AT136919B - Einrichtung zur Erzielung von Störgeräuschen bei Telephonsprechstellen zur Gesprächsbehinderung. - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung von Störgeräuschen bei Telephonsprechstellen zur Gesprächsbehinderung.

Info

Publication number
AT136919B
AT136919B AT136919DA AT136919B AT 136919 B AT136919 B AT 136919B AT 136919D A AT136919D A AT 136919DA AT 136919 B AT136919 B AT 136919B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
telephone
conversation
obstruct
intercoms
interference noises
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hanns Ing Blaschke
Original Assignee
Hanns Ing Blaschke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hanns Ing Blaschke filed Critical Hanns Ing Blaschke
Application granted granted Critical
Publication of AT136919B publication Critical patent/AT136919B/de

Links

Landscapes

  • Prepayment Telephone Systems (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erzielung von   Störgeräusehen   bei   Telephonspreehsteilen zur Gespräehsbehinderung.   



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzielung von Störgeräuschen bei Telephonsprechstellen zur   Gesprächsbehinderung,   bei welcher der Körper des Benutzers der   Sprechstelle   die Steuerung eines Schwingungskreises vollzieht, und besteht im wesentlichen darin, dass die Abstimmung des Schwingungskreises unmittelbar durch dessen induktive bzw. kapazitive Beeinflussung durch die die Telephonspreehstelle benutzende Person verändert wird. Neben andern möglichen und an sich bekannten Schaltungen des Lautsprechers des betreffenden Schwingungskreises kann derselbe   zweckmässigerweise   auch in Abhängigkeit vom Stromdurchgang durch die Telephonsprechstelle geschaltet werden. 



   Bei Telephonsprechstellen, bei welchen die Benutzung an eine Gebührenzahlung gebunden ist, sind bereits derartige   Störeinrichtungen   bekannt, welche eine   Gesprächsführung   ohne Entrichtung der
Gesprächsgebühr durch Störgeräusche aller Art verhindern. Hiezu wurden in den Stromkreis der akustischen Störvorrichtung Kontakte eingeschaltet, welche entweder in Abhängigkeit von einer beweglichen Trittplatte oder in Abhängigkeit von einem Türkontakt geschaltet wurden und solange den Stromkreis, z. B. eines Weckers, geschlossen hielten, bis durch den Einwurf der Gesprächsgebühr dieser Stromkreis wieder unterbrochen wurde. 



   Diese Einrichtungen haben den Nachteil, dass entweder besondere Steuerorgane, wie Trittplatte od. dgl., vorgesehen werden müssen, oder dass sie durch zweckwidrige Beeinflussungen ohne Gesprächgebührenzahlung ausgeschaltet oder zumindest für die Gesprächsbehinderung unmerkbar gemacht werden konnten. 



   Es sind ferner bereits Einrichtungen bekannt, bei welchen ein elektrischer Schwingungskreis durch einen Lichtstrahl gesteuert wird, der beim Betreten der Zelle durch die die Telephonsprechstelle benutzende Person abgeschaltet wird. Hiezu ist jedoch eine besondere Beleuchtungsquelle als Hilfsglied für die Sehwingungskreissehaltung erforderlich. Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt zunächst darin, dass die Einrichtung keinerlei mechanisch beeinflussbare Konstruktionsteile benötigt und selbsttätig durch den Körper des Benutzers der   Telephonsprechstelle   im gewünschten Sinn zum Ansprechen gebracht wird. 



   Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass ein abgestimmter elektrischer Schwingungskreis durch die Annäherung eines Körpers und die dadurch bedingte Veränderung der Kapazität des Schwingungskreises selbsttätig verstimmt wird, wodurch in einem an den   Sehwingungskreis angeschlossenen   Lautsprecher je nach dem Grad der Verstimmung ein Störton erzeugt wird. Hiezu eignen sich ganz besonders kurzwellige Radiohochfrequenzkreise, etwa mit einer Wellenlänge von 30-100 m. Ein derartiges Gerät wird beispielsweise in der die Telephonsprechstelle einschliessenden Telephonzelle so montiert, dass an der Wand der Zelle in entsprechender Höhe über dem Boden Metallstange angebracht sind, welche an den   Sehwingungskreis   angeschlossen werden, wobei die Abstimmung desselben so erfolgt, dass im normalen Zustand der Lautsprecher still bleibt.

   Die erwähnten Metallschienen oder-stangen werden hiebei entweder an Stelle oder neben geeigneten Abstimmspulen in den Schwingungskreis eingeschaltet. Kommt nun die die Telephonsprechstelle benutzende Person etwa beim Eintritt in die Zelle zwischen die oberwähnten Metallschienen, so wird der Schwingungskreis durch den Körper der betreffenden Person verstimmt und entsteht ein Heulton im Lautsprecher, der bei geeigneter Bemessung eine Gesprächsführung trotz richtig aufgebauter Telephonverbindung unmöglich macht. 



