. Zwecks Erleichterung der Befestigung der Drähte am Überwurf ist auf das Ende eines jeden Drahtes eine Gabel 40 aufgesteckt, die mittels   durchgesteckter   Bolzen   41   mit dem   Überwurf   verbunden ist.

   Die unteren Enden der Drähte 39 sind mit Spannwirbeln 42 versehen, mittels derer die Spannung der einzelnen Drähte ausgeglichen werden kann. 



   Bei dieser Konstruktion sind die Stützisolatoren an den Ecken des Turmes frei gegeneinander beweglich und sind nur   Druck-und Schwerkräften,   niemals aber Zugkräften ausgesetzt. Der in der Mittelachse des Turmes angeordnete Abspannisolator ist auch immer nur auf Druck beansprucht, niemals auf Zug. Die Verankerungsdrähte sind alle innerhalb des Turmes angeordnet und nehmen daher keinen besonderen Raum ein, auch können sie nichts von der ausgestrahlten Energie zur Erde ableiten. 



   Die Fig. 9 und 10 zeigen eine andere Ausführungsform des Turmes und der Stützisolatoren. Hier ist der Turm vierseitig und infolgedessen sind vier Sockel vorgesehen, wobei an. jeder Ecke nur ein einziger Stützisolator 44 verwendet ist. Der Fuss dieses Isolators ist mittels der Platte 45 am Sockel festgemacht, die Spitze trägt wieder eine Metallkappe 47, welche mit einem Stift versehen ist, der nach oben in eine Aussparung der Grundplatte 49 des Turmfusses eingreift. In diesem Fall ist der Turm auf den Isolatoren vollkommen frei beweglich, so dass diese bei einem Neigen des Turmes niemals auf Zug beansprucht werden. 



  Falls   erwünscht,   kann auch hier zwischen dem Isolierkörper und der Kappe sowie der Grundplatte eine Zwischenschicht aus elastisch nachgiebigem Material vorgesehen werden ; ebenso kann der Isolierkörper mit einem Regendach   51   ausgerüstet werden. 



   Zwecks Verankerung des Turmes sind an den Ecken desselben einwärts und aufwärts geneigte Streben 52 angebracht, deren innere Enden in der Mittelachse des Turmes mit Ringen 53 verbunden sind. Dieser Ring trägt einen kegelstumpfförmigen hohlen Isolator 54, der sich im Ring frei bewegen kann. An der Spitze des Isolators ist eine Metallkappe 55 vorgesehen, an welcher mittels der Mutter 57 eine durch den Isolator nach unten durchgehende Stange 56 befestigt ist. Das andere Ende dieser Stange ist im Sockel 58 verankert. Die Stange kann durch Anziehen der Mutter 57 derart gespannt werden, dass auf die Stützisolatoren 44 ein gewisser zusätzlicher Druck ausgeübt wird, durch welchen der Turm auf ihnen sicher gehalten wird und am Schwingen oder Kippen verhindert ist.

   Da sowohl die Stützisolatoren 44 als auch der Verankerungsisolator 54 nur auf Druck beansprucht sind, kann ihre Tragfähigkeit voll ausgenutzt werden. 



   Natürlich können die   Verankerungsdrähte,   anstatt in der Mittelachse des Turmes auch an den Seitenteilen desselben angreifen, beispielsweise an Punkt a, b, c in Fig. 7.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Als Vertikalantenne dienender Antennenturm, der an seinen Ecken auf Stützisolatoren freibeweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass er durch eine Verankerung, deren Isolatoren nur auf Druck beansprucht werden, am Schwingen und Kippen gehindert ist.
    2. Antennenturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung innerhalb des Turmfusses angeordnet ist.
    3. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsdrähte in der Mittelachse des Turmes angreifen.
    4. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützisolatoren kegelstumpfförmig ausgebildet und mit ihrer Grundfläche an den Sockeln des Turmes befestigt sind, wobei sie mit den Fusspunkten des Turmes selbst nur lose Verbindung haben.
    5. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Fusspunkte des Turmes mit ihrer Grundfläche an ihnen befestigten kegelstumpfförmigen Isolatoren versehen sind, wobei diese mit den an den Sockeln befestigten Isolatoren nur lose Verbindung haben.
    6. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Mittelachse des Turmes angreifenden Verankerungen aus innerhalb des Turmfusses angeordneten isolierten Abspannungen bestehen, welche aus miteinander abwechselnden Zug-und Druckelementen zusammengesetzt sind, wobei die Druckelemente aus Isoliermaterial bestehen.
    7. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die kegelstumpfförmigen Stützisolatoren mit Metallkappen versehen sind.
    8. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallkappe der Stützisolatoren mit einem Stift versehen ist, der in eine entsprechende Aussparung des Turmfusses eingreift.
    9. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Stützisolator die Metallkappe des einen Isolators mit einem Stift und diejenigen des andern Isolators mit einer Aussparung versehen sind, in welche der genannte Stift eingreift.
    ] 0. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Turm an einem Punkt seiner Mittelachse ein kegelstumpfförmiger. mit einer Metallkappe versehener Isolator befestigt ist, wobei die Spanndrähte an dieser Metallkappe angreifen.
    11. Antennenturm nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den Fusspunkten des Turmes ein nach innen und nach oben geneigter Stützrahmen befestigt ist, an dessen in der Mittelachse des Turnes liegenden Spitze ein kegelstumpfförmiger mit einer Metallkappe versehener Isolator vorgesehen ist, wobei ein zur Abspannung dienender Träger durch das Innere des Isolators durchgehend an der Metallkappe desselben befestigt ist.
AT137450D 1933-05-08 1933-05-08 Als Vertikalantenne dienender Antennenturm. AT137450B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT137450T 1933-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT137450B true AT137450B (de) 1934-05-11

Family

ID=3639708

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137450D AT137450B (de) 1933-05-08 1933-05-08 Als Vertikalantenne dienender Antennenturm.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT137450B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084330B (de) * 1957-02-06 1960-06-30 Hein Lehmann & Co Turmbau Vertikale Reusenantenne

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084330B (de) * 1957-02-06 1960-06-30 Hein Lehmann & Co Turmbau Vertikale Reusenantenne

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1434530A1 (de) Einrichtung zum schrittweisen Emporheben mindestens eines Bauwerkteiles
AT137450B (de) Als Vertikalantenne dienender Antennenturm.
DE69820475T2 (de) Stützfuss eines mastes
DE594493C (de) Als Vertikalantenne dienender Antennenturm
DE1926319A1 (de) Antennensystem
US1937964A (en) Insulator support for tower or mast type antenne
DE3440531C1 (de) Mastfuß
DE957223C (de) Lawinennetz
DE681345C (de) Zelt mit an einem gemeinsamen Kopfstueck befestigten Staeben
DE1434547A1 (de) Abgespannter Turmmast fuer UEberlandleitungen
AT51642B (de) Zeglegbarer Mast.
DE1758581C3 (de) Stützvorrichtung für ein metallurgisches Gefäß, insbesondere für einen Stahlwerkskonverter
DE2556365A1 (de) Stuetzenturm
DE2602058A1 (de) Kuehlturm
AT237873B (de) Gittermast
AT211859B (de) Schutzbau, insbesondere gegen Lawinen
AT206160B (de) Konisches oder pyramidenförmiges Dach
DE2725651C2 (de) Vorrichtung zum Abstützen von mit sog. Kletterwinden zusammenwirkenden Kletterstangen
DE654437C (de) Vollkernisolator fuer Haengeketten
DE952005C (de) Aus Dipolen mit Reflektoren bestehende Richtantenne
DE1057157B (de) Vorrichtung zur Verhinderung der Entstehung von Lawinen
CH392848A (de) Rundzelt
DE753875C (de) Mit Pardunen abgespannter selbststrahlender Funkmast
CH358459A (de) Schutzbau gegen Rutschungen, insbesondere gegen Lawinen
DE362789C (de) Raeumliches Tragwerk, insbesondere fuer Maste von viereckigem Querschnitt