   Zur Abschaltung dieser Störeinrichtung wird entweder in den Spulenkreis des Lautsprechers oder in den Sehwingungskreis selbst ein Steuerkontakt zwisehengesehaltet, der beispielsweise durch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   kontakt kann auch mit   einem   Zeitscl1alterkontakt   so kombiniert werden, dass nach Ablauf einer   bestimmten   Zeitdauer der betreffende Kontakt wieder geschlossen wird und das   Störgeräusch   daher bis zur Wiederentrichtung der Gesprächsgebühr von neuem ertönt. An Stelle des Münzenkontaktes kann naturgemäss auch ein schlüsselsperrbares   Kontaktschloss, zur Abschaltung   des   Störgeräusches   verwendet werden. 



   Naturgemäss kann die Schaltung des   Lautsprechers auch   in Abhängigkeit vom Stromdurchgang durch die Telephonsprechstelle erfolgen, so dass   z. B.   der Lautsprecher beim Betreten der Zelle nicht anspricht, sondern erst nach hergestellter Verbindung, indem etwa der durch die Schleifenschaltung in der Telephonsprechstelle fliessende Strom mittels einer geeigneten Relaissehaltung, auf induktivem Weg oder in sonst geeigneter Art den Lautsprecher bzw. den Schwingungskreis für das Störgeräusch einschaltet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erzielung von Störgeräuschen bei Telephonsprechstellen zur Gesprächsbehinderung, bei welcher der Körper des Benutzers der Sprechstelle die Steuerung eines Schwingungskreises vollzieht, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstimmung des Schwingungskreises unmittelbar durch dessen induktive bzw. kapazitive Beeinflussung durch die die Telephonspreehstelle benutzende Person verändert wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher des elektrischen Schwingungskreises in Abhängigkeit vom Stromdurchgang durch die Telephonsprechstelle geschaltet wird.
AT136919D 1933-02-01 1933-02-01 Einrichtung zur Erzielung von Störgeräuschen bei Telephonsprechstellen zur Gesprächsbehinderung. AT136919B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT136919T 1933-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT136919B true AT136919B (de) 1934-03-26

Family

ID=3639461

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT136919D AT136919B (de) 1933-02-01 1933-02-01 Einrichtung zur Erzielung von Störgeräuschen bei Telephonsprechstellen zur Gesprächsbehinderung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT136919B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT136919B (de) Einrichtung zur Erzielung von Störgeräuschen bei Telephonsprechstellen zur Gesprächsbehinderung.
DE899373C (de) Schaltungsanordnung zur Forttschaltung von den Teilnehmerleitungen zugeordneten Gebuehrenanzeigern
DE2409883C3 (de) Schaltungsanordnung für einen elektronischen Rundsteuerempfänger
DE3000278C2 (de) Elektrooptischer Wecker
AT127607B (de) Einrichtung zum Betriebe von elektrischen Leuchtröhren mit hochgespanntem Wechselstrom.
DE709096C (de) Superhetempfaenger mit induktiver Antennenankopplung und mehreren durch Kurzschliessen oder Abschalten von Zusatzspulen umschaltbaren Empfangsbereichen
DE589834C (de) Als Frequenznormale dienender elektrischer Schwingungskreis mit sehr geringer Kapazitaet, insbesondere fuer Hochfrequenz
DE846331C (de) Selbsttaetige Stromunterbrechungsvorrichtung fuer elektrisch geladene Umzaeunungen von Viehweiden, Draehte von UEber-wachungsstromkreisen od. dgl.
AT239421B (de) Hochspannungs-Zündeinrichtung für Gasbrenner
DE2553265A1 (de) Zeilenablenkschaltung fuer eine kathodenstrahlroehre
DE575092C (de) Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Leuchtroehren mit hochgespanntem Wechselstrom ueblicher Frequenz
AT156917B (de) Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser od. dgl.
DE815206C (de) Einrichtung zur Verminderung von Rundfunkstoerungen bei Geraeten zur Erzeugung von Hochspannungsimpulsen fuer die Speisung von elektrischen Weideeinfriedigungen
AT137261B (de) Schaltungsanordnung für von Gleichstrom durchflossene Fernsprechleitungen.
DE935815C (de) Weidezaungeraet
AT154594B (de) Schaltungsanordnung für Gebührenmelder in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
AT136257B (de) Beleuchtungseinrichtung für die Wahlscheibe an Telephonapparaten.
DE888029C (de) Verfahren zur Messung der Zaunisolation und zur Kontrolle von Spannungsueberschlaegen in Elektrozaunanlagen
AT136179B (de) Anordnung zur Fernbeeinflussung elektrischer Stromkreise.
AT135938B (de) Schaltungsanordnung zur Einleitung von Schaltvorgängen in Fernsprechanlagen.
DE672915C (de) Morsetaste mit verstellbarer Hubhoehe und verstellbarem Federdruck
AT124529B (de) Schaltungsvorrichtung für Teilnehmerapparate bei Selbstanschlußanlagen.
DE454422C (de) Fernuebertragungseinrichtung zwischen festen Stationen und beweglichen Fahrzeugen
DE917856C (de) Elektrischer Umformer
AT86331B (de) Anläuteanordnung für Telephonschaltungen